Tipps fürs Homeoffice

7 Tipps fürs Homeoffice: Von Arbeitsorganisation bis Einrichtung

In den Büroräumlichkeiten eines Unternehmens ist die Organisation der Arbeit in den meisten Fällen weitestgehend organisiert. Die Kolleginnen und Kollegen sorgen schon dafür, dass regelmäßige Pausen abgehalten werden. Für das Mittagessen in der Kantine gibt es klar geregelte Zeiten und der „gestrenge“ Blick des Vorgesetzten hilft dabei, dass auch auf die Erledigung der Arbeit nicht vergessen wird.

All das fällt jedoch im Homeoffice weg. Abseits vom gewohnten Bürorudel ist man plötzlich völlig auf sich allein gestellt. Wie einst John Rambo mutiert man in den eigenen vier Wänden zum Einzelkämpfer. Um auch hier den Arbeitstag zu „überleben“ und ein gutes Arbeitsergebnis zu erzielen, ist eine gute Arbeitsorganisation und eine hilfreiche Gestaltung des Arbeitsplatzes wichtig. Mit den folgenden Tipps sollte das jedoch kein Problem sein. 

So gelingt die Arbeit daheim ► Optimale Einrichtung ► Rituale ► Arbeitszeiten ► Pausenorganisation ► Ernährung im Homeoffice ► Tagesziele ► Mittel gegen Störquellen ► Kurztipps

Punkt 1

1. Tipp #1: Einen geeigneten Arbeitsplatz gestalten

Wer nur ausnahmsweise einmal seine Arbeit von zuhause erledigt, benötigt dafür nicht zwingend einen eigenen Arbeitsplatz. Doch wenn die Ausnahme zur Regel wird und die Arbeit zumindest mehrmals pro Monat im Homeoffice erledigt wird, ist es wichtig, sich dafür auch einen geeigneten Platz in der Wohnung zu suchen.

Gesegnet sind dabei all jene, denen genügend Wohnfläche zur Verfügung steht, dass sie sich in einen eigenen Raum zurückziehen können. Doch diese Idealsituation ist bei vielen einfach eine Illusion. Wer seinen Arbeitsplatz deshalb beispielsweise im Wohnzimmer aufbauen muss, in dem sich auch der Rest der Familie oftmals aufhält, kann aber zumindest mit einem Paravent für eine optische Abgrenzung sorgen.

Zumindest ein eigener kleiner Schreibtisch sollte aber auf alle Fälle zur Verfügung stehen. Das ist wichtig, um schnell vom Privatmodus in den Arbeitsmodus schalten zu können. Zusätzliche klassische Utensilien wie ein Schreibblock, eine Stiftebox oder ein Locher sorgen schnell für die richtige Büro-Atmosphäre.

Meist wird es notwendig sein, dass auch zuhause die wichtigsten Arbeitsgeräte wie Drucker, Faxgerät oder Aktenvernichter zur Verfügung stehen. Natürlich nicht in den Dimensionen, wie diese im Büro zu finden sind. Stattdessen lässt sich Geld mit gebrauchten Qualitätsgeräten sparen bzw. der Nutzung von günstigem Alternativzubehör. Online finden sich z. B. viele alternative Druckerpatronen zur Auswahl.

Auch die richtige Beleuchtung sollte nicht unterschätzt werden. Die beste Lichtquelle ist immer noch das Tageslicht. Vor allem in den Wintermonaten sorgen höhenverstellbare Schreibtischleuchten für eine gute Ausleuchtung.

Unsere Artikel zur Einrichtung des Homeoffices:

Gestaltung vom Arbeitszimmer: 7 Empfehlungen für optimales Arbeiten

Gestaltung Arbeitszimmer

Eckschreibtisch am Fenster

Gestaltung Arbeitszimmer: 7 Empfehlungen für optimales Arbeiten

Tag für Tag, von morgens bis abends arbeiten wir an unserem Arbeitsplatz. Oftmals kann die Büroarbeit unserem Körper und Geist sehr zu schaffen machen. Gerade hier ist ein schön eingerichtetes Büro mit einem ergonomischen Bürostuhl und Schreibtisch sowie einer guten Atmosphäre sehr wichtig. Die passende Gestaltung des Arbeitszimmers kann bei der täglichen Arbeit wahre Wunder bewirken.

