fenstersauger streifenfrei 564

Fensterputzen ist nicht gleich Fensterputzen. Früher galt das Abreiben mit Zeitungspapier als ultimativer Hausfrauen-Tipp, dann kamen die Abzieher in Mode (werden auch heute noch von den Profis genutzt), dann die Glasreiniger-Sprays. Heutzutage gibt es einen neuen Trend: Fenstersauger!

Was machen die kleinen Akku-Geräte eigentlich genau und kann sich das Ergebnis sehen lassen?

Bis man sich drin spiegeln kann ...

Fenster streifenfrei putzen – der Traum jeder ambitionierten Putzseele. Nicht immer ganz einfach hinzubekommen, insbesondere dann, wenn der Schmutz hartnäckig und das Rankommen ans Fenster beschwerlich ist.

Zudem schreit kaum jemand "juchhu" wenn es ans Fensterputzen geht. Vielleicht kann uns eine technische Spielerei die Arbeit versüßen? Schauen wir mal ...

 
 

So ging Fensterputzen früherDas war früher!


Wie funktioniert so ein Fenstersauger?

Im ersten Schritt wird das Fenster ganz normal mit Wasser und Schwamm eingeschäumt. Dann kommt der Fenstersauger zum Einsatz: Mit seiner Gummilippe zieht er im ersten Schritt das das Wasser von der Fensterfläche, genau wie ein normaler Abzieher.

Parallel aber, und das ist der Clou, wird das Schmutzwasser über die gesamte Fläche der Gummilippe des Fenstersaugers eingesaugt. Man muss also kein Wasser vom Fensterrand oder Boden abwischen, welches sich bei den übrigen Reinigungstechniken mit Gummilippe dort ansammelt.

Wenn man fertig ist, entleert man einfach das Schmutzwasser, spült das Gerät und hängt es wieder an die Ladestation.

Kärcher gilt als Erfinder des Fenstersaugers. Sie werden momentan bei Amazon auch am besten bewertet. Allerdings ist das Gerät auch am teuersten, siehe unten bei den Angeboten. Wer nähere Testberichte sucht, wird auf fenstersaugertest.com fündig.

Die Arbeitsschrittein der Kurzübersicht:

  1. Einschäumer befüllen
  2. Fenster einschäumen
  3. Fenster mit Fenstersauger absaugen
  4. Fenstersauger entleeren, reinigen und zurück ins Ladegerät hängen

baer vor fenster 2k 564Ich will wieder gucken können!


Arbeitstipps

Gut schäumen!

Die meisten Hersteller liefern ihre Geräte mit einem zusätzlichen Einschäumer aus. Hierbei gilt:

Nicht mit Wasser sparen. Das Mikrofasertuch auf dem Einschäumer sollte klitschnass sein. Wenn man über angetrocknete Flächen saugt, entstehen leicht Streifen.

Es hat sich bewährt, Glasreinigerkonzentrat für den Aufschäumer zu verwenden, was aber beim Saugen dann nicht zu stark aufschäumt. Ansonsten hat der Sauger Probleme, den ganzen Schaum wegzusaugen.


Doch noch Streifen? Von der richtigen Technik

Wenn doch noch Streifen auf dem Fenster verbleiben, liegt es meist an der Wischtechnik, mit welcher der Fenstersauger über das Fenster geführt wird. Man muss dann den Winkel korrigieren, mit dem man den Sauger führt.

Gerade in einem durch funktioniert am besten.

Wenn die Gummilippe auf der Fensterdichtung (am Rand) aufliegt, kann es passieren, dass der Sauger "Luft zieht" und ebenfalls Schlieren hinterlässt. Dann sollte der Sauger dicht neben der Gummidichtung entlanggezogen werden.

Es hat sich ebenfalls bewährt, am Ende mit einem Tuch die Fensterränder noch einmal nachzutrocknen.

Zudem sollte man den Sauger eher langsam über das Fenster führen, auch das verbessert das Arbeitsergebnis.


Im Film

Wenn ihr den Fenstersauger mal live erleben möchtet: Schaut euch Rico’s & Co. Fenstersauger-Vorführungen an :-)

Kärcher

Kärcher-Vorführung

 

Fazit

Das Putzergebnis der Fenstersauger stimmt. Dagegen stehen die Anschaffungs- und Betriebskosten. Zudem muss "der Mann im Hause" sich um ein weiteres technisches Gerät kümmern. Ein Schelm, der an zukünftig Defektes dabei denkt!

Es gilt, diese Punkte für sich abzuwägen.

 

Angebote

Fenstersauger gibt es mittlerweile von vielen Firmen, auch Aldi hat hin und wieder ein Gerät für knapp unter 30 Euro im Programm. Bei Amazon finden sich momentan die folgenden Fenstersauger im Angebot:

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