Gartenhaus blau Bank

Vorbereitung für den Frühling – Materialtipps für Terrassen und Gartenhäuser

Im Frühling gibt es für Hausbesitzer und Hobbygärtner eine Menge Arbeit. Unter anderem gilt es Terrassen fit für den Sommer zu machen und mögliche Schäden des Winters auszubessern. Gleichzeitig beschäftigen sich viele mit dem Thema Gartenhaus und holen Informationen zum Materialangebot ein. Nachfolgend praktische Hinweise für alle, die im Frühling entsprechende Vorbereitungen treffen möchten.

Punkt 1

boden diele grau braun 564

1. Terrassendielen aus Holz und WPC – die Vor- und Nachteile zusammengefasst

Steht der Bau einer Terrasse auf dem Programmplan, stellt sich die Frage, welches Material der Untergrund aufweisen soll. Großer Nachfrage erfreuen sich Holzdielen und alternative Konstruktionen aus WPC. Zunächst die Vorzüge des reinen Naturmaterials:

  • Terrassendielen aus Holz begeistern mit einer natürlichen Optik.
  • Sie fügen sich mit ihrer Maserung und Farbe perfekt in Gärten ein.
  • Selbst bei hohen Temperaturen sind sie barfuß begehbar.
  • Das Laufgefühl ist warm und rückenschonend.
  • Gepflegte Holzdielen strahlen Ästhetik und Exklusivität

Der letzte Punkt auf der Liste der Vorteile macht zeitgleich auf den entscheidenden Nachteil von Holz aufmerksam: Dem Pflegeaufwand. Die Umwelteinflüsse Feuchtigkeit und UV-Strahlung verlangen dem Material einiges ab. Hinzu kommen Mikroorganismen und Insekten, welche die Strukturen beschädigen können. Die typische Vergrauung von Holzdielen im Freien wird von den genannten Einflüssen verursacht. Um unschöne Verfärbungen, Schimmel und Fäulnis zu verhindern, müssen Holzterrassen regelmäßig gereinigt und geölt werden. Teilweise ist sogar das Abschleifen nötig, damit Öle besser in die Oberfläche eindringen können. Dementsprechend hoch ist der Arbeitsaufwand.

Bevorzugen Sie Holz, Stein oder WPC beim Terrassenboden?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Steinboden 21 Stimmen
WPC-Dielen 18 Stimmen
Holzboden 16 Stimmen
Anderes Material 5 Stimmen

Haben Terrassenbesitzer dafür keine Zeit oder möchten diese lieber für andere Tätigkeiten nutzen, ist der Kauf alternativer Wood-Plastic-Composite (WPC) Terrassendielen eine Überlegung wert. Dabei handelt es sich um einen Verbundwerkstoff, der die positiven Materialeigenschaften von Kunststoff und Holz miteinander vereint. Der Holzanteil liegt zwischen 50 und 90 Prozent und wird mit Holzmehl erreicht. Der Kunststoffanteil häufig mit dem äußerst strapazierfähigen Polypropylen (PP).

1.1. Die Vorteile auf einen Blick:

  • WPC muss weder geschliffen noch geölt oder gestrichen werden.
  • Das Wetter kann dem Material kaum etwas anhaben.
  • Massive WPC Dielen sind überaus robust, langlebig und fäulnisbeständig.
  • Die Oberflächen sind rutschfest, rissfest und splittern nicht.
  • Das bringt ein Maximum an Sicherheit mit sich.

Wie natürlich WPC Terrassendielen inzwischen aussehen, verdeutlicht ein Blick in den Onlineshop casando der Holz-Richter GmbH mit Sitz im nordrhein-westfälischen Lindlar. Das Unternehmen kauft direkt bei führenden Herstellern ein, präsentiert Dielen in Massivbauweise und diversen Farben. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann die verschiedenen Produkte der Hersteller casando entnehmen.

