Die Strompreise steigen kontinuierlich mit kleinen Schwankungen anWie Focus-Online in Zusammenarbeit mit CHECK24 berichtet, geben viele Energieversorger die gesunkenen Einkaufspreise auf den Weltmärkten nur teilweise an die Endkunden weiter. Trotz der Strompreissenkungen zum Jahresanfang 2015 sei der durschnittliche Strompreis seit 2007 um 43 Prozent gestiegen, in der Grundversorgung sogar nochmals um 5 Prozent mehr. Kunden können mit einem Anbieterwechsel Druck auf die Preise der Versorger ausüben.

Höchster Anstieg in Bayern

Focus und CHECK 24 haben ein Nord-Süd-Gefälle bei der Preisentwicklung festgestellt. In Bayern hat sich der Preis für die Grundversorgung seit 2007 um 56 Prozent erhöht, in Bremen hingegen nur um deren 35. Allerdings erfreuen sich die Bayern nach wie vor der drittgünstigsten Grundversorgung mit Strom im Bundesvergleich.

Weiterhin haben die Autoren ermittelt, dass die Grundversorger überproportional an der Preisschraube gedreht haben. Der durschnittliche Preisunterschied zwischen Grundversorgern und Alternativversorgern lag Anfang 2015 bei durschnittlich 21 Prozent. 2007 waren es erst acht Prozent. Eine Sprecherin von CHECK24 meint: "Ein Wechsel aus der Grundversorgung lohnt sich mehr denn je."

Für das 1. Quartal 2015 haben laut Focus-Online 356 Stromversorger eine Senkung ihrer Grundversorgungspreise in Aussicht gestellt oder bereits durchgeführt. Bei den Gasgrundversorgern taten dies lediglich 63.

Anbieterwechsel

Der Wechsel des Anbieters ist relativ einfach. Entweder man entscheidet sich, einen generellen Vergleichsrechner wie auf geld-welten.de/vergleich/stromanbieter-vergleich.html vorzunehmen, oder man wählt direkt den Preisvergleichsrechner des Alternativversorgers wie maingau-energie.de/stromrechner. Bei Letzterem fallen die Angaben zum Tarif naturgemäß umfangreicher aus, sodass auch immer vor Vertragsabschluss die Seite des jeweiligen Energieversorgers aufgesucht werden sollte.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Auch interessant