Wohngifte und Schadstoffe in der Raumluft

Wohngifte und Schadstoffe in der Raumluft

Wohngifte und Schadstoffe in der Raumluft sind zwar direkt keine Baustoffe, doch werden sie meistens durch sie verursacht, abgegeben oder hängen zumindest indirekt miteinander zusammen. Es gibt eine Vielzahl von Baustoffen, die gesundheitsschädliche oder zumindest potenziell gesundheitsgefährdende Stoffe an die Luft abgeben. Parallel dazu können selbst Schimmelpilze, bzw. dessen Sporen, und der aus Milbenkot bestehende Hausstaub zu schwerwiegenden allergischen Reaktionen und Symptomen wie Atembeschwerden, Asthma, Hautreizungen oder Kopfschmerzen führen. Um diese „natürliche“ Staubbelastung zu reduzieren sollten Feuchtigkeit, Teppichböden, übermäßig viele Staubfänger und eine große Anzahl an Polstermöbeln vermieden und für eine regelmäßige und ausreichende Belüftung und Beheizung gesorgt sein.

Als besonders gefährliche künstliche Schadstoffe haben sich Ausdünstungen aus Spanplatten sowie Holzlackierungen und Schutzmitteln herausgestellt; Die nennenswerten Schadstoffe sind dabei die Emissionen des Formaldehyds. Deshalb gilt seit 1980 die gesetzliche Vorschrift, dass in Innenräumen nur noch Holzwerkstoffe der Emissionsklasse E1 verwendet werden dürfen. Hinweise und Informationen zu der Gesundheitsverträglichkeit der jeweiligen Baustoffe sind in die entsprechenden Artikel eingearbeitet.



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