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Ein Unglück kommt selten allein, denn jemand, der unter dem Einfluss eines Malheurs steht, neigt zu einem Tunnelblick und Überreaktionen. Bei dem bekannten Malheur, sich selbst ausgesperrt zu haben, ist es nicht anders. Nicht in sein eigenes Haus gelangen zu können, kann durchaus Panik auslösen. Viele Betroffene reagieren in solchen Momenten falsch, indem Sie Türen aufbrechen, Fassaden hochklettern und sich selbst in Gefahr bringen.

Doch auch ein falscher Schlüsseldienst kann aus dem ersten Unglück ein noch viel Größeres machen. Wir möchten aufzeigen, was passieren kann, wenn man vorschnell den erstbesten Schlüsseldienst kontaktiert, der weder qualifiziert für seine Aufgabe ist noch seinen Beruf seriös ausführt. Mehr dazu: https://schluesseldienst.gelbeseiten.de/

 
 

Schlüsseldienst verlangt einen zu hohen Preis

Nun ist der Schlüsseldienst zwar da und hat auch sachgerecht die Tür geöffnet. Doch die Freude, wieder Einlass in seine eigenen vier Wände zu finden, währt nur kurz. Der Schock folgt auf dem Fuße, der Schlüsseldienst verlangt für seine Dienstleistung selbstbewusst 1,195 EUR.

Um so etwas zu vermeiden, hilft es, die anfallenden Kosten vorab mit dem Schlüsseldienst zu besprechen. Üblicherweise belaufen sich die Preise für eine solche Dienstleistung auf 89 EUR für eine zugefallene, aber nicht abgeschlossene Tür bzw. auf 129 EUR für eine zugefallene und abgeschlossene Tür, wo ein Öffnen mit einem höheren Aufwand verbunden ist.

Passiert das Malheur am Sonntag oder in der Nacht, sind Zuschläge von etwa 40 Prozent durchaus üblich. Unzumutbare Preise für eine Dienstleistung insbesondere in einer Notlagensituation können als Wucher beanstandet werden.

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Schlüsseldienst verlangt die sofortige Zahlung

Ein anderer Schlüsseldienst verlangt zwar einen zumutbaren Preis, erwartet aber die sofortige Bezahlung. Nachdem der Mieter darauf hinweist, im Moment kein Geld verfügbar zu haben, eine Rechnung aber fristgerecht begleichen zu wollen, lässt dieser sich auf keine Diskussion ein und sperrt die Tür wieder zu.

Dies ist generell als Nötigung nicht zu akzeptieren und rechtlich strafbar, zumal das Ausstellen einer Rechnung zu dem üblichen Geschäftsgebaren gehört. Würde der Schlüsseldienst nun den Fernseher oder andere Wertgegenstände als Pfand mitnehmen, wäre dies ebenfalls als Nötigung zu werten. Auch hier ist das Ausstellen einer Rechnung der übliche Geschäftsweg.

Weigert sich der Kunde zu zahlen, hat der Schlüsseldienst wie jedes andere Unternehmen auch die Möglichkeit, ein Inkasso-Unternehmen zu beauftragen.

Schlüsseldienst suggeriert einen hohen Aufwand

Der nächste Schlüsseldienst lässt gleich zwei Mitarbeiter auffahren. Obwohl es sich nur um eine zugefallene Tür handelt, die nicht einmal verschlossen ist, hantieren sie mit schwerstem Gerät. Nachdem die Tür endlich aufgebrochen ist, sind natürlich hohe Kosten fällig.

Auch für ein solches Szenario gab es in Deutschland bereits Präzedenzfälle. Danach hat kein Schlüsseldienst das Recht, sich für eine Arbeit doppelt bezahlen zu lassen, die von einem einzelnen Mitarbeiter problemlos erledigt werden könnte.

Auch sollte die Beseitigung des Schadens mit dem geringstmöglichen Aufwand erfolgen, um die Kosten nicht unnötig in die Höhe schnellen zu lassen. Zwar ist dies nicht einfach nachzuweisen, es empfiehlt sich aber, die Arbeit abzubrechen, wenn der Schlüsseldienst mit Instrumenten anrückt, die eher an Abrissbirnen erinnern.

Es richtig machen: Gelbe Seiten nutzen

Um sich solches Ungemach zu ersparen, helfen die Gelben Seiten weiter, auf denen mehrere Schlüsseldienste aufgelistet sind. Das populäre Verzeichnis schützt nämlich seine Kunden vor inkompetenten und skrupellosen Anbietern, indem laut eignen Angaben ausschließlich Schlüsseldienste in das Verzeichnis aufgenommen werden, die bestimmte Kriterien erfüllen.

Kunden, die einen Schlüsseldienst über die Gelben Seiten kontaktieren, erwartet damit ein garantierter Festpreis, ein kompetenter, weil geprüfter Dienstleister sowie nur kurze Wartezeiten. Denn die bei den Gelben Seiten aufgeführten Schlüsseldienste nutzen das GPS-basierte Ortungsverfahren.

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