Wie ein Arbeitsplatz optimal eingerichtet werden soll, um die typischen Bürokrankheiten zu vermeiden und welche Faktoren dabei eine große Rolle dabei spielen, erfahren Sie nun in diesem Artikel.

Beitrag: Die Einrichtung vom Home-Office

Arbeitszimmer optimal einrichten

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Wie Sie das eigene Arbeitszimmer optimal einrichten

Wer von zu Hause aus arbeitet, verbringt viel Zeit in seinem privaten Büro. Viel Lebenszeit im Homeoffice. Darum ist es wichtig, dass wir das Arbeitszimmer optimal einrichten.

Die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes und der übrigen Büromöbel ist dabei ein wichtiger Aspekt, aber nicht der einzige. Wir sollten uns unsere Arbeitsumgebung auch gemütlich gestalten, dass wir uns an unserer Arbeitsstätte rundum wohl fühlen.

Wir erläutern anhand von fünf Bereichen, wie wir ein Arbeitszimmer optimal einrichten und behaglich ausstatten.

Beitrag: Kreative Büroeinrichtung – das Spiel mit Farben und Akzenten

Kreative Büroeinrichtung

Kreative Büro-Accessoires

Kreative Büroeinrichtung – das Spiel mit den Farben und Akzenten

Ein kreatives Büro für kreative Köpfe – klingt einfach, ist auch so. Doch wie lässt sich das am besten umsetzen und gut in bereits bestehende Einrichtungen integrieren? Das und noch vieles mehr erfährst du hier.

Beitrag: Dieses Licht ist gut für die Augen

Welches Licht ist gut für die Augen?

Licht Auge blau

Licht, das die Augen schont ► LED-Leuchtmittel ► Einstellungen für Computer & Smartphone ► Filter

Lampen und Leuchten gehören zu den wichtigsten Einrichtungsgegenständen im Haus. Ohne diese genialen Hilfsmittel wäre das Arbeiten nach der Dämmerung, bei trübem Wetter oder allgemein in Räumen mit wenig Licht schlichtweg unmöglich. Unsere Augen brauchen Licht, um zu sehen. Aber nicht jedes Licht ist auf Dauer gesund. Vor allem in Räumen, in denen Sie viel arbeiten und sich lange Zeit aufhalten, sollten Sie auf eine augengerechte Beleuchtung achten.

Beitrag: Wie organisiert man seinen Schreibtisch?

Wie organisiert man seinen Schreibtisch?

Klug eingerichteter Schreibtisch

Vorbildlich: Monitor steht senkrecht zum Fenster, Oberkante des Bildschirms knapp oberhalb der Augenhöhe

Wie organisiert man seinen Schreibtisch? 10 Tipps und Tricks zum wo, was und wie

Ob im Büro oder zu Hause im Homeoffice, viele Menschen verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit an ihrem Schreibtisch. Eigentlich der Ort, wo alles, was für den Arbeitstag gebraucht wird, schnell zur Hand sein sollte. Doch meist verwandelt sich der Schreibtisch in der Hektik eines arbeitsreichen Tages in einen Abstellplatz für Kaffeetassen, Papiere und all den unnützen Dingen, die effektives Arbeiten erheblich erschweren.

Um entspannt und dennoch produktiv arbeiten zu können, ist jedoch der Ort und die Organisation des Schreibtisches enorm wichtig.

Wo ein Schreibtisch stehen sollte, was auf einen Schreibtisch gehört und wie er am besten organisiert werden kann – die Antworten darauf findest Du im folgenden Artikel.

Beitrag: Bürostuhl – was ist wichtig?

Bürostuhl – was ist wichtig?

Bürostuhl

Bürostuhl – was ist wichtig? Hierauf gilt es beim Kauf zu achten

Manchmal dauert die Arbeit am PC länger und ehe man sich versieht, sind schon wieder einige Stunden am Schreibtisch vergangen. Wenn dann die Sitzgelegenheit aus einem Bürostuhl anstelle eines Holz- oder Küchenstuhles besteht, sitzt die Person am PC deutlich bequemer, weil das komplette Gesäß hier komfortabler eingebettet ist. Wir listen auf, was beim Kauf eines Bürostuhls beachtet werden sollte.

