Tischler Winkel Zwinge

Zukunft Tischlerhandwerk – wie Technologie die Branche verändert

Viele Handwerker haben Zukunftsängste. Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung ist das nicht verwunderlich. Schließlich steht außer Frage, dass sich der Arbeitsmarkt im Zuge der digitalen Transformation verändern wird. In einigen Branchen wird das mit einem Verlust von Arbeitskräften einhergehen. In anderen hingegen sieht es schon besser aus. Unter anderem im IT-Bereich sind die Zukunftsaussichten hervorragend.

Doch wie sieht es mit Tischlern aus? Wie wird sich die Digitalisierung auf das altbewährte Handwerk auswirken? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht, schließlich kann niemand hellsehen. Wir möchten Ihnen jedoch einige Aspekte und mögliche Entwicklungswege aufzeigen, die angesichts der aktuellen Situation Sinn machen.

Punkt 1

Neue Technologien sind auch eine Chance

Obwohl viele Tischler aufgrund der technologischen Entwicklung Zukunftsängste haben, lässt sich nicht bestreiten, dass die Digitalisierung auch eine Chance ist. Eine moderne Schreinerei muss sich dessen bewusst sein.

Viele der technologischen Errungenschaften der letzten Jahre lassen sich für das Tischlerhandwerk nutzen. Ob

  • 3D-Druck,
  • CAD,
  • CAM oder
  • Robotik –

sie alle können die Arbeit erleichtern und sogar noch besser machen.

Video: Robotik in der Holzbearbeitung

Länge: 7 Minuten

Es ist beispielsweise möglich, einzelne Teile oder gar komplette Möbel mehrmals mit hoher Präzision zu drucken. Vor einigen Jahren wäre das unvorstellbar gewesen. Heutzutage ist es jedoch eine Chance, die Schreiner nicht außer Acht lassen sollten. Selbst dann nicht, wenn die Arbeit nach wie vor hauptsächlich auf traditionelle Weise erfolgt. Das Potenzial ist schließlich enorm und die Konkurrenz im Tischlerhandwerk wird nicht schwächer.

Punkt 2

These: Erfolgreiche Tischler brauchen ein Alleinstellungsmerkmal

Der Beruf des Schreiners steht mit Sicherheit nicht vor dem Aus. Zumal Holz im Trend liegt und inzwischen sogar häufig für Badezimmermöbel genutzt wird.

Allerdings sollten Tischler wissen, dass es ein Alleinstellungsmerkmal braucht, um sich langfristig gegen die Konkurrenz behaupten zu können. Die Chancen liegen nach wie vor in der Individualität.

Tischler, die eine gute Arbeit abliefern und sich auf die digitalen Veränderungen einstellen, haben auch in Zukunft die Chance, mit ihrem Handwerk erfolgreich zu sein. Es ist hier also nicht viel anders als in vielen anderen Branchen auch. Wer durch Individualität punkten kann, muss nicht um seine Zukunft fürchten. Die Industrie kann schließlich nie das sein, was der Tischler von nebenan ist.

Vor allem diejenigen, die es sich leisten können, werden vorzugsweise Anfertigungen von einem Tischler vornehmen lassen. Vorausgesetzt natürlich, dass sich dieser gut zu vermarkten weiß.

Punkt 3

These: Präsenz in den sozialen Medien immer wichtiger

Natürlich handelt es sich beim Tischlern um ein traditionelles Handwerk. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen und sich auf kommende Veränderungen einzustellen. Heutzutage ist es beispielsweise zu empfehlen, dass Unternehmen Präsenz in den sozialen Medien zeigen.

Sogar ein Tischler sollte das in einem gewissen Umfang tun. Unter anderem eine eigene Seite auf Facebook ist ein guter Anfang, um sein Unternehmen zu präsentieren. Gerade dann, wenn die Seite aktiv betrieben wird und regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden. Facebook ist allerdings nur ein Beispiel.

Es gibt viele potenzielle Kanäle, wovon einige auch für die Branche infrage kommen. Unter anderem Pinterest und YouTube sind weitere interessante Anlaufstellen. Fakt ist, dass sich Tischler diese Option nicht entgehen lassen sollten. Die sozialen Medien können den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Schließlich wird Social Media weltweit von fast 4 Milliarden Menschen genutzt. Die Reichweite ist also enorm.

Punkt 4

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Punkt 5

Fazit: Hat Tischler Zukunft?

 Das Tischlerhandwerk hat aller Wahrscheinlichkeit nach eine sichere Zukunft. Denn Holz wird sich als Baustoff aufgrund seiner Natürlichkeit und Nachhaltigkeit steigender Beliebtheit erfreuen. Allerdings wird der Beruf wesentlich stärker von Digitalisierung und Individualisierung geprägt sein.

Punkt 6

Dokus und Einschätzungen im Video

Tischlereien in 20 Jahren

Länge: 10 Minuten

Vorstellung Tischlerei Lidauer (3 Minuten):

 

Ausbildung zum Tischler

Länge: 15 Minuten

 

Punkt 7

Tischler Humor

Die schlaue Französin

malen briefkasten bunt

Ein Tischler kehrt von einer Paris-Reise zurück und schwärmt bei einem Bierchen seinem Kumpel vor, wie schlau die Französinnen doch sind.

Kumpel: „Warum das?“

Tischler: „Hör zu. Ich in einer Bar und trinke mein Bier, da setzt sich eine bildhübsche Französin direkt neben mich an den Tresen. Ich kann zwar kein Französich, hab mir aber eine Serviette geschnappt und zwei Gläser raufgemalt.“

Kumpel: „Und?“

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