1.2. ... und deren Nachteile

  • Nachteilig an WPC ist, dass sich das Material bei direkter Sonneneinstrahlung stärker erhitzt als Holz und eine Beschattung zum Barfußlaufen notwendig ist.
  • Zudem besteht der Bodenbelag aus Kunststoff plus Kleber plus Holzfasern statt eines Naturproduktes
  • Ein Anteil an Kunststoff in der WPC-Diele von 30-40% steht für einen hohen Rohstoff- und Energieverbrauch. Dieser Nachteil kann jedochdurch den Einsatz von Recyclingkunststoff vermindert werden.
  • WPC-Terrassendielen mit Hohlprofilen leiden stärker unter Witterungseinflüssen.

Punkt 2

pool dielen frau buch 564

2. Holz oder Aluminium für die Unterkonstruktion

Neben dem Dielenmaterial ist eine solide Unterkonstruktion für die Terrasse elementar. Sie beugt Staunässe vor, stellt die Belüftung des Bodenbelags sicher und sorgt für die nötige Stabilität beim Begehen. Aluminium und Holz sind dabei die vorherrschenden Materialien.

Welches sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Dielenmaterial ab, denn die Langlebigkeit beider Bestandteile sollte übereinstimmen. Für Dielen aus Hartholz sind Konstruktionsleisten aus Hartholz ratsam, bei Weichhölzern wie Lärche können wiederum Unterkonstruktionen aus Weichholz zum Einsatz kommen. Hintergrund: Würde beispielsweise eine Unterkonstruktion aus weichem Lärchenholz verbaut, während die Dielen aus langlebigem WPC bestehen, würde der Unterbau wesentlich früher verrotten und den gesamten Konstruktionsabbau inklusive Dielen erfordern. Eine derartige Kombination macht keinen Sinn.

Stattdessen muss die Langlebigkeit der verwendeten Materialien übereinstimmen. Wer sich eine nahezu unzerstörbare Unterkonstruktion ohne Pflegeaufwand wünscht, ist mit Aluminium gut beraten. Aluminium eignet sich beispielsweise gut für Terrassen, die Richtung Norden gebaut werden. Aufgrund des Mangels an Sonnenlicht bleibt die Fläche gern feucht, was einer Holzkonstruktion auf Dauer schadet. Auch Terrassen, die an einen Gartenteich oder Pool angrenzen und dementsprechend viel mit Wasser in Kontakt kommen, profitieren von einem haltbaren Aluminiumunterbau. In Kombination mit WPC Dielen entsteht eine langlebige Einheit. Im Gegensatz zu Holz, das ein natürliches Schwind- und Quellverhalten aufweist, bleibt Aluminium in der Form.

Punkt 3

3. Beschattung mit Holz – von Brettschicht- bis Konstruktionsvollholz

Im Bereich Schattenspender übernimmt Holz ebenso wichtige Aufgaben. Bei Terrassendächern wird unter anderem Brettschichtholz verbaut, wenn hohe statische Ansprüche erfüllt werden müssen. Bestes Beispiel ist eine Eindeckung mit Echtglas. Um das hohe Gewicht zu halten, braucht es strapazierfähige Konstruktionen. Die mit Minimum drei Brettlagen ausgerüsteten Brettschichthölzer werden in gleicher Faserrichtung verleimt und sind für derartige Zwecke ideal. Sie bringen eine hohe Tragfähigkeit und Stabilität mit sich, verhindern Schwindungen und Risse.

Darüber hinaus wird Konstruktionsvollholz verkauft. Für die Herstellung werden Bauschnitthölzer veredelt. Konstruktionsvollholz ist gegenüber Insekten unempfindlich, dimensionsstabil und unterliegt einem hohen Qualitätsstandard. Konstruktionsvollholz ist eine geschützte Bezeichnung.

