Ungeziefer im Haushalt

Ein wahrer Alptraum: Ungeziefer im Haushalt

Das eigene Zuhause wird in der Regel so eingerichtet, dass man sich darin besonders wohlfühlen kann. Zu einem Alptraum kann das Zuhause dann werden, wenn man feststellen muss, dass Ungeziefer sich breit gemacht haben. Für viele Menschen ist in solchen Situationen der Ekel besonders groß und verständlicherweise fühlt man sich alles andere als wohl damit.

Natürlich möchte man die Viecher so schnell es geht wieder loswerden. Doch dafür muss man erst einmal wissen, um welches Ungeziefer / um welche Art von Schädlingen es sich überhaupt handelt. So sind nicht gleich alle Insekten und Schädlinge gefährlich für die Gesundheit. Und man muss bedenken, dass ein chemisches Vorgehen gegen die ungebetenen Gäste nicht gut für das eigene Wohlbefinden sein können. Man sollte daher genau abzuwägen, wie man selbst gegen Ungeziefer vorgehen möchte und wann es im Zweifel mehr Sinn macht, die Beseitigung einem Profi zu überlassen.

Eine kurze Frage vorab:

Gegen welches Ungeziefer suchst du Hilfe?

Gegen welches Ungeziefer suchst du Hilfe?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Mäuse 14 Stimmen
Ratten 10 Stimmen
Kakerlaken 8 Stimmen
Silberfische 7 Stimmen
Mücken 5 Stimmen
Ameisen 4 Stimmen
Kleider-Motten 4 Stimmen
Spinnen 3 Stimmen
Flöhe 3 Stimmen
Holzschädlinge 3 Stimmen
Wespen 2 Stimmen
Lebensmittelmotten 2 Stimmen
Marder 2 Stimmen
Milben 0 Stimmen
Läuse 0 Stimmen

Punkt 1 

1. Verschiedene Schädlings-Arten als Beispiele

1.1. Die Vorratsschädlinge

Dieses Ungeziefer befällt im Haus vorwiegend Lebensmittelvorräte und richtet vor allem Fraßschäden an. Dazu zählen beispielsweise

  • Speckkäfer,
  • Getreidemotten,
  • Schaben,
  • Heimchen oder
  • Mehlkäfer.

Man sollte sie schnellstmöglich bekämpfen, da sie nicht nur Lebensmittel unbrauchbar machen können, sondern auch teilweise Krankheitserreger wie Thyphus oder Ruhr übertragen können.

1.2. Die Hygieneschädlinge

Zu den Hygieneschädlingen gehören beispielsweise

  • Flöhe,
  • Milben und ebenso
  • Kopfläuse.

Sie können durch ihre Stiche Krankheitserreger übertragen und sie sind für Menschen sehr unangenehm als auch lästig und können ebenso Haustiere befallen. Hausstaubmilben können Allergien auslösen.

1.3. Die Materialschädlinge und Lästlinge

Materialschädlinge sind für Menschen nicht gefährlich. Dazu zählt zum Beispiel der

  • Holzwurm,
  • die Kleidermotte oder
  • der Teppichkäfer.

Sie befallen Holz, Leder, Papier, Textilien und ernähren sich davon.

Lästlinge gefährden weder die Gesundheit noch die Vorräte. Man empfindet sie aber trotzdem als störend. Dazu gehören beispielsweise

  • Silberfische,
  • Kellerassen,
  • Mauerasseln oder
  • Spinnen.

Punkt 2

2. Wie man selbst gegen Ungeziefer vorbeugen kann

  • Es empfiehlt sich, regelmäßig zu lüften, da fast alle Schädlinge es feucht und warm lieben.
  • Dann sollte man Ritzen und Löcher verschließen, da das Ungeziefer dadurch ins Haus gelangen und sich darin verstecken kann.
  • Fliegengitter können verhindern, dass Fliegen, Mücken oder Ameisen reinkommen.
  • Der Einsatz von ätherischen Ölen kann helfen, da Ungeziefer diese meist nicht mögen.
  • Auch Duftsäckchen mit Lavendel, Zitrone, Lorbeeren oder Wacholder können Ungeziefer abschrecken.
  • Dazu sollten Essensreste immer gleich entfernt und Lebensmittel richtig (fest und sicher verschlossen) gelagert werden.
  • Es empfiehlt sich, keine großen Vorräte anzulegen. Denn dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Schädlingsbefalls.
  • Dazu sollten Haustierplätze stets sauber gehalten werden.
  • Man sollte nur frische Wäsche in den Kleiderschrank legen. Ungewaschene Wäsche erhöht die Wahrscheinlich, dass Motten von Hautschuppen und Schweißgeruch angezogen werden.

