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Das Traumhaus steht, ist bezugsfertig, die Zimmer sind eingerichtet und der Garten bekommt sein neues Gesicht. Der erste Regen fällt, das Dach ist dicht und alles läuft scheinbar perfekt. Aber auch nur scheinbar. Denn auf dem zweiten Blick, nach dem Regenwetter stellt sich heraus, dass Regenwasser in den Keller läuft und auch in die Außenwände. Was ist beim Bau des Hauses falsch gelaufen? Warum findet das Regenwasser trotz gut bedachter Ablaufmöglichkeiten nicht den richtigen Weg?

 

 
 

Ein Alptraum für viele Hauseigentümer und Bauherren, wenn Feuchtigkeit ins Haus zieht und man zunächst das Leck  nicht offensichtlich erkennen kann, erst recht nicht den vermeintlichen Fehler beheben kann. Beim Bau von Immobilien jeglicher Art ist die perfekte und professionelle Entwässerung und Ableitung von Regenwasser unabdingbar, um auf lange Sicht auch Freude am Haus und der Immobilie haben zu können und nicht nichts als Ärger mit Feuchtigkeit und Nässe im Mauerwerk und Co.

Desto intensiver man sich als Hausherr mit der richtigen Ableitung des Regenwassers auseinandersetzt, umso besser für die Zukunft des Eigenheim. Denn ist einmal Feuchtigkeit ins Mauerwerk gedrungen, kann sich schneller als man denkt Schimmel breit machen und das Traumhaus schlimmstenfalls dadurch unbewohnbar machen.

Starke Regenfälle häufen sich

Dass es hierzulande schon einmal tüchtig und andauernd regnen kann, ist nichts Neues. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten kann es zu sehr starken und lang anhaltenden Regenfällen kommen. Tagelang Regen bedeutet für Entwässerungsanlagen jeglicher Art und Form auf Hochtouren ableiten zu können. Da werden kleine Kanäle und Schächte bis aufs Äußerste gefordert. 

Schon allein das Weglassen aus Kostengründen beispielsweise des Rückstauschutzes kann verheerende Folgen mit sich ziehen. Denn beim ersten Starkregen schon läuft der Keller dann ungehindert fleißig voll Wasser.

Auch wenn das Regenwasser sich im umliegenden Gelände ums Haus herum auf dem gesamten Grundstück staut, kann es zu ernsthaften Schädigungen des Eigenheims kommen. Denn wenn Kellerfensterschächte und Abgänge zu Kellertüren durch Regenwasser schlussendlich geflutet werden, ist es ein leichtes fürs Wasser auch in Kellerräume und Wände einzudringen. Hier ist nicht nur guter Rat teuer, sondern kann auch Existenzen retten. Gezielte Entwässerungsmaßnahmen sind deshalb von großer Bedeutung.

Professionelle Entwässerung sollte man den Profis überlassen und dazu gehören auch diesbezügliche Baustoffe und Bauelemente, die zur perfekten Regenwasser-Ableitung gehören. Dazu kann man hier auch mehr erfahren.

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Grundstücksentwässerung beim Neubau

Gebäude mit Untergeschoss müssen hierbei besonders bedacht werden. Gewerblich genutzte Flächen beispielsweise, befinden sich meist im Erd- oder sogar auch Untergeschoss einer Immobilie. Die Abwasseranlagen hierfür müssen sehr gut geplant und ausgebaut, bzw. eingerichtet und berücksichtigt werden. Der Rückstauschutz  muss auf jeden Fall dabei bedacht werden.

Dadurch, dass die Niederschläge beim heutigen Klimawandel immer häufige rund auch stärker zu werden drohen, ist die hiesige Kanalisation meist gänzlich mit dem aufkommenden Niederschlagswasser überfordert. Sobald schließlich der Wasserstand des Hauptkanal extrem ansteigt, ist der Anstieg bis in die Grundstücksanschlüsse automatisch spürbar. Und wenn die Niederschläge besonders stark waren, laufen die Keller schlichtweg voll. So steht dem Eigentümer plötzlich das Wasser im wahrsten Sinne bis zum Hals.

Rückstauverschlüsse oder Hebeanlagen etwa, die das aufkommende Wasser in eine Rohrschlaufe über die maximale Kapazität der Wasser-Auffangmenge pumpen, können ein solches Szenario verhindern. Bei bestehenden Immobilien kann eine sichere bauliche Veränderung zur optimalen Entwässerung auch nachträglich eingebaut werden. Sanierungsmaßnahmen oder Nachrüstungen sind hierbei sehr elementar, um das Grundstück perfekt und einwandfrei entwässern zu können.

Regenwasserableitungen überprüfen

Besonders die Regenrinne, die sich am Dachrand rings ums Haus befinden, finden beim Kauf eines Hauses oftmals viel zu wenig an Bedeutung. Doch genau hier kann man sehr viel dazu beisteuern, dass Außenwände und Innenräume trocken bleiben. Denn schon ein einziges Leck in der Dachrinne kann dafür sorgen, dass eine Hauswand nach und nach still vor sich hin meist völlig unbemerkt Feuchtigkeit zieht.

Schlimmstenfalls ist eine deutliche Schimmelbildung im Gange und noch schlimmer: Ein Haus kann dadurch binnen kürzester Zeit unbewohnbar werden, wenn sich die Schimmelbildung weiter ausbreitet und die Feuchtigkeit in jedes Zimmer eingezogen ist.

Fazit

Alle Regenwasserableitungen am Haus sollten unbedingt absolut dicht sein. Ein kleiner Riss in der Rinne reicht, ums große Schäden verursachen zu können, denn Wasser sucht bekanntlich immer einen Weg, um abzusickern. Bei starkem Regen schießt eine gewaltige Menge an Wasser durch die Rinnen und nicht selten kommt es sogar dabei zu Unterspülungen des Hauses. Ein Alptraum für jeden Hauseigentümer.

Die Abdichtung des gesamten Gebäudes gehört ebenfalls zur Sicherung vor Feuchtigkeit und Nässe. Stauendes Wasser im Erdreich beispielsweise kann nur durch gezielte Drainagen zum Abfließen gelenkt werden. Wichtig ist hier, dass die gesetzlichen Vorgaben für Drainagen nach DIN 4095 eingehalten werden.

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