Tabelle: die optimale Höhe vom Schreibtisch

Wenn der Schreibtisch in der Höhe verstellbar ist, sollte er auf die Körpergröße eingestellt werden. Eventuell stellt man einfach ein paar Steine unter die Beine des Tisches. Der Eurostandard liegt bei 72 Zentimeter Höhe. Doch die Empfehlungen der Experten lauten:

Körpergröße in cm Optimale Höhe der Arbeitsplatte
150 62
160 66
170 70
175 72
180 74
185 76
190 78
195 80
Wichtig: Beachten Sie auch die Empfehlungen zur optimalen Neigung der Unterarme. Beispiel: Bei einer höheren Tastatur muss der Schreibtisch als Ausgleich einige Zentimeter tiefer sein.

Punkt 2

2. Tipp #2: Mit Ritualen in den Arbeitsmodus schalten

Im Homeoffice gibt es keinen sozialen Druck wie an der Arbeitsstätte. Die private Umgebung macht es uns zusätzlich schwierig, die Arbeit regelmäßig in Angriff zu nehmen. Ein paar einfache Rituale können jedoch dabei helfen, im Gehirn den Schalter von „Freizeit“ auf „Arbeit“ umzulegen.

Wichtig ist es beispielsweise, auch an Arbeitstagen im Homeoffice zur gleichen Zeit wie sonst aufzustehen und sich so zu verhalten, als würde man ins Büro gehen. Der Arbeitsbeginn sollte klar geregelt sein.

Niemand setzt sich im Büro ungewaschen und im Pyjama an seinen Schreibtisch. Eine ausgiebige Dusche und entsprechende Arbeitskleidung signalisieren dem Gehirn, dass wir uns im Arbeitsmodus befinden. Darüber hinaus erspart man sich damit auch die ein oder andere Blamage bei einer unerwarteten Videokonferenz mit einem Kunden oder den Kollegen im Office.

Kurze Frage zwischendurch:

Wie viele Stunden pro Tag verbringst du durchschnittlich im Arbeitszimmer?

 

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Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Die bisherigen Stimmen:

Über 8 Stunden 35 Stimmen
3 – 5 Stunden 18 Stimmen
7 – 8 Stunden 9 Stimmen
1 – 3 Stunden 6 Stimmen
6 – 7 Stunden 6 Stimmen
Weniger als 1 Stunde 3 Stimmen

Punkt 3

3. Tipp #3: Die Arbeitszeiten strukturieren

Für die Arbeit im Unternehmen muss ein Anfahrtsweg in Kauf genommen und das Büro betreten beziehungsweise am Abend wieder verlassen werden. Damit sind Beginn und Ende ganz klar geregelt. Wenn der PC heruntergefahren und die Bürotür geschlossen wird, ist der Arbeitstag zu Ende. Im Homeoffice ist die Sache aber nicht so eindeutig.  Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld eine feste Beginn- und Endzeit für den Arbeitstag festzulegen und den Tag mit einem bestimmten Ritual zu beginnen und zu beenden.

Selbstverständlich ist auch im Homeoffice nicht auszuschließen, dass etwas Unerwartetes geschieht und der Arbeitstag deshalb verlängert werden muss. Doch wenn eine ursprüngliche Endzeit definiert wurde, ist auch klar ersichtlich, dass es sich in diesem Fall um eine ausnahmsweise Verlängerung und nicht um die Regel handelt. Das ist nicht nur für einen selbst, sondern vor allem auch für die anderen Familienmitglieder wichtig, die sich schließlich auch danach richten möchten.

Diese Zeiten sollten in weiterer Folge auch an den Vorgesetzten kommuniziert werden. Somit ist klar, bis wann er oder sie Sie telefonisch erreichen oder mit einer Antwort per E-Mail auf eine Frage rechnen kann.

Punkt 4

4. Tipp #4: Regelmäßige Pausen einplanen

Nichts ist unproduktiver als ein Arbeitstag ohne Pausen. Im Office verleiten einen die Kollegen manchmal zu einem kleinen Schwätzchen. Danach geht die Arbeit gleich wieder viel leichter von der Hand.