Zudem ist kesseldruckimprägniertes Holz erhältlich. Bei der Kesseldruckimprägnierung wird Holz behandelt, um es gegenüber Insekten und Pilzen zu schützen. Feuchtigkeitsentzug und der Einsatz von Holzschutzmitteln sind beim genannten Verfahren typisch. Weil bei kesseldruckimprägnierten Hölzern erhebliche Qualitätsunterschiede bestehen, müssen Käufer die Produktbeschreibungen kritisch lesen und im Zweifelsfall beim Hersteller nachhaken. Bei Billigware aus dem Ausland sind fragwürdige Chemikalien keine Seltenheit. Stimmen Behandlungsdauer und die Konzentration an Holzschutzmittel nicht, ist die Schutzwirkung eingeschränkt. Ökologisch Orientierte sollten von kesseldruckimprägniertem Holz Abstand nehmen. Der Landesverband Baden-Württemberg e.V. des Bund für Umwelt und Naturschutz rät davon ab: „Das so imprägnierte Altholz ist nämlich Sondermüll, dessen Entsorgung bis heute ein ungelöstes Problem ist.“

3.1. Wie schütze ich Holz am besten?

Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack

Gemeinsame Eigenschaften Holzöl und Holzlasur

  • Schützen das Holz vor Witterungseinflüssen, Sonnenstrahlen (UV-Strahlung) und Feuchtigkeit.
  • Verlängern die Lebensdauer des beanspruchten Holzes.
  • Lasuren und Öle sind beide transparent bzw. halb-transpartent.
  • Beide gibt es in unterschiedlichen Farbtönen.
  • Beide können für Echtholz eingesetzt werden.
  • Beide fördern die optische Hervorhebung der Holzmaserung.
  • Lasur und Öl können ohne großen Aufwand (reinigen und leicht anschleifen reicht aus) neu aufgetragen werden.
  • Beide sind in bestimmtem Rahmen offenporig und atmungsaktiv, das heißt feuchtigkeitsregulierend, Feuchtigkeit kann aus dem Holz entweichen.

Holzlasur: spezielle Eigenschaften

  • Lasuren haben sind in der Regel farbtongebend, aber auch transparent.
  • Lassen das Holz natürlicher und haptischer wirken.
  • Sogenannte Dünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und schützen so das Holz bis in den Kern. Dünnschichtlasuren werden gerne für Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Hochbeete, Carports und Co. genommen.
  • Dickschichtlasuren hingegen bedecken das Holz mit einer lackähnlichen Schicht. Sie können sogar für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen genommen werden.

Wichtig zu wissen: die meisten Holzlasuren sind nicht für einen Schutz von Holzböden (Holzfußboden im Haus oder Holzterrasse) geeignet. Für die dortigen Belastungen sind sie nicht konzipiert, denn sie werden eher „weich“ eingestellt, um Bewitterung und Co. zu trotzen. Bei mechanischer Beanspruchung (wie sie beim Fußboden vorkommt) wird die Schutzschicht schnell abgetragen. Nur wenige Holzlasuren sind auch auf mechanische Beanspruchung ausgelegt.

Holzöl: spezielle Eigenschaften

  • Holzöl schützt vor Vergrauung, frischt die Holzfarbe auf und ist lange haltbar.
  • Verleiht dem Holz neuen Glanz, es wird gerne genommen, um verwittertes Holz aufzufrischen.
  • Bildet einen aushärtenden Schutzfilm aus Naturharzen und Pigmenten, der auch trittfest ist.
  • Verhindert effektiv die Aufnahme von Feuchtigkeit durch das Holz.
  • Gut geeignet für Terrassendielen und zum Öl passende Holzmöbel bzw. Gartenmöbel.
  • Gut geeignet auch für Holz mit geriffelten Oberflächen.
  • Öl-behandelte Holzoberflächen bleiben angenehm glatt.
  • Jede Holzart hat ihre eigenen Ölvorlieben. Die Produktbeschreibung bzw. der Fachberater gibt Auskunft. Letzterer kann auch aus Erfahrung sagen, welches Öl bei der eigenen Holzsorte den gewünschten Farbeffekt hervorruft – hier gibt es zahlreiche Feinheiten und Unterschiede zu beachten.

Holzschutz mit Lack

  • Bildet eine Schutzschicht über dem Holz, das vor äußeren Einflüssen und Abnutzung schützt.
  • Lack ist in verschiedenen Farben erhältlich. Diese Buntlacke gibt es auch von seidenmatt bis hochglänzend.
  • Lässt in den meisten Fällen die Holzmaserung unter dem Lack verschwinden (Ausnahme: Klarlack).
  • Lack ist tendenziell aufwendiger zu erneuern, da die Tragschicht darunter intakt sein muss. Im Zweifel muss die alte Lackschicht weitgehend abgeschliffen werden, bevor ein Neuauftrag erfolgen kann.
  • Meist nicht für Fußböden oder Terrassendielen ausgelegt, die mechanische Beanspruchung würde den Lack schnell abtragen.

