Haustypen

 

Die Entscheidung für welchen Haustyp man sich entscheidet hängt ganz entscheidend von den einzelnen Rahmenbedingungen und individuellen Neigungen ab. Für den einen käme ein Reihenhaus nicht in Frage, der andere schätzt den direkten Kontakt zum Nachbarn.

Wir haben für Sie die wesentlichen Haustypen vorgestellt.

Das Schwedenhaus: Fertighaus in Holztafelbauweise

schwedenhaus strasse 564

Wenn ein Franke von einem Schwedenhaus spricht, so meint er damit ein Wohnstallhaus in Fachwerkbauweise, das im Nürnberger Raum für lange Zeit das Ortsbild vieler Dörfer prägte. Im Allgemeinen - und so auch in diesem Artikel - versteht man unter dem Begriff Schwedenhaus ein Fertighaus in Holztafelbauweise, welches durch auffällige Farben Tribut an die skandinavische Herkunft zollt. Wir geben Tipps und Ratschläge zur Schwedenhaus-Bauweise.

 

Ein Passivhaus als Fertighaus

Heutzutage kann ein Passivhaus auch als Fertighaus bestellt werdenEin Fertighaus als Passivhaus? Heutzutage kein Problem mehr. Die Fertighäuser bieten mittlerweile die gleichen Baustandards wie ein konventionell erbautes Haus. Zumeist wird das Null-Energie-Fertighaus in Holzrahmenbauweise erstellt. Viele Hersteller bedienen sich dieses Bauprinzips. Doch auch die massive Bauform ist möglich. Der Bauherr kann auf viele Vorteile dieser erprobten Herstellungsweise hoffen.

 

Die langfristige Lebensplanung wird zur echten Herausforderung. Im ständigen technischen und ökonomischen Wandel, mit fast täglich neuen Herausforderungen im beruflichen und privaten Bereich, ist Beständigkeit gefragt. Das Passivhaus in Holzbauweise will den Ausgleich schaffen. Als potentiell stabile Geldanlage und als ökonomisch-harmonische Bauform wird das Passivhaus in Holzbauweise zur überlegenswerten Investition - in das wertbeständige Eigenheim, die finanzielle Zukunft und auch als Altersvorsorge. Der voraussichtlich gute Wiederverkaufswert, die hohen und dauerhaften Einsparungen bei den Energiekosten und zahlreiche Fördermöglichkeiten machen das Passivhaus in Holzbauweise auch für künftige und noch umweltbewusstere Generationen zum Gewinn.

Das Passivhaus findet seinen Namensursprung in der Art und Weise, wie es seine Wärme bezieht. Dies geschieht fast vollständig “passiv” aus der Einstrahlung der Sonne und der Abwärme von Personen und Geräten. In Kombination mit einer hervorragenden Wärmedämmung ist dies der Grund, warum das Passivhaus im Normalfall keine klassische Heizung benötigt und sich komplett autark versorgen kann. 

Warum ein Passivhaus? 

FertigbauhausBei einem Fertigbauhaus werden die Hauptbestandteile des Hauses in einer Fabrik vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt. Es gibt Fertigbauhäuser für alle Haustypen (Einzelhaus, Doppelhaus, Reihenhaus). Mit dem Fertigbau gehen viele Vorteile einher:

BauträgerhausMöchten Sie Haus und Grundstück aus einer Hand erwerben, sich nicht Planung, Genehmigungen oder Handwerker kümmern, kommt eventuell das Bauträgerhaus für Sie in Betracht.

EnergiesparhäuserEnergiesparhäuser – Energieverbrauch und Angebote

Energiesparhäuser definieren sich dadurch, dass sie die jeweils aktuelle Energieeinsparverordnung erfüllen oder unterschreiten. Zur Zeit beträgt der geforderte Wert in der EnEV siebzig KWh Wärmeenergieverbrauch pro Quadratmeter bewohnter Fläche. Alles was darunter liegt sind Energiesparhäuser.

ImageEin Baubetreuungsobjekt zeichnet sich dadurch aus, dass Sie für die Erstellung des Hauses (Baubetreuungsobjekt) einen Baubetreuer engagieren. Dieser kann eigene Pläne verwenden oder die eines Architekten. Auch die Inanspruchnahme eines eigenen Architekten ist möglich. In der Regel wird mit dem Baubetreuer ein Festpreis vereinbart.

ArchitektenhausDas Architektenhaus wird von Beginn an mit einem Architekten zusammen erstellt. Hierbei kann detailliert auf die individuellen Wünsche und das Budget des zukünftigen Bauherrn eingegangen werden.

EnergiesparhausEnergiesparhaus – Hintergrundwissen, Anbieter

Ein Energiesparhaus ist ein Haus, welches die Anforderungen der EnEV erfüllen oder darunter liegen. Dies sind momentan siebzig Kilowattstunden Heizenergiebedarf pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr. Umgangssprachlich einfach KW70 genannt. Entsprechend definieren sich solche Hausangebote wie KW60-Haus oder KW40-Gebäude. Noch anders die Definition in Litern: Ein 3 Liter Haus steht für ein KW30-Haus.

NiedrigenergiehäuserNiedrigenergiehäuser – Definition, Wissen und Angebote

Niedrigenergiehäuser sind Häuser, welche zumindest die Anforderungen der Energiesparverordnung erfüllen, besser natürlich deutlich unterschreiten. Momentan wäre die Anforderung hier 70 KWh Heizenergiebedarf pro Annum und pro Quadratmeter Haus. Dies wäre im Sprachgebrauch ein KW70-Haus.

NiedrigenergiehausNiedrigenergiehaus – Hintergrund, Anbieter

Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude, welches die Mindestanforderung für Neubauten der Energieeinsparverordnung unterschreitet oder erfüllt. Zur Zeit sind dies höchstens 70 Kilowattstunden Heizwärmebedarf pro Jahr und Quadratmeter des Hauses. Darunter liegende Verbräuche, KW60, KW40 usw. werden teilweise stark von der KFW gefördert.
HolzhausHolzhaus – Bauweisen, Hintergrund und Anbieter

Ein Holzhaus ist ein Haus, welches vorwiegend oder im tragenden Rahmen aus Holz erstellt wird. Holzhäusern wird oft ein besonders hoher Wohnkomfort nachgesagt, Niedrigenergiehäuser werden oft in Holzbauweise erstellt. Man unterscheidet die folgenden Bautypen:

ReihenhausDas Reihenhaus oder die Hausgruppe meint dicht beieinander angeordnete Häuser. Es ist neben der Eigentumswohnung die preisgünstigste Wohnform und kann weiterhin folgende Vorteile verbuchen:
  • Geringere Heizkosten aufgrund der kleineren Aussenflächen
  • Niedrigere Erschliessungskosten und Anliegerkosten
  • Das Grundstück kann kleiner gewählt werden

ZweifamilienhausDas Zweifamilienhaus (auch Doppelhaus oder mehrstöckiges Haus) kann bei Einvernehmen mit der anderen Partei fast ebenso individuell gestaltet werden wie das Einfamilienhaus. Es eignet sich hervorragend für das gemeinsame Wohnen von Verwandten, guten Freunden oder netten Bekannten. Rechtlich und steuerlich gilt das Haus als Einheit. Doppelhäuser bieten aber auch darüber hinaus viele Vorteile.

EinfamilienhausDas freistehende Einfamilienhaus ist die beliebteste Wohnform der Deutschen und bietet sicherlich den größtmöglichen Freiraum. Die Bauherren haben hier die größten Einflussmöglichkeiten auf Form und Grundriss des Hauses sowie auf die Anlage des Gartens.

 
 

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