Punkt 3

3. Hausmittel gegen Ungeziefer

3.1. Motten im Kleiderschrank

Zunächst probiere man ätherische Öle zur Fernhaltung von Motten im Schrank. Duftsäcke, -stäbchen oder -kugeln mit Lavendel-, Zitronen-, Lorbeer- oder Wacholderduft halten ebenfalls Motten aus den Schränken fern.

3.2. Wespen

Wespen vertreiben

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Wie Wespen vertreiben? Das ist zu tun, wenn Wespen uns stören

Über den Anblick von Bienen und Hummeln können sich die meisten Menschen freuen. Oft sieht es aber ganz anders aus, wenn Wespen auftauchen. Sie gehören nicht gerade zu den beliebtesten Insekten. Viele empfinden schon ihr äußeres, auffälliges Erscheinungsbild – schwarz-gelb-geringelt – als ein eindeutiges Warnsignal. Man fürchtet im Allgemeinen doch sehr ihre Wehrhaftigkeit. Eine gewisse Vorsicht sollte auch geboten sein. Stiche von Wespen können recht schmerzhaft sein und bei manchen Menschen auch folgenreiche Abwehrreaktionen des Körpers hervorrufen.

Die gute Nachricht: Wespen sind (meist) ungefährlicher und vor allem nützlicher, als gemeinhin bekannt ist und es gibt Stellen, bei denen man sich über die Tiere richtig aufklären lassen und - wenn notwendig - Hilfe bei der Entfernung des Nestes holen kann.

3.3. Marder

Marder auf dem Dachboden

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Marder auf dem Dachboden: So wird Ihr Dach wieder zur marderfreien Zone!

Auf den ersten Blick sind sie niedlich, allerdings können sie schnell zu einer nervigen und gefährlichen Plage werden: Die Rede ist von Mardern, die es längst nicht nur auf Autos abgesehen haben, sondern auch auf Häuser, denn dort richten sie sich gerne einen Bau ein. Gerade das Dach ist eine Schwachstelle, über die Marder gerne ins Haus gelangen, um sich im Dachboden einzunisten, wo sie teils große Schäden anrichten können.

Beitrag: Marder vom Auto fernhalten

Wie Marder vom Auto fernhalten?

Marder im Motorraum

Wie Marder vom Auto fernhalten? 7 getestete Maßnahmen

Sie sind die wohl am wenigsten beliebte Tierart bei den meisten Autobesitzern: die Marder. Die Tiere sehen vielleicht niedlich aus und sind für den Menschen in aller Regel ungefährlich – doch am Wagen können sie innerhalb kürzester Zeit einen hohen Schaden anrichten. Wenn Sie gerne wissen möchte, wie Sie sich und vor allem Ihr Auto vor dem Marder schützen können, dann erfahren Sie hier alles Wissenswerte zu dem Thema.

3.4. Fruchtfliegen

Haben Sie Probleme mit Fruchtfliegen, können Sie zum Beispiel gesonderte Fallen für die lästigen Tierchen bauen. In den meisten Fällen bekommen Sie einen früh entdeckten Befall so selbst in den Griff.

Fruchtfliegenfalle bauen

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Die Freude an den warmen Sommermonaten wird durch das Herumschwirren der Fruchtfliegen auf Obst und gärenden Stoffen in der Küche getrübt. Die lästigen Fliegen legen ihre Eier auf dem Obst ab, darum sollte dies vor dem Verzehr stets gründlich gewaschen werden.

Ein Sommer ganz ohne Fruchtfliegen ist kaum möglich, aber mit einer Fruchtfliegenfalle lässt sich die Problematik deutlich verringern. Der Bau ist ganz einfach.

3.5. Holzschädlinge

Holzschädlinge – was tun?

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Oh Gott, wir haben den Holzwurm in der Kommode!