Welchen Lack soll ich wählen?

  • Maßhaltige Holzelemente wie Fenster und Türen brauchen einen robusten Schutz. Hier empfehlen sich lösemittelhaltige Kunstharzlacke.
  • Für tolerantere Holzmöbel werden gerne schnell trocknende, wasserbasierte Acryllacke genommen. Diese Lacke sind lösungsmittelarm und gelten schon als umweltfreundlich. Bei guter Qualität sind sie geruchs- und schadstoffarm.
  • Darüber hinaus gibt es spezielle, als gesundheitlich unbedenklich ausgewiesene Lacke. Diese kannst du sogar zum Lackieren von Kinderspielzeug nutzen.

Zudem musst du dich für einen Lack auf Öl-, Lösemittel- oder Wasserbasis entscheiden:

  • Lacke auf Ölbasis werden heute selten verwendet. Sie sind zwar leicht aufzutragen, aber sehr geruchsintensiv und brauchen zum Aushärten oft Wochen. Zwei bis drei Farbschichten reichen für eine Lackierung aus.
  • Lacke auf Wasserbasis trocknen schneller und riechen weniger. Besonders bei Weichhölzern heben diese Lacke in Form von Klarlack zudem die Maserung des Holzes hervor.
  • Lacke auf Lösungsmittelbasis trocknen sehr schnell und werden gerne dort verwendet, wo eine schnelle und haltbare Aushärtung erforderlich ist. Diese Lacke haften in der Regel besser als wasserbasierte Lacke, sind einfach zu handhaben und liefern gute Ergebnisse. Aber sie enthalten halt die Lösungsmittel ...

Schutz vor Bläuepilz

Fichte oder Tanne sind draußen vom Bläuepilz bedroht. Hiergegen gibt es speziellen Holzschutzgrund.

Umweltfreundlichkeit, Gesundheit

Egal ob Öl, Lack oder Lasur: wir empfehlen, vor allem im privaten Bereich immer nur umweltfreundliche und auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet Produkte zu verwenden. Achte auf entsprechende Siegel und Testberichte.

Gemeinsame Eigenschaften Holzöl und Holzlasur
 
Schützen das Holz vor Witterungseinflüssen, Sonnenstrahlen (UV-Strahlung) und Feuchtigkeit.
 
Verlängern die Lebensdauer des beanspruchten Holzes.
 
Lasuren und Öle sind beide transparent bzw. halb-transpartent.
 
Beide gibt es in unterschiedlichen Farbtönen.
 
Beide können für Echtholz eingesetzt werden.
 
Beide fördern die optische Hervorhebung der Holzmaserung.
 
Lasur und Öl können ohne großen Aufwand (reinigen und leicht anschleifen reicht aus) neu aufgetragen werden.
 
Beide sind in bestimmten Rahmen offenporig und atmungsaktiv, das heißt feuchtigkeitsregulierend, Feuchtigkeit kann aus dem Holz entweichen.
 
 
Holzlasur: spezielle Eigenschaften
 
Lasuren haben sind in der Regel farbtongebend, aber auch transparent.
 
Lassen das Holz natürlicher und haptischer wirken.
 
Sogenannte Dünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und schützen so das Holz bis in den Kern. Dünnschichtlasuren werden gerne für Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Hochbeete, Carports und Co. genommen.
 
Dickschichtlasuren hingegen bedecken das Holz mit einer lackähnlichen Schicht. Sie können sogar für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen genommen werden.
 
Wichtig zu wissen: die meisten Holzlasuren sind nicht einen Schutz von Holzböden (Holzfußboden im Haus oder Holzterrasse) geeignet. Für die dortigen Belastungen sind sie nicht konzipiert, denn sie werden eher „weich“ eingestellt, um Bewitterung und Co. zu trotzen. Bei mechanischer Beanspruchung (wie sie beim Fußboden vorkommt) wird die Schutzschicht schnell abgetragen. Nur wenige Holzlasuren sind auch auf mechanische Beanspruchung ausgelegt.
 
