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Die wenigsten Personen sind wohl dazu in der Lage, den Traum von den eigenen vier Wänden ohne Finanzierung wahr werden zu lassen. Bei der Baufinanzierung gibt es allerdings viele Dinge zu beachten, um das Projekt auch erfolgreich umzusetzen. Bei der Baufinanzierung sollten beispielsweise nicht allein die Zinsen im Vordergrund stehen, sondern auch weitere Aspekte wie Zusatzleistungen und Flexibilität des Darlehns. Auch der Finanzierungsbedarf sollte wohl bedacht sein, denn neben den reinen Baukosten / dem Immobilienkaufpreis kommen weitere Kostenfaktoren hinzu. Notar-, Makler-, Behörden- und Versicherungskosten müssen daher mit in die Gesamtfinanzierung einbezogen werden.

Doch vor allem sollten Sie auf die folgenden drei Säulen setzen, um eine solide Baufinanzierung zu erhalten:

Die Baufinanzierung kann prinzipiell in drei Säulen aufgeteilt werden: Eigenkapital, Förderungsmöglichkeiten und schließlich den eigentlichen Immobilienfinanzierung.

Säule 1: Wie viel Eigenkapital wird benötigt?

Eine vollständige Fremdfinanzierung des Hausbaus ist nicht ratsam. Der Kreditbedarf wird durch den Eigenkapitalanteil verringert, was den Kredit letzten Endes günstiger macht. Auch entsteht der Bank somit ein geringeres Risiko und die Kreditverhandlungen lassen sich einfacher gestalten. Eine Eigenkapitaldecke von 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten hat sich dabei bewährt, wer mehr zur Verfügung hat, kann die benötigte Kreditsumme dementsprechend verringern.

Zum Eigenkapital zählen neben Erspartem zudem auch andere Werte, wie beispielsweise Auszahlungen aus Lebensversicherungen, ein bereits vorhandenes Baugrundstück oder auch die sogenannte Muskelhypothek - Eigenleistungen -, die der Bauherr selber erbringen kann.

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Säule 2: Fördermöglichkeiten ausschöpfen

Bevor man sich nun auf den Weg zur Bank macht, sollte man unbedingt etwaige Fördermöglichkeiten ausschöpfen. Die Möglichkeiten der Förderungen hängen immer von den individuellen Voraussetzungen ab, besonders junge Familien oder auch Bauherren, die energieeffizient bauen möchten, haben gute Möglichkeiten eine Förderung in Anspruch zu nehmen.

Zunächst einmal fördert die KfW-Bank mit verschiedenen Programmen. Hier lohnt sich immer eine unverbindliche Anfrage. Weiterhin gibt es auch viele regionale Fördermittel, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Meist werden zinsverbilligte Kredite oder Tilgungszuschüsse vergeben. Da es oft relativ lange dauern kann, bis entsprechende Förderungen bewilligt werden, ist es ratsam, sich schon frühzeitig über einzelne Programme zu informieren.

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Säule 3: Bankkredite vergleichen

Wenn nun also das Eigenkapital ermittelt ist und mögliche Förderprogramme ausgeschöpft sind, gilt es eine Bank zu finden, die einem die besten Konditionen bezüglich eines Immobilienkredits anbieten kann. Ein Vergleich verschiedener Banken ist deshalb zu empfehlen, weil sich die einzelnen Banken in ihren Gebührenmodellen und Zinssätzen zum Teil stark voneinander unterscheiden.

Zinsen spielen dabei nicht die einzige, wohl aber eine sehr wichtige Rolle, wenn es darum geht, einen möglichst günstigen Kredit zu finden. Einen guten Überblick über einzelne Kreditanbieter kann man sich mit einem Bauzinsrechner verschaffen.

Der Sollzins gibt dabei nur die Höhe der Verzinsung an, nicht jedoch die Gesamtkosten des Kredits. Zusätzlich sollte man auf zusätzliche Gebühren achten. Diese machen den Kredit oft unnötig teurer. Auch sollte man Aspekte wie die Laufzeit des Kreditvertrags, Zinszahlungs- und Verrechnungstermine mit in die Auswahl eines Kreditgebers einfließen lassen. Der effektive Jahreszinssatz ist der wichtigste Faktor bei der Auswahl eines Kreditgebers, denn dieser zeigt die jährlichen Gesamtkosten des Kredits auf.

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