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Wie kann Heizung sparen? Moderne Heizungsanlagen im Vergleich

Dass Heizen immer teurer wird, zeichnet sich schon allein in den vergangenen fünf Jahren immer deutlicher ab. Jeder Winter, der einige kalte Monate mit sich bringt, wird demnach von Jahr zu Jahr kostspieliger. Überlegungen, die bisherige Heizart auf den Prüfstand zu stellen, sind daher nicht von ungefähr und sollten auch dringlich getan werden. Schließlich kann sich ein Ausbau der alten Heizanlage und der Einbau einer neuen und modernen Anlage ganz schön zum Positiven sichtbar zeigen.

 
 

Dann nämlich, wenn der erste Winter mit der neuen Anlage überstanden ist und die Kosten bereits deutlich geringer ausfallen, als man vermutet hätte.

Die Investition in eine neue Heizungsanlage lohnt sich in aller Regel schlussendlich, wenn die alte Heizungsanlage älter als 25 Jahre ist.

Denn zumeist sind solch alte Anlagen kleine Energiefresser und so schmeißt man Jahr für Jahr unnötig jede Menge Geld aus dem Fenster. Besonders positiv zeigt sich die Nutzung von Erneuerbaren Energien zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Denn in diesem Sektor hat sich Laufe der Zeit so einiges getan.

Moderne Solarwärmeanlagen, Wärmepumpen und Pelletheizungen sorgen für eine unabhängige Wärmeheizkraft und Energiegewinnung von Öl und Gas. Und dafür muss noch nicht einmal sehr tief in die Tasche gegriffen werden. Denn schon eine kleine Anlage reicht für ein mittelgroßes Haus durchaus aus.

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Raus, mit der alten Anlage

Alte Heizanlagen heizen zwar nach wie vor, doch die Kosten steigen gefühlt bis ins Unermessliche. Spätestens beim Blick auf die Endjahresabrechnung der Heizkosten wird deutlich, wie rasant die Zahlen nach oben schnellen und die Kosten in diesem Segment gestiegen sind.

Ein dreißig Jahre alter Heizkessel aus vergangenen Tagen benötigt wesentlich mehr Energie, um die tägliche Wärmezufuhr gewährleisten zu können, als ein neuer. Denn moderne Brennwertheizungen arbeiten äußerst effizient und sind auf dem neuesten Stand der Technik. Sie benötigen zur Wärmeproduktion wesentlich weniger Energie und genau das macht diese neuen Anlagen aus.

Die Effektivität, mit der diese neuen Anlagen arbeiten, ist enorm und macht sich schlussendlich in der Haushaltskasse am Ende eines jeden Jahres bemerkbar.

Heizungsanlagen, die mit erneuerbaren Energien arbeiten sind an Umweltschutz kaum noch zu übertreffen. Der Einbau einer solchen neuen Heizanlage ist also in jedem Fall immer eine lohnenswerte Anschaffung für die Zukunft.

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Wenn Ebbe in der Haushaltskasse herrscht

Die Heizkosten können jedem Eigentümer die Haare vom Kopf fressen. Denn solange die alte Heizanlage nicht ausgetauscht wird und keine neue und moderne Anlage angeschafft wird, flattert jedes Jahrs aufs Neue die hohe Endabrechnung oder auch die monatliche Heizkostenabrechnung ins Haus.

Und wenn Ebbe in der Haushaltskasse ist und es eh schon schwierig ist, den Kostenaufforderungen Folge leisten zu können, dann ist die Anschaffung einer neuen Anlage in weiter Ferne gerückt.

Hierfür gibt es allerdings eine ganz gute und recht einfache Lösung des Problems. Des die Möglichkeit eine Heizung mieten statt kaufen zu können besteht durchaus. Und das kann sich rechnen. Die Rentabilität hängt von der individuellen Situation (Kreditmöglichkeiten, jetzige Heizkosten ...) ab.

Meist gilt: Desto länger man wartet und die hohen Kosten Jahr für Jahr in Kauf nimmt, umso ärgerlicher und kostenintensiver ist das Ganze. Denn auch  die Reparaturanfälligkeit alter Anlagen steigt mit der Zeit immer weiter. Und dann kann es richtig teuer werden. Der finanzielle Vorteil auf lange Sicht gesehen, ist hierbei offensichtlich und verständlich.

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Mit Solar und Pellets

Eine einfache und relativ kostengünstige Solarkollektoranlage kann ebenso Heizkosten minimieren, wie eine hochmoderne Holzpellet-Heizung. Beide sind zwar sehr unterschiedlich in ihren Anbringungsformen sowie auch ihre Funktion und Machart. Doch schlussendlich bezweckt man mit dem Einbau solcher Heizanlagen einen entscheidenden Punkt:

Heizkosten minimieren und einsparen und dies zukunftsorientiert auf lange Sicht gesehen.

Die simple Holzpellet-Heizanlage kann den Gaskessel oder auch den Öltank im Garten durchaus ersetzen und dabei sogar wie eine ganz normale Zentralheizung funktionieren. Bei der Wärmeproduktion verbrennt sie lediglich die Pellets im Heizkessel und diese können wie auch das Öl oder Gas im Tanklaster bis vor die Türe angeliefert werden. Die eigentlichen Brennstoffkosten minimieren sich gegenüber alten Heizungsanlagen oft  erheblich und aus CO2-Sicht verbrennen sie nur den Kohlendioxid, der beim Aufwachsen der Pflanzen gebunden wurde.  Andere Schadstoffe fallen natürlich trotzdem an.

Siehe auch:

Heizen mit Holz

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Steigende Preise für fossile Brennstoffe und der Treibhauseffekt machen Holz mit Holz wieder interessant. Holz ist eine erneuerbare Energie und ist (fast) kohlendioxidneutral. Es wird bei der Verbrennung nur so viel Co2 freigesetzt, wie während des Wachstums gespeichert wurde. Allerdings darf nur eingeschränkt von Co2-Neutralität gesprochen werden, da für den Transport und Weiterverarbeitung von Holz zum Brennstoff fossile Energie benötigt werden. Weiterhin werden, vor allem bei der Verbrennung von Pellets und Hackgut viele Stickoxide und  Staub  frei.

 

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Die Kraft aus Sonne , Luft und Wasser speichern

Anhand von Wärmepumpen können auch Sonnenwärme aus dem Boden, dem Grundwasser oder aus der Luft gewonnen und gespeichert und ins Haus gefördert werden. Wärmepumpen-Heizungen sind heutzutage eine der sinnvollsten Anschaffungen für die Heizkraft, bedürfen aber elektrischen Stromes:

Die Wärmepumpenheizung entzieht der Umwelt (umgebende Luft, Grund/Oberflächenwasser oder Erdreich) Wärme und hebt sie mittels einer Wärmepumpe auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau an, um damit Gebäude oder andere Einrichtungen beheizen zu können. Unterschieden werden elektrisch und mit Gas angetriebene Wärmepumpenheizungen.

Da elektrische Wärmepumpen unmittelbar kein CO2 abgeben, aber etwa 25 bis 30 % der Wärmeenergie mittels elektrischer Energie gewinnen (Quelle: Wikipedia), können sie bei Verwendung eines hohen Anteils an Strom aus Erneuerbaren Energien wie Wind- oder Solarkraft im Vergleich zu anderen Heizungsarten sehr emissionsarm (und CO2-arm) arbeiten.

Stammt die elektrische Energie hingegen aus fossilen Quellen, dann ist der ökologische Vorteil gegenüber modernen Gasheizungen nur gering.

Weiterer Vorteil: Die Wärmepumpenheizung kann das Haus im Sommer auch kühlen!

Für Fußboden- und auch Wandheizungen haben sich diese Methoden der Wärmegewinnung aus Wärmepumpenheizungen und Erzeugung schlussendlich bewährt und finden immer mehr Anwendung. Wärmepumpen lassen sich sehr gut mit Solarwärmeanlagen kombinieren und können nach Belieben in heißen Monaten beispielsweise ausgeschaltet bleiben.

Siehe auch:

Welche Heizung einbauen?

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Welche Heizung soll ich einbauen? 8 Systeme im Vergleich

Noch um die Jahrtausendwende hatten Häuslebauer oft nur die Wahl zwischen 2-3 möglichen Heizsystem für Ihren Neubau. Heutzutage ringen mehr als ein halbes Dutzend Heizungsarten – abhängig von den Möglichkeiten vor Ort – um die Gunst der Bauherren. Bei den Investitionskosten, bei den Verbrauchskosten und den betriebsgebundenen Kosten für Wartung, Schornsteinfeger und Betriebsstrom unterscheiden sich die Heizanlagen deutlich.

Wir stellen die einzelnen Heizsysteme mit ihren wichtigsten Vor- und Nachteilen vor.

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