Bestimmt haben Sie auch schon an alten Möbelstücken kleine Wurmlöcher entdeckt, aus denen vielleicht noch  Bohrmehl rieselt.

Wir möchten Ihnen in diesem Kapital eine Vielzahl von Holzschädlingen vorstellen, die das gelagerte oder verarbeitende Holz befallen. Weiterhin wird erklärt, wie man Holz vor diesen Schädlingen schützen kann, bzw. wie bereits befallendes Holz behandelt werden muss.

3.6. Weitere Hilfsmittel

  • Elektronische Abwehrsysteme gegen unterschiedliche Ungeziefer. Erfolgsquote: unterschiedlich
  • Gifte und Fallen – hier sollte man aber genau wissen, was man tut und die Gefährdung von anderen Menschen, insbesondere Kindern, im Auge behalten.

3.7. Lesertipps

Kennst du ein weiteres Hausmittel gegen Ungeziefer?

Vielen Dank für jeden Tipp!

 

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Punkt 4

4. Wann muss der Fachmann kommen?

Ein guter Rat ist, dass man bei einem hartnäckigen Ungezieferbefall, wie es zum Beispiel bei Bettwanzen, Kakerlaken, Flöhen oder auch Holzwürmern möglich sein kann, besser professionelle Hilfe holt. Profis können zum Beispiel als professionelle Kammerjäger aus Köln erscheinen und dann für die richtige und meistens auch schnelle Beseitigung der Störenfriede sorgen. Nicht immer ist es gut, wenn man selbst versucht, das Ungeziefer zu bekämpfen. Zu langes Abwarten und Ausprobieren kann die Lage manchmal verschlimmern. Es gibt Schädlinge, die können sich in Heizungsanlagen, Winkeln und Rohrsystemen verstecken und müssen dann sogar über einen längeren Zeitraum bekämpft werden.

Beitrag: Wie der Kammerjäger arbeitet

Kammerjäger – was macht er?

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Schädlingsbekämpfung durch Kammerjäger – was macht er genau?

Dienstleister, die Schädlinge aus geschlossenen Räumen vertreiben, werden Kammerjäger genannt. Heute firmieren sie meist unter der Bezeichnung Schädlingsbekämpfer. Anderswo werden auch noch die Begriffe Entweser (früher), Exterminator oder auch Desinfektor (Schweiz) verwendet.

Was macht ein Kammerjäger genau? Unter Zuhilfenahme von Insektiziden, Rodentiziden, Akariziden oder Larviziden vertreiben Kammerjäger Schaben, Flöhe, Zecken, Milben, Mäuse oder Ratten. Manchmal werden auch natürliche Feinde der lästigen Plagegeister zu Hilfe genommen. Meist wird nach dem IPM-Prinzip (Integrated Pest Management = integrierte Schädlingsbekämpfung) gearbeitet. Das bedeutet, dass mit so wenig Wirkstoffen wie möglich und so gezielt wie möglich bekämpft wird.

Kammerjäger bemühen sich zudem, die Befallsursachen zu identifizieren und führen sogar präventive Maßnahmen durch. 

Punkt 5

5. Zugehörige Beiträge

Niemand mag Ungeziefer im Haushalt, aber alle brauchen Insekten und Co. in der Natur. Wir können ihre Lebensbedingungen fördern:

6. Insektensterben: Das kann man aktiv tun

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Insektensterben: Das kann man selber aktiv zum Erhalt dieser für uns wichtigen Tiere tun

Immer häufiger hören wir vom Insekten- und Bienensterben und immer größer wird der Ruf nach Handlungsbedarf. Und zwar schnell, denn eines ist gewiss: Sterben die Bienen aus, sieht es für unsre Zukunft mehr als schlecht aus und die komplette Nahrungsmittelkette würde auf Dauer zusammenbrechen.

Die Zukunft für Insekten sieht nicht gut aus, da andauernder Einsatz von Pestiziden und Monokulturen ihnen an den Kragen gehen und sie schlichtweg drohen auszusterben. Insekten sind manchmal für uns nur lästige Plagegeister, doch sie können je nach Gattung mitunter für unser nacktes Überleben sorgen.

Als Gärtner und Naturliebhaber sind wir umso mehr in der Pflicht, ihren durch kleine Annehmlichkeiten effektiv unter die Arme zu greifen.

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