 
 
Holzöl: spezielle Eigenschaften
 
Holzöl schützt vor Vergrauung, frischt die Holzfarbe auf und ist lange haltbar.
 
Verleiht dem Holz neuen Glanz, es wird gerne genommen, um verwittertes Holz aufzufrischen.
 
Bildet einen aushärtenden Schutzfilm aus Naturharzen und Pigmenten, der auch trittfest ist.
 
Verhindert effektiv die Aufnahme von Feuchtigkeit durch das Holz.
 
Gut geeignet für Terrassendielen und zum Öl passende Holzmöbel bzw. Gartenmöbel.
 
Gut geeignet auch für geriffelte Oberflächen.
 
Öl-behandelte Holzoberflächen bleiben angenehm glatt.
 
Jede Holzart hat ihre eigenen Ölvorlieben. Die Produktbeschreibung bzw. der Fachberater gibt Auskunft. Letzterer kann auch aus Erfahrung sagen, welches Öl bei der eigenen Holzsorte den gewünschten Farbeffekt hervorruft – hier gibt es zahlreiche Feinheiten und Unterschiede zu beachten.
 
 
 
 
Holzschutz mit Lack
 
Bildet eine Schutzschicht über dem Holz, das vor äußeren Einflüssen und Abnutzung schützt.
 
Lack ist in verschiedenen Farben erhältlich. Diese Buntlacke gibt es auch von seidenmatt bis hochglänzend.
 
Lässt in den meisten Fällen die Holzmaserung unter dem Lack verschwinden (Ausnahme: Klarlack).
 
Lack ist tendenziell aufwendiger zu erneuern, da die Tragschicht darunter intakt sein muss. Im Zweifel muss die alte Lackschicht weitgehend abgeschliffen werden, bevor ein Neuauftrag erfolgen kann.
 
 
Welchen Lack soll ich wählen?
 
Maßhaltige Holzelemente wie Fenster und Türen brauchen einen robusten Schutz. Hier empfehlen sich lösemittelhaltige Kunstharzlacke. 
 
Für tolerantere Holzmöbel werden gerne schnell trocknende, wasserbasierte Acryllacke genommen. Diese Lacke sind lösungsmittelarm und gelten schon als umweltfreundlich. Bei guter Qualität sind sie geruchs- und schadstoffarm. 
 
Darüber hinaus gibt es spezielle, als gesundheitlich unbedenklich ausgewiesene Lacke. Diese kannst du sogar zum Lackieren von Kinderspielzeug nutzen.
 
 
Schutz vor Bläuepilz
 
Fichte oder Tanne sind draußen vom Bläuepilz bedroht. Hiergegen gibt es speziellen Holzschutzgrund.

Punkt 4

4. 2 gängige Materialien für Gartenhäuser

Auch beim Bau von Gartenhäusern erfreuen die beiden Materialien Holz und Kunststoff großer Beliebtheit. Holzgartenhäuser haben den Vorteil, dass sie aufgrund des eingesetzten Baumaterials sowohl dämmen als auch Gerüche und Feuchtigkeit regulieren. Holz nimmt positiven Einfluss auf das Raumklima, was sich bei wohnlich genutzten Gartenhäusern gleichermaßen vorteilhaft auswirkt wie bei Objekten zur Lagerung von Gartengeräten. Gartengeräte rosten weniger schnell und Holzgartenmöbel werden ausreichend belüftet. Nicht zu vergessen: Holzwände lassen sich beliebig mit Aufbewahrungsmöglichkeiten ausstatten. Besitzer können beispielsweise Regale festschrauben, Wandhaken mit Nägeln fixieren oder Schranksysteme kippsicher montieren. Das geht in Plastikgartenhäusern weniger gut. Kunststoff hat weitere Nachteile:

  • Das Raumklima ist nicht mit Holz vergleichbar.
  • Es besteht Kondensationsgefahr und die Lagerung von Gartenmaterialien ist wegen der schlechten Wärmedämmung stark eingeschränkt.
  • Bei Sturm besteht Kippgefahr.
  • Kunststoffe sind zwar pflegeleicht und müssen nicht wie bei Holz regelmäßig geölt oder gestrichen werden, sind stattdessen jedoch empfindlich gegenüber UV-Strahlung.