Wir sind nicht dafür geschaffen, stundenlang durchzuarbeiten. Vor allem unser Gehirn braucht kleine Pausen, in denen es sich wieder erholen kann. Eine gute Möglichkeit, um auch im Homeoffice die Arbeit regelmäßig zu unterbrechen, ist zum Beispiel die Pomodoro-Technik.

Die Erfindung geht zurück auf den italienischen Unternehmer Francesco Cirillo, der dafür eine Küchenuhr in Tomaten-Form verwendete, die in weiterer Folge namensgebend für diese Technik werden sollte.

Einfach erklärt, wird diese Küchenuhr einfach auf eine Zeitspanne von etwa 25 Minuten eingestellt. In dieser Zeit wird produktiv gearbeitet. Sobald der Wecker läutet, gibt es eine kurze Pause von etwa fünf Minuten zum Durchschnaufen. Danach erfolgt die nächste 25-Minuten-Etappe. Nach jeder vierten Etappe folgt eine Pause im Ausmaß von 30 Minuten.

Die kurzen Pausen sollten dazu verwendet werden, sich ordentlich zu strecken, ein paar Mal durchzuatmen, ein paar Schritte zu gehen und gegebenenfalls ein paar Worte mit anderen Familienmitgliedern zu wechseln. Die langen Pausen sind hingegen für die Nahrungsaufnahme reserviert. 

Anleitung & Tipps zur Pomdoro-Technik (mit Download)

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Pomodoro Technik lernen: Anleitung, Tipps & Praxis-Empfehlungen

Oder: Wie du die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden erfüllst

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Technik, die auf den ersten Blick kaum nennenswerte Auswirkungen auf die eigene Arbeitsproduktivität zu haben scheint. Wenn man aber einmal die Technik ausprobiert hat und dabei den feinen, aber so wirkungsvollen Empfehlungen des Erfinders Francesco Cirillo folgt, ist Arbeit anders als vorher.

Sogar ein Burnout-Vorbeuger und Rücken-Therapeut ist in der Technik enthalten. Wir schildern dir im Detail, wie du mit dieser Technik arbeiten und auf welche Punkte du besonders achten solltest.

Hier weiterlesen ...

Siehe auch:

Beitrag: Gesundes Arbeiten im heimischen Arbeitszimmer

Gesundes Arbeiten im heimischen Arbeitszimmer

orange rechner buero 2w 564


Zuhause achtet keine Behörde darauf, dass ich als Heimarbeiter in einer gesunden Arbeitsumgebung werkele. Von daher muss ich mich selbst darum kümmern, dass meine Gesundheit im heimischen Arbeitszimmer nicht über Gebühr leidet.

Zudem arbeitet es sich in einem gesunden Umfeld effizienter, freudiger und mit weniger Krankheitsausfall. Gründe genug, das Heimbüro "gesund" einzurichten und auf eine körperfreundliche Büroeinrichtung zu setzen.

Wir listen auf, worauf zu achten ist.

Punkt 5

Apropos Nahrung…

5. Tipp #5: Gesunde Nahrung zu sich nehmen

Im Homeoffice sind die meisten auch beim Thema Ernährung auf sich allein gestellt. Wichtig zu wissen ist zum Beispiel, dass es Lebensmittel gibt, die aufgrund ihrer Ballaststoffe länger und besser sättigen als andere. Das hilft uns dabei, die Konzentration für lange Zeit aufrechtzuerhalten. Als gute Nahrungsquellen gelten vor allem Vollkornprodukte, Gemüse, Nüsse und Obst. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Flüssigkeit eingenommen wird. Dabei hilft ein kleines Glas, aus dem in jeder Pomodoro-Pause Wasser oder Tee getrunken werden kann.

Ein großer Feind bei der Arbeit im Homeoffice ist der Kühlschrank. Durch den häufigen Gang in die Küche besteht die Gefahr, mehr als sonst zu essen. Auch hier helfen Rituale in Form von festen Essenszeiten weiter. Wichtig ist hier vor allem eine gute Vorbereitung: Nach Möglichkeit sollten die entsprechenden Mahlzeiten bereits morgens oder am Vorabend zubereitet werden. Es spricht auch nichts gegen die Nutzung von Lieferdiensten.

