Blumen im Frühling

Garten für den Frühling vorbereiten – Tipps zu Ausrüstung und Arbeiten

Bei steigenden Temperaturen treibt es viele Hobbygärtner nach draußen. Um auf den Frühling vorbereitet zu sein, braucht es solides Equipment und eine durchdachte Planung. Worauf es jetzt ankommt und mit welchen Maßnahmen der Garten nicht nur frühlingsfit, sondern auch zukunftsfit wird, hier im Ratgeber.

Punkt 1

Schuhe, Bekleidung und Gartenwerkzeuge

Bevor man sich voller Tatendrang in die Gartenarbeit stürzt, sollte die Ausstattung kritisch geprüft werden. Zunächst gilt es sich selbst sinnvoll auszurüsten. Ein Muss ist gutes Schuhwerk. Die Schuhe sollten rutschhemmende Sohlen aufweisen, weil Wege, Trittsteine und Co. bei Feuchtigkeit erhöhte Rutschgefahr mit sich bringen. Gleichzeitig sind wasserabweisende oder gar wasserdichte Materialien vorteilhaft, damit die Füße trocken bleiben.

Die Anschaffung von speziellen Sicherheitsschuhen kann sich lohnen. Der Hersteller für professionelle Arbeitskleidung und Arbeitsschutzprodukte engelbert strauss verkauft im Onlineshop sowohl Berufsschuhe ohne Schutzkappe als auch mit Zehenschutz. Letztere beugen Verletzungen durch spitze Gegenstände, Druck und Stößen vor.

Dass diese Arbeitsschuhe für den Einsatz im Garten gleichermaßen geeignet sind wie in Betrieben, verdeutlichen die zahlreichen Risiken der Gartenarbeit: Ob beim Hantieren mit Kettensäge, Heckenschere, Axt oder Spaten: Die Gefahren für die Füße sind nicht zu unterschätzen. Bei Jacken, Hosen und Pullovern sind neben idealer Passform Faktoren wie Atmungsaktivität, Bewegungsfreiheit und Strapazierfähigkeit maßgeblich. Arbeitskleidung darf weder einengen noch einen Hitzestau verursachen oder nach wenigen Einsätzen Löcher aufweisen. Hosen mit integrierten Knieschonern und Werkzeugtaschen für die Gartenschere oder Jacken mit zusätzlicher Belüftung bringen willkommenen Komfort.

Wichtig: Bei Kleidern dürfen keine Kordeln oder Schlaufen abstehen, die sich in Gartengeräten wie Heckenschere, Häcksler oder gar Sägen verfangen könnten.

Punkt 2

Die Top 11 der Gartengeräte

Nichts ist nerviger als mangelhaftes Werkzeug. Das gilt für Heimwerkerarbeiten im Haus gleichermaßen wie für die Gartenarbeit. Auch der Mangel an praktischen Helfern kostet Nerven und wertvolle Zeit. Steht im Frühling alles bereit, um die grüne Oase auf Vordermann zu bringen, macht das Werkeln im Freien gleich doppelt Freude. Je nach Bedarf sind allerdings unterschiedliche Hilfsmittel nützlich, weshalb es nicht die eine Liste für alle geben kann. Während der Rasenliebhaber nicht auf Vertikutierer und Rasenmäher verzichten will, ist der Wiesen- und Obstbaum-Besitzer eher an Hand- und Astschere interessiert. Dennoch gibt es einige Gartengeräte, die sich allgemein als nützlich erwiesen haben:

