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Die richtige Erde für Garten und Pflanzen

Nicht nur der Standort mit den perfekten Lichtverhältnissen und die richtige Bewässerung sind für das Wachstum einer Pflanze ausschlaggebend. Auch die Blumenerde ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für das Gedeihen von Pflanzen. Aus ihr nehmen die Pflanzen wichtige Nährstoffe auf. Zudem erfolgt die Wasseraufnahme der Pflanzen auch über ihre Wurzeln im Boden. Welche Erde die richtige für den Garten ist und wie sich die einzelnen Pflanzenerden unterscheiden, wird im Folgenden genauer erläutert.

 
 

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Wie ist es um meinen Gartenboden bestellt? Die Bodenanalyse

Das folgende Video (Länge: 2 Minuten) zeigt, wie man eine Bodenanalyse für den eigenen Boden erstellt:

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Welche Arten von Gartenerde unterscheidet man?

Jedes Gartencenter und jede Gärtnerei führt verschiedenste Arten von Erden. Grundsätzlich wird Gartenerde in drei große Bereiche aufgeteilt:

  1. Pflanzenerde,
  2. Blumenerde und
  3. Friedhofserde.

Die Pflanzenerde kann vielfach eingesetzt werden, egal ob für Gartenpflanzen, Blumen oder Blumenkübel draußen oder auch für Topfpflanzen in Innenbereichen. Oftmals ist der Tongehalt in Pflanzenerde höher als bei den anderen Erd-Arten.

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Die Blumenerde wiederum ist vor allem für den Einsatz in Blumenbeeten, Ziergärten und Blumenrabatten gedacht und mit Humus durchmischt. Dieser gilt als besonders nährstoffreich und eignet sich so perfekt für das Anpflanzen.

Friedhofserde enthält viel Schwarztorf und ist farblich deutlich dunkler als Pflanzenerde sowie Blumenerde und weist eine höhere Wasserspeicherkapazität auf.

"Die Erde gewährt dem nichts,
der nichts der Erde gewährt."

Paul Richard Luck (1880 - 1940), deutscher Schriftsteller

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Was ist Komposterde?

Komposterde gilt als besonders nährreiche Gartenerde und wird aus Gartenabfällen gewonnen. Wer einen Garten hat, kann einen Komposthaufen anlegen und so die perfekt zum Düngen geeignete Erde selbst herstellen.

Video: Humusgehalt ermitteln

Mit einem einfachen Verfahren lässt sich der Humusgehalt im eigenen Boden feststellen:

Aber auch im Handel wird Komposterde angeboten. Am besten mischt man ein paar Schaufeln der Komposterde unter die Blumenerde oder bedeckt schon vorhandene Blumenbeete immer mal wieder mit der nährreichen Erde.

Wie beim Düngen üblich, sollte man jedoch darauf achten, die Komposterde nicht zu oft zu den Pflanzen zu geben, da sonst der Boden überdüngt wird und die Pflanzen eventuell eingehen.

"Schwarze Erde bringt gutes Brot."

Bauernweisheit

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Erde mischen zur Bodenverbesserung

Spezialerde aus dem Fachhandel

In Gärtnereien und Gartencentern wird auch Spezialerde angeboten, die für bestimmte Blumen- bzw. Pflanzenarten vorgesehen ist. So gibt es zum Beispiel neben der herkömmlichen Blumenerde auch spezielle Erdmischungen für

  • Kübelpflanzen,
  • für Rhododendron oder
  • Kakteen und auch
  • Anzuchterde.

Gerade für Kübelpflanzen ist es wichtig darauf zu achten, die richtige Erde zu verwenden, da die Pflanzen durch den Topf nur wenig Erde zur Verfügung haben, aus der sie ihre Nährstoffe ziehen können. Last not least: In den meisten Gartencentern und Gärtnereien steht Fachpersonal zur Verfügung, welches bei der Auswahl der passenden Blumenerde helfen kann.

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