Ein Vorteil von Gartenhäusern aus Kunststoff: Sie sind günstiger als Holzvarianten und mindern die Investitionskosten. Allerdings ist stets auf lange Sicht zu kalkulieren. Hält das Konstrukt aus Holz zehn Jahre länger, lohnt sich der Kauf trotz Pflegeaufwand.

Baust du dein Gartenhaus komplett allein oder greifst du auf einen Bausatz zurück?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Ich werde das Gartenhaus ganz individuell ohne Bausatz selber bauen. 34 Stimmen
Ich werde es auf Basis eines Bausatzes selber aufbauen. 13 Stimmen
Ich lasse mir das Gartenhaus aufstellen. 1 Stimme

Punkt 5

5. Weiterlesen

Seecontainer als Gartenhaus

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Ein Seecontainer zum Gartenhaus in 3 Schritten

Auf der Erde gibt es über eine halbe Milliarde Seecontainer. Rund 20 Jahre dienen diese Lagerboxen als Transporthülle für Güter und Waren unterschiedlichster Art. Die Stahlboxen sind äußerst robust und wasserdicht. Am Ende ihrer normalen Nutzungszeit können Seecontainer günstig erworben und umgenutzt werden. Zum Beispiel als Gartenhaus. Wir zeigen in diesem Artikel, welche Schritte dafür notwendig sind und was Sie bei der Umsetzung beachten müssen.

Gartenhaus – was beachten?

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Wer es sich einfach macht, kauft einen fertigen Bausatz. Ambitionierte Heimwerker bauen selbst. Beide Gruppen sollten die folgenden 10 Tipps bei Auswahl oder Aufbau beachten.

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Sauna im Gartenhaus einbauen bzw. nachrüsten: was beachten? Tipps & Anleitung

Wenn du der Besitzer eines wunderschönen Gartens bist, suchst du vielleicht nach einer Möglichkeit, das Gartenhäuschen durch eine Außensauna weiter aufzuwerten. Damit schaffst du eine Oase der Entspannung, die dir sicher viel Freude bereiten wird. Und es ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst.

Eine Sauna im eigenen Gartenhaus hat viele Vorteile. Eine Sauna dient zur Verbesserung der Gesundheit und Kondition. Besonders nach einem harten Arbeitstag ist der Aufenthalt in der Sauna zu empfehlen. Das fördert die Durchblutung und du wirst dich frisch und belebt fühlen. Eine Sauna ist nicht nur ein hervorragendes Mittel zur Entgiftung von Körper und Geist, sie gibt dem Gartenhaus auch ein ganz neues Aussehen.

Für Saunen im Freien gibt es fertige Bausätze. Aber auch eine Sauna im Gartenhaus ist eine tolle Idee.

Bevor du jedoch mit dem Einbauen bzw. Nachrüsten des Gartenhauses beginnst, sind noch ein paar Fragen zu klären: ► Welches Gartenhaus ist geeignet? ► Wann brauche ich eine Genehmigung? ► Womit fange ich an? ► Wie gehe ich am besten beim Einbau der Sauna vor? ►Hier findest du Antworten und Tipps.

Gartenhaus aus Holz selber machen

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Gartenhaus aus Holz selber machen – Ratgeber und Selber-bauen-Anleitung

Ein Gartenhaus aus Holz wertet die heimische Gartenwelt nachhaltig auf. Je nach Ausführung finden die Gartengeräte einen Abstellplatz mit rascher Zugriffsmöglichkeit oder die Herren der Gartenanlage gewinnen einen gemütlichen Raum zum Genießen der eigenen Gartenpracht. Damit Sie beim Kauf eines Bausatzes oder dem Selber-Bauen von Anfang an die wichtigen Punkte berücksichtigen, haben wir eine Checkliste an Fragen und zu klärenden Punkten zusammengestellt.

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