Die Gartendusche ist ein herrliches VergnügenEine Gartendusche ist eine herrliche Sache: Die Sonne glüht, die Eltern toben mit den Kindern im Garten und als Belohnung winkt eine erfrischende Abkühlung unter freiem Himmel. Natur und Erholung pur. Dieses Vergnügen muss nicht teuer sein. Mit einfachen Mitteln aus dem Baumarkt ist die eigene Gartendusche schnell und günstig selbst gebaut.

Platzwahl

Zunächst geht es darum, den idealen Ort für die Gartendusche festzulegen. Ganz einfache Modelle lassen sich per Dreibein an jeder Stelle platzieren und müssen nur noch mit dem Gartenschlauch verbunden werden. Aber Festmontagen haben ihren eigenen Vorteil. Sie sind jederzeit einsatzbereit, müssen nicht erst aus dem Gartenhäuschen rausgesucht werden. So sorgen Gartenduschen für eine Erfrischung wann immer man möchte.

Eine Montage der Gartendusche an einem geschützten Platz in Hausnähe hat sich bewährt. So kann nach der Abkühlung unter Vermeidung von langen "Dreckwegen" rasch zum Umziehen rasch ins Haus gehuscht werden, das trocknende Handtuch leichter am Haus gelagert werden.

 

 

Das Fundament

Besonders angenehm duscht es sich auf geriffelten Holzdielen, zwischen deren Ritzen das Wasser ablaufen oder versickern kann. Daneben sollte ein Steinweg einen dreckfreien Weg zum Abtrocknen ermöglichen. Das Holz sollte witterungsbeständig sein und einige Jahre dem prasselnden Wasser standhalten können. Witterungsbeständige und druckimprägnierte Hölzer haben sich zu diesem Zweck bewährt.

Montage des Brausekopfes

 Die ideale Höhe des Brausekopfes (für kleines Geld in jedem Baumarkt zu erwerben) richtet sich nach dem größten Familienmitglied, welches bequem unter den Wasserstrahl passen sollte. Entweder man bastelt sich eine eigene Konstruktion oder nutz eine vorhandene Haus-/Carport-Wand. Besonders urig ist eine Montage an einem Baumstamm. Um den Baum nicht zu verletzen, kann ein Spannband die Duschkonstruktion am Stamm fixieren. Idealerweise wird die Konstruktion so gewählt, dass nur noch der Gartenschlauch angeschlossen werden muss.

Wärme von der Sonne

Ein eiskaltes Duschvergnügen besitzt seinen ganz eigenen Reiz. Viele, den Autor eingeschlossen, mögen es aber lieber etwas wärmer. Hierfür nutzen wir die Kraft der Sonne. Wenn der Gartenschlauch über erhitzte Gehwegplatten verläuft, wird das Wasser - je nach Länge des Schlauchweges - angenehm über die heißen Steine im Schlauch erhitzt. Das erste Wasser kann sogar richtig heiß sein. Besonders engagierte Naturduscher verlegen zu diesem Zweck extra einen Schlauch in Schlaufen auf dem Flachdach und erzielen so an sonnenintensiven Tagen durchaus lauwarmes Wasser für die Gartendusche.

Extras nach Wahl

Je nach örtlichen Gegebenheiten mag eine Abschirmung des Duschplatzes durch ein handelsübliches Gartenzaunelement oder einfachen Markisenstoff angebracht sein. Nackt im Garten zu duschen ist für viele Menschen besonders ursprünglich. Ein Halter für eine naturbelassene Seife setzt dann das I-Tüpfelchen für das Duschvergnügen im heimischen Garten.

Diesem Gartenduschen-Video lassen sich weitere Ideen entnehmen:

 

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