Kryptowährungen als Münze

Berlin: Krypto-Metropole Deutschlands?

Berlin zählt schon seit längerer Zeit als die geheime Krypto-Metropole Deutschlands. Doch seit 2014 der deutschlandweit erste Bitcoin-Automat in Kreuzberg aufgestellt wurde, hat sich einiges getan, nicht nur, dass sich der Bitcoin Kurs in der Zwischenzeit durch die Decke gegangen ist. Welche Entwicklungen gab und gibt es und wo steht die Hauptstadt heute in Bezug auf Krypto?

Punkt 1

1. Einführung Kryptowährungen

Die Bedeutung von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. nimmt stetig zu. Nicht nur als attraktives Anlageprodukt, sondern zunehmend öfter werden Kryptowährungen auch von Online- oder Offline-Händern akzeptiert. Sowohl für Verbraucher, als auch für Unternehmen gibt es also ganz reale Anwendungsfälle. Nichtsdestotrotz verfolgen viele den Bitcoin oder Dogecoin Kurs in der Hoffnung, vom digitalen Goldrausch zu profitieren. Kryptogeld ist mittlerweile also in der Mitte der Gesellschaft angekommen und man kann davon ausgehen, dass sich die Bedeutung künftig noch steigern wird.

Um es an dieser Stelle vorweg zunehmen, den Bitcoin-Automaten in Kreuzberg gibt es nicht mehr. Auch viele Geschäfte, die sich in der näheren Umgebung der legendären Bar „Room 77“ befinden und damals Bitcoin akzeptierten, haben ihre Pforten geschlossen. Das liegt allerdings weniger an Bitcoin selbst, sondern an dem Umstand, dass sich Kreuzberg in den vergangenen Jahren allgemein stark verändert hat. Für innovative Projekte und die alternative Szene hat der Kiez längst einiges an Attraktivität einbüßen müssen.

Ein interessanter Film von Arte zur Einführung in die Krypto-Faszination:

Länge: 28 Minuten

Punkt 2

2. Zahlreiche Akzeptanzstellen in Berlin

Den Automaten also gibt es nicht mehr, zumindest nicht in Kreuzberg. Allerdings gibt es heute zahlreiche andere Möglichkeiten, die sich anbieten, wenn man Bitcoin oder andere Kryptowährungen wie Dogecoin kaufen möchte. Ein Automat erscheint im digitalen Zeitalter fast schon antiquiert. Mittlerweile haben sich Apps etabliert, um Krypto-Coins unkompliziert kaufen und handeln zu können. Auch das Bezahlen erfolgt in der regel per Smartphone. Interaktive Karten, wie beispielsweise Coinmap, ermöglichen es zudem Geschäfte zu finden, die Kryptowährungen akzeptieren und auch in Berlin finden sich der Karte nach zahlreiche Akzeptanzstellen.

Punkt 3

3. Größter Krypto-Fond Europas

Darüber hinaus sind auch zahlreiche Unternehmen in Berlin ansässig, die direkt oder indirekt mit der hinter den meisten Kryptowährungen steckenden Blockchain-Technologie zu tun haben. Aktuellen Statistiken nach befindet sich der Firmensitz von mehr als der Hälfte aller deutschen Blockchain-Start-ups in der Hauptstadt. Dass dies der Fall ist, ist nicht zwangsläufig Zufall. Der Berliner Senat hat lange Zeit aktiv Start-ups, Workshops und Schulungen gefördert, die sich mit Kryptowährungen oder der Blockchain auseinandersetzen.  

Auch externe Investoren, etwa der Berliner Finanzinvestor Greenfield One, investieren kräftig in Kryptonetzwerke und Entwicklerteams für entsprechende Blockchain-Anwendungen. Ende vergangenen Jahres legte Greenfield One den mit insgesamt 135 Millionen Euro bislang größten europäischen Kryptofond auf und sorgte somit für Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Am Fond beteiligten sich unter anderem auch Großunternehmen wie Bertelsmann Investments, Swisscom oder Commerz Ventures. 

Punkt 4

4. Fazit

Dass sich zunehmend auch Investoren für Kryptowährungen und die Blockchain interessieren, ist nachvollziehbar. Zum einen liegt die Ursache dafür in der fortschreitenden Digitalisierung und starken Veränderungen im Finanzwesen, zum anderen ist abzusehen, dass die Blockchain-Technologie zahlreiche Aspekte der Wirtschaft zukünftig nachhaltig verändern kann. Um Städte wie Berlin zu einem wahren Innovationsstandort zu machen, sind entsprechend hohe Investitionen erforderlich.

Berlin kann im Vergleich zu anderen deutschen Städten durchaus als die Krypto-Metropole bezeichnet werden, auch wenn andere Städte mittlerweile nachziehen. In keiner anderen Stadt gibt es derzeit eine so hohe Dichte an Blockchain-Start-ups. Es bleibt abzuwarten, welche Vorteile sich dadurch in den kommenden Jahren für die Hauptstadt ergeben.  

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Punkt 5

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