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Die Terrasse ist ein herrlicher Ort zum Sitzen, Entspannen und Feiern. Wenn man aber den dritten Sommer hintereinander feststellt, dass Regen einen Großteil der geplanten Terrassenzeit zunichte gemacht hat, sollte man sich Gedanken zu einer Überdachung machen. Wir zeigen Möglichkeiten, den Ort im Freien nach oben hin zu schützen.

 
 

Renovierungszeit

Winterzeit ist auch Renovierungszeit. Wer jetzt notwendige Umbaumaßnahmen angeht kann sich schon im Frühjahr über erhöhten Sitzkomfort im Außenbereich freuen. Wer seiner Terrasse eine neue Überdachung spendieren möchte, findet eine Vielzahl an Varianten zur Auswahl. Wir zeigen, worauf man dabei achten sollte.

Genehmigung notwendig?

Bevor man mit dem Überdachungsprojekt loslegt bzw. auseinandersetzt, sollte man sich zuvor mit dem zuständigen Bauamt dahingehend abstimmen, ob eine Baugenehmigung für die Überdachung notwendig ist. Das unterscheidet sich von Kommune zu Kommune und sollte vorab geklärt sein.

Informationseinholung

Zunächst geht es um die Information bezüglich des Umbaus. Für die eigentliche Installation der Überdachung kann es dann notwendig sein, einen Fachmann zu bemühen.

Priorität während der Informationsbeschaffung: Bei der Auswahl der Konstruktion sollte vornehmlich auf eine hohe Qualität des Materials geachtet werden. Was nützt die schönste Konstruktion, die in fünf Jahren schon unansehnlich ist.

Das Vorgehen lautet also:

  • Baugenehmigung klären,
  • hochwertige Verarbeitung identifizieren,
  • Material auswählen
  • Fachmann suchen

Überdachung – Varianten

Bei der Auswahl der Überdachung kommt es auf die eigenen Vorstellungen und Wünsche an sowie auf die Zwecke an, welche die Überdachung erfüllen soll.

  • Soll nur vor Regen geschützt werden?
  • Oder sollen auch die Sonnenstrahlen eingedämmt werden, um die Terrasse auch bei voller Sonnenstrahlung nutzen zu können?
  • Soll die Terrassenüberdachung vor neugierigen Blicken schützen?
  • Könnten Äste auf die Überdachung fallen?
  • Sollen die Möbel dauerhaft unter der Überdachung stehen können?

Je nachdem, wie Sie diese Fragen beantworten, können Sie aus unterschiedlichem Überdachungsmaterial wählen.

Die leichteste Variante ist die Segeltuch-Überdachung der Terrasse. In ähnlicher Stabilitätsregion bewegt sich die Markise.

Wer robusten Wetterschutz wünscht, kommt um eine stabile Konstruktion aus festen Materialien nicht herum. Viele dieser stabilen Terrassenüberdachungen werden aus Stegplatten erstellt. Diese gibt es in verschiedenen Varianten. Man kann Stegplatten bequem im Onlineshop kaufen (besonders günstig als Stegplatten Komplettsets) oder sich im Fachhandel inspirieren lassen.

Solche Stegplatten gibt es in unterschiedlichen Materialien, zum Beispiel Acrylglas oder Polycarbonat. Oft wird lichtdurchlässigkeit bis zu einem gewissen Grad gewünscht.

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Von den Kosten

Aufgrund der Vielfalt der möglichen Varianten einer Terrassenüberdachung können die Kosten nicht pauschalisiert werden. Man kann aber nicht oft genug betonen, dass sich der Bauherr vor der Entscheidung über die finale Konstruktion genau überlegt, was diese am Ende leisten soll. Was nützt zum Beispiel die zunächst günstige Segeltuchkonstruktion, wenn man schon bei leichtem Regen wieder alle Möbel unterstellen muss?

Abschließende Tipps

  • Die Terrassenüberdachung sollte optisch so gewählt werden, dass sie mit der Umgebung ein harmonisches Ganzes eingeht.
  • Wer sich über die Terrassenüberdachung sogar eine Erweiterung des Wohnraumes wünscht, sollte über eine Rundumkonstruktion nachdenken (Wintergarten).
  • Trotz Überdachung sollten die Möbel unter einer Terrassenüberdachung weiterhin wetterbeständig gekauft werden.

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