Wer den sozialen Kontakt vermisst, kann sich auch per Video-Chat zu einer gemeinsamen Mittagspause verabreden. Das zwingt vor allem auch dazu, sich an eine bestimmte Essenszeit zu halten.

Punkt 6

6. Tipp #6: Ziele definieren und reflektieren

Für eine gute Strukturierung des Tages sorgen entsprechende Tagesziele. Dabei wird festgelegt, welche Aufgaben im Laufe des Tages in welcher Reihenfolge erledigt werden sollen.

Vielen Vorgesetzten sind die mangelnden Kontrollmöglichkeiten im Homeoffice noch immer ein Dorn im Auge. Auch wenn eine gute Führungskraft grundsätzlich darauf vertrauen sollte, dass seine Mitarbeiter zuhause genauso produktiv sind wie im Office, ist es sinnvoll, dem Vorgesetzten seine definierten Tagesziele mitzuteilen.

Das erspart die mühsame Diskussion darüber, ob zuhause auch wirklich gearbeitet wird. Vor allem motiviert es einen aber selbst, die gesetzten Ziele auch tatsächlich zu erreichen und dabei nicht den Fokus zu verlieren.

Um zu überprüfen, ob der Tag tatsächlich wie geplant verlaufen ist, empfiehlt sich eine bewusste Reflexion. Dabei sollte hinterfragt werden, ob der Zeitplan eingehalten und die Tagesziele erreicht wurden. So kann im Bedarfsfall für den nächsten Tag im Homeoffice entsprechend nachjustiert werden.

Punkt 7

7. Tipp #7: Störquellen ausschalten

Im Homeoffice gibt es nicht unbedingt mehr, aber ganz andere Störquellen als an der Arbeitsstätte. Zu den unerwarteten Störenfrieden gehören beispielsweise oftmals Paketboten oder die Nachbarskinder, die gerade das Flötenspiel erlernen.

Eine Möglichkeit, um sich vor den Lärmquellen zu schützen, sind beispielsweise Kopfhörer mit einer Noise-Cancelling-Funktion. Manchmal hilft es aber schon, einfach den Arbeitsplatz zu verlegen. Jede Wohnung hat lautere und stillere Ecken. Die meisten Streaming-Dienste bieten darüber hinaus fertig gestaltete Playlists mit Konzentrationsmusik. Dadurch werden die störenden Hintergrundgeräusche einfach durch angenehmere Klänge ersetzt.

Neben den fremdverursachten Störquellen gehören auch mögliche Ablenkungen am Computer und am Smartphone zu den größten Produktivitätskillern. Vor allem die sozialen Medien verleiten viele dazu, unnötig Zeit zu vertrödeln.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Produktivitäts-Apps für das Smartphone und den PC, mit dem sich diese Störquellen vorübergehend deaktivieren lassen. Die App „RescueTime“ hilft beispielsweise dabei, die Zeitfresser im Internet zu identifizieren und so die Produktivität zu steigern.

Punkt 8

8. Kurztipps

In aller Kürze: Arbeitszimmer/Home-Office

  1. Möglichst viel Tageslicht.
  2. Mit Ordnung auf dem Schreibtisch, im Regal und im Rechner arbeitet es sich angenehmer.
  3. Sitzhaltungen wechseln, auch mal stehen.
  4. Arbeitsintervalle von 25 Minuten, dann 5 Minuten aufstehen und bewegen.
  5. Der Schreibtisch sollte in der Höhe auf die Körpergröße angepasst sein.
  6. Bürostuhl? Nur der Beste!
  7. Arbeitsfläche: möglichst geräumig und wenn möglich höhenverstellbar.
  8. Der leicht nach hinten gekippte Monitor befindet sich mit dem oberen Drittel auf Höhe der Augen in 50–80 cm Entfernung senkrecht zum Fenster.
  9. Grüne Pflanzen mit großen Blättern verbessern die Raumluft.
  10. Möbel, Farben, Bodenbeläge: nur gesunde, nicht ausdünstende Materialien verwenden.
  11. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen.
  12. Die Temperatur bewegt sich in einer Range zwischen 20 und 22 Grad.
  13. Einmal die Stunde für 5 Minuten stoßlüften.

Kannst du einen weiteren Tipp für das Homeoffice ergänzen?

Vielen Dank!

 

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Punkt 9

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