  • Gartenschere: Mit einer ergonomisch geformten und verstellbaren Gartenschere lassen sich von Rose bis Hecke zahlreiche Pflanzen schneiden.
  • Astschere: Spätestens, wenn die zu schneidenden Äste dicker sind als ein Daumen, kommt die Gartenschere an ihre Grenzen und das Einsatzgebiet der Astschere beginnt.
  • Heckenschere: Eine elektrische Heckenschere nimmt Heckenbesitzern viel Arbeit ab. Ob mit Kabel oder Akku, muss jeder für sich entscheiden. Hält sich die Fläche in Grenzen, genügt die mechanische Alternative.
  • Spaten: Der Spaten ist zwar kein Alleskönner, aber dennoch ein unverzichtbarer Begleiter des Gärtners. Eine stabile Konstruktion mit D- oder T-Griff ist ratsam.
  • Grabegabel: Wer mit schweren Böden oder Untergründen mit vielen Steinen zu kämpfen hat, ist mit einer Grabegabel gut beraten. Sie minimiert den erforderlichen Kraftaufwand beim Ausstechen.
  • Harke: Mit ihr lässt sich das Erdreich lockern und die Erde in Beeten nach dem Umgraben glätten.
  • Hacke: Ebenfalls wichtig für die Arbeit im Blumenbeet. Sie erleichtert die oberflächliche Bodenbearbeitung und entfernt weniger robuste Unkräuter. Allerdings werden die Wurzeln nur abgeschnitten. Für Arbeiten im Hochbeet ist der Handgrubber optimal.
  • Unkrautstecher: Unkräuter lassen in keinem Garten lang auf sich warten. Gut, wenn ein Unkrautstecher die mühsame Arbeit beschleunigt. Unkrautstecher machen die Entfernung rückenfreundlich und weniger kraftaufwändig. Selbst tiefliegende Wurzeln haben keine Chance.
  • Laubrechen: Dieses Extra ist zwar eher im Herbst nötig, darf in der Grundausstattung aber nicht fehlen.
  • Schaufel: Wer Sand oder Erde bewegen muss, ist dankbar für eine großzügige Schaufel. Sie bietet mehr Fläche als der Spaten und macht die Arbeiten bequemer. Handschaufeln sind optimal zum Graben kleinerer Löcher für Pflanzen.
  • Leiter: Sie ist kein klassisches Gartenwerkzeug, aber elementar, um beispielsweise hohe Sträucher zurückzuschneiden oder Bäume auszudünnen.

Siehe auch:

Artikel: Gartengeräte, die man wirklich braucht

Gartengeräte – was braucht man?

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Gartengeräte - was braucht man? So sind Sie rundherum ausgestattet

Der Garten ist für viele Menschen der Ort, an den man sich nach einem stressigen Alltag gerne zurückzieht. Der Ort, an dem man abschalten und die Seele baumeln lassen kann und der Ort, der leider auch gepflegt werden muss. Dazu gehört es nicht nur, die Pflanzen vor allem im Sommer jeden Abend zu gießen. Der Garten muss auch sauber und ordentlich gehalten werden. Damit all das einfacher wird und man nicht die ganze Freizeit damit verbringt, Laub wegzumachen, Unkraut zu zupfen und Hecken penibel mit der Heckenschere zu kürzen, gibt es ganz unterschiedliche Gartengeräte, welche das Leben der Gartenbesitzer deutlich vereinfachen.

Wir erläutern Gartengeräte, die sinnvoll sind und die man wirklich braucht.

Punkt 3

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Typische Arbeiten im Frühjahr

Um den Garten frühlingsfit zu machen, werden Laub, Moos und andere Überbleibsel aus der feuchten Jahreszeit aus Beeten und von Laufwegen sowie Rasenflächen entfernt. Tote Äste in Sträuchern und Stauden abschneiden und die Erde in Beeten mit guter Komposterde vermengen!

Hecken und Gehölze vor dem 1. März stutzen, weil dann die sogenannte Schonzeit beginnt! Sie soll Eingriffe in den Lebensraum von wilden Vögeln verhindern und die Tiere während der Brutzeit schützen. Der radikale Rückschnitt ist laut Bundesnaturschutzgesetz bis 30. September verboten. Formschnitte sind erlaubt.

Dekorative Gräser sollten beherzt bis etwa eine Handbreite über dem Untergrund zurückgeschnitten werden bevor sie austreiben. Auch für Vertikutieren, Nachsäen und Düngen von Rasen ist der Frühling der richtige Zeitpunkt.

4-Minuten-Video: Rasenpflege im Frühjahr

Dass es sich angesichts der zunehmend heißen Sommer lohnen kann, statt Rasen Stauden und Sträucher zu pflanzen, verdeutlicht Marktcheck mit Gartenexperte Werner Ollig. In der Sendung erfahren Hobbygärtner wie sie Wege und Staudenbeete professionell anlegen:

Ergänzende Tipps von Ollig für alle, die ihren Garten vogel- und insektenfreundlich gestalten möchten, hat der SWR online arrangiert.

Punkt 4

Bücher über den Garten im Frühling



Punkt 5

Siehe auch:

Frühling – was machen?

fruehling to do machen 564

Frühling – was machen? Garten, Terrasse, Blumen, Rasen ...

Der Sommer steht vor der Tür und der Garten will fit für den Frühling gemacht werden. Neben obligatorischen Gärtnerarbeiten, die den Rasen, die Pflanzen, Sträucher und Bäume umfassen, gibt es auch für den geneigten Handwerker vieles zu tun, damit die Gartensaison starten kann.

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