Erdarbeiten
Vor Ausschachtung des Bauplatzes sollten die oberen 30cm Mutterboden,
die für unseren Garten sehr wertvoll sind, sorgsam abgetragen und
gelagert worden sein. Der tiefere Aushub ist für den Garten bei weitem
nicht so wertvoll. Auf jeden Fall sollte vor späterer Bepflanzung des
umgeschichteten tieferen Aushubs eine Schicht Mutterboden darüber
verteilt werden - ansonsten hat man selbst und natürlich auch die
entprechenden Pflanzen keine Freude an diesen Stellen.
Der Aushub wird entsprechend unserer Planung an den
Stellen aufgebracht, an denen er gebraucht wird. Das ist in erster
Linie dort, wo der Sitzplatz entstehen soll. Hierdrunter können auch
problemlos Steine und Geröll untergebracht werden.
| Tipp |
|---|
| Aufbrachter oder tiefer gelockerter Boden setzt sich mit der Zeit und zwar umso stärker, je schwerer er ist! |
Sinnvoll ist es, wenn das Gelände vom Haus zum Garten ein Gefälle von 3-5 Prozent hat. Regenwasser kann so vom Haus abfliessen. Größere Rasenflächen können eine sanfte Mulde erhalten - sie wirken dann räumlich effektvoller.
Möchten
Sie vorhandene ältere Bäume oder Sträucher erhalten? Dann achten Sie
bei den Erdarbeiten darauf, diese nicht allzu sehr zu beanspruchen.
Generell kann man sagen, dass Bäume nicht zu hoch mit Erde
aufgeschüttet als auch nicht zu tief abgetragen werden sollten. Sie
vertragen weder das eine noch das andere auf Dauer. Es gibt zwar Arten,
die passen sich besser den geänderten Bedingungen an - aber man muss es
ja nicht provozieren. Wird Erde um den Baum abgetragen, kann man den
Baum mit umgebender Erde schön mit einer Steinmauer einfrieden - das
ergibt vielleicht eine passende Sitzgelegenheit.
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