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Sobald die kalte Jahreszeit beginnt, startet die Heizsaison. Dann müssen die Heizkörper möglichst kostengünstig arbeiten und für ein angenehmes Wohnklima sorgen. Damit dies zuverlässig funktioniert, sind einige vorbereitende Maßnahmen zu treffen. Bereits mit wenigen Handgriffen lassen sich die Heizkosten deutlich reduzieren. Auch optisch lässt sich mit wenig Aufwand Großes bewirken. Erfahren Sie hier, was Sie selbst tun können, um Ihre Heizung fit für den Winter zu machen!

 
 

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Heizkörper entlüften

Beginnt die Heizperiode, kann es passieren, dass der Heizkörper nicht richtig warm wird. Selbst bei voll aufgedrehtem Heizventil bleibt er lauwarm und gibt lästige Geräusche von sich. Dann ist es höchste Zeit, den Heizkörper zu entlüften. Dafür bedarf es keiner speziellen Erlaubnis des Vermieters. Besondere handwerkliche Fähigkeiten sind ebenfalls nicht notwendig. Ein Becher zum Auffangen des Wassers, ein Entlüftungsschlüssel und gegebenenfalls ein Wischlappen reichen aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Zum Entlüften wird das Heizventil vollständig geöffnet. Anschließend kann das Lüftungsventil ebenfalls geöffnet werden. Danach sollte deutlich hörbar Luft entweichen. Nun muss der Becher an das Ventil gehalten werden, um wenig später heraus strömendes Wasser aufzufangen. Danach kann das Ventil wieder geschlossen werden. Dann ist das Entlüften abgeschlossen, und der Heizkörper sollte wieder geräuschlos gleichmäßig warm werden.

Der Vorgang im Video erläutert:

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Sparen durch moderne Technik

Heizkosten im Einfamilienhaus lassen sich mit kleinen Veränderungen deutlich reduzieren. Eine veraltete Wärmepumpe könnte beispielsweise Ursache für Ineffizienz sein. Dabei ließe sich dieses Problem mit wenig finanziellem Aufwand schnell beseitigen. Eine moderne Heizungspumpe könnte eine jährliche Ersparnis von rund 100 Euro einbringen. Die Kosten dafür liegen bei etwa 350 Euro. Der Einbau ist da bereits inbegriffen. Schon nach kurzer Zeit amortisiert sich diese Investition.

Auch ein optimaler Heizkörper kann die Heizkosten drastisch herabsetzen. Da es unzählige verschiedene Modelle gibt, lohnt sich eine gründliche Recherche.

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Leitungen dämmen und dadurch sparen

In vielen Häusern geht Wärme verloren, weil die Heizungsrohre und die Warmwasserleitungen völlig ungeschützt sind. Oftmals wird die Dämmung dieser Rohre ganz einfach vergessen. Dadurch werden etwa 15 Euro jährlich für etwas gezahlt, das auf dem Weg vom Keller in die Wohnräume verloren geht und dort niemals ankommt. Der Betrag mag niedrig erscheinen, summiert sich jedoch im Laufe der Jahre. Die Dämmung der Rohre kann unkompliziert und kostengünstig nachgeholt werden.

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Raumtemperatur den individuellen Bedürfnissen anpassen

Besonders praktisch und sehr rentabel sind programmierbare Thermostate. Diese lassen sich bequem einbauen und zahlen sich schon nach kurzer Zeit aus. Damit lassen sich die Temperaturen in den unterschiedlichen Wohnräumen gezielt anpassen. So kann zum Beispiel die Temperatur im Wohnzimmer deutlich herabgesetzt werden, wenn die Bewohner nicht im Haus sind. Automatisch wird sie wieder erhöht, kurz bevor die Bewohner zurück sind.

Video: Heizthermostat wechseln

Zusatztipp: Neuer Glanz für die Heizkörper

Im Laufe der Jahre treten bei jedem Heizkörper entsprechende Gebrauchsspuren auf. Der Lack blättert an verschiedenen Stellen ab, und der neue Glanz verschwindet. Dann wird es Zeit, die eigenen handwerklichen Fähigkeiten einzusetzen und der Heizung ein neues „Outfit“ zu verpassen. Einen Heizkörper zu lackieren, erfordert keine umfangreichen Vorkenntnisse.

Das Vorgehen

Eine gründliche Vorarbeit ist die Basis für die Lackierung. Dazu werden Rost und abblätternde Farbe mit Sandpapier und Drahtbürste sorgfältig entfernt. Im Anschluss muss die Oberfläche aufgeraut und eine Grundierung vorgenommen werden. Diese sollte gut trocknen und ebenfalls aufgeraut werden. Erst danach kann der Heizungslack gleichmäßig aufgetragen werden.

Im Video:

Da der Heizungslack in verschiedenen Farben erhältlich ist, könnte der Heizkörper zu einem echten Blickfang werden.

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