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Dank der weiten Verbreitung der WLAN-Netze und der immer günstiger werdenden Kameratechnologie liebäugeln immer mehr Immobilienbesitzer mit der Anschaffung eines Hauskamerasystems. Wir zeigen auf, worauf bei der Anschaffung zu achten ist.

Gründe für eine Hauskamera

Im gewerblichen Bereich dienen Kameras oftmals auch der Dokumentation von den Geschehnissen auf dem Betriebsgelände. Als Privatmann dürfte jedoch der Sicherheits- und Komfortaspekt im Vordergrund stehen. Deutlich sichtbare Kameras an den Außenwänden in Verbund mit bewegungsgesteuerten Lichtstrahlern dürften so manchen Gelegenheitsganoven von einem Einbruch abhalten.

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Hinweis

Es gibt im Handel auch kostengünstige Kameraattrappen zu erwerben. Diese werden ebenfalls am Haus angebracht und sehen ihren echten Pendants zum Verwechseln ähnlich.

Kamerakriterien

Die Kameraauflösung

Die Auflösungen der Kameras fangen bei 0,3 Megapixel an, dies entspricht 640x480 Pixeln (VGA). Auch mit diesen Geräten lässt sich bereits vieles erkennen. Stand der Technik sind aber HD Kameras mit Auflösungen von 1280 x 720 Pixeln oder knapp 1 Megapixel. Die Preise für diese Kameras beginnen bei circa 130.- Euro. Sehr gute Überwachungskameras liefern bis zu 5 Megapixel und bieten damit gestochen scharfe Bilder, auch wenn man mal ins Bild hineinzoomen muss.

Wetterfestigkeit

Außenkameras sind harten Witterungsbedingungen und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Entsprechend stabil muss die Technik ausgelegt sein. Kameras, die für den Innenbereich konzipiert sind, können deswegen nicht außen am Haus eingesetzt werden. Sie halten vielleicht einen Sommer lang ...

Bewährt haben sich Linsen aus Echtglas, diese beschlagen weniger. Der Schutzgrad vor Wassereintritt sollte mindestens IP65 entsprechen.

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Kabelführung

Die Kabel der Kamera sollten möglichst innerhalb des Kameragehäuses verlaufen. Ein Zuleitungskabel wird durch den Wandarm (wenn vorhanden) geführt. So kann das Kabel von Einbrechern nicht einfach "abgeknipst" werden.

Bildübertragung

Moderne Außenkameras übertragen die Bilder auf alle erdenklichen Weisen: Per Funk, per Kabel oder über das WLAN-Netzwerk des Hauses. Letzteres eröffnet zahlreiche Möglichkeiten bezüglich Steuerung und Alarmierung pder App. Auf ip-kamera-test.de finden sich unterschiedliche WLAN-Kamerasysteme getestet.

Tonübertragung

Moderne Kamerasystem übertragen auch den Ton mit.

Video: Expertenchat Kamerasysteme

Möglichkeiten per App

Über Apps lassen sich mit WLAN-Kameras unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten einrichten. Das reicht von der Bewegungserkennung mit E-Mail-Benachrichtigung über automatisches Versenden eines Bildanhangs, der Aufzeichnung auf SD-Karten oder FTP-Servern bis zur Überwachung des Grundstückes am anderen Ende der Welt. Letzteres dürfte den Spieltrieb in manchem Heimwerker wecken und den letzten Ausschlag für ein neues Projekt geben ...

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