Eine sichere Haustür als Basis des Einbruchsschutz fürs HausDer Einbruchsschutz beim Haus beginnt am Besten bereits beim Hausbau. Doch die sicherste Burg nützt nichts, wenn der arglose Besitzer die Tür nicht abschließt oder den Schlüssel unter der Fußmatte versteckt. Lesen Sie hier unseren Ratgeber für ein sicheres Haus, damit Sie auch morgen noch beruhigt in den Urlaub fahren können.

Bester Schutz: vorausschauendes Verhalten

Kein Schlüssel in die Nähe der Haustür
Der Klassiker unter den Einbrüchen: Die Täter haben doch glatt den Schlüssel gefunden, obwohl er doch wohl verborgen unter dem Blumenkübel versteckt war. Es kommt also nur ein Täter aus der Nachbarschaft in Frage, der die Platzierung des Schlüssels zufällig beobachtet hat ...

Professionelle Diebe besitzen ein Auge für Schlüsselverstecke. Sie versetzen sich in die Lage des Hausbesitzers und untersuchen offenkundig geeignete Plätze. Von daher platzieren Sie den Zweitschlüssel lieber bei einem guten Bekannten. Im Notfall bleibt Ihnen immer noch der Anruf beim Schlüsseldienst (einige, wie z.B. www.berlin-schluesseldienst.com bieten sogar eine Beratung zum Einbuchsschutz an). Das kommt auf jeden Fall billiger, als nach dem Urlaub ein leer geräumtes Haus vorzufinden.

Sorgfältig abschließen
Auch bei kurzer Abwesenheit sollten Sie alle Türsicherungen verwenden (2mal umschließen) und die gekippten Fenster verschließen.

Dunkel=unbelebt
Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass Diebe mittlerweile das per Zeitschaltuhr eingeschaltete Licht erkennen, wird es von der Polizei weiterhin empfohlen. Denn ein wochenlang dunkles Haus zeigt auch dem dümmsten Einbrecher, dass hier wohl gerade niemand aufpasst. Aber Sie sollten auch wissen, dass über ein Drittel aller Einbrüche am helllichten Tage erfolgt.

Nachbarschaftshilfe
Wenn Sie sich gut mit einem Nachbarn verstehen, bitten Sie diesen bei längerer Abwesenheit, ein Auge auf Ihr Haus zu haben und vielleicht auch abends einmal durch den Garten zu gehen.

Automatische Beleuchtung
Spucken Sie in die Hände und installieren Sie rund ums Haus eine Lichtanlage mit Bewegungsmelder. Das wollten Sie doch ohnehin schon immer mal machen. Ihre Frau wird es Ihnen danken ...

Den Hammer verschließen
Lassen Sie draußen nichts herumliegen, was einem Dieb die Arbeit erleichtern könnte: Leitern, Gartengeräte, Werkzeug - manchmal reicht schon ein stabiler Gartenstuhl, um an das Fenster in den ersten Stock zu gelangen.

Gute Grundlage: Einbruchsschutz beim Hausbau

Leider müssen die meisten Häuslebauer mit spitzem Stift ihr Haus kalkulieren. Gerne fallen hierdurch sinnvolle Ausstattungsmerkmale hinten runter, die sich langfristig bezahlt gemacht hätten. Hierzu gehört die Berücksichtigung des Einbruchsschutzes der jeweiligen Bauelemente. Schon für 30.- Euro mehr pro Fensterelement lässt sich ein im Verhältnis zu einem Standardfensterelement gravierend besserer Schutz erzielen. Das untenstehende Video zeigt dies eindrucksvoll. Und auch die sichere Haustür kostet nicht die Welt. Wichtig ist auch der Einbruchsschutz der Balkontür, ein beliebter Ausgangspunkt bei der Suche nach dem leichten Einstieg ins Haus. Viele dieser Türen lassen sich bereits mit einem kräftigen Schulterschlag aufbrechen.

Sie sehen: es muss gar keine teure Alarmanlage sein, ein Haus einbruchsicherer zu machen. Dieben fehlt vor allem eins: Zeit. Und sie müssen leise bleiben. Am effektivsten ist es also, Meister Langfinger sein Wirken nicht allzu leicht zu machen.

 

Weitere Videobeiträge:

Fensterbeschläge bieten hohen Schutz zu geringen Kosten:


Wer etwas mehr Geld übrig in den Einbruchsschutz investieren möchte, dem sei der folgende Beitrag ans Herz gelegt:

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