FeuerschaleFeuer wirkt auf uns Menschen immer wieder eine unglaubliche Faszination aus. Und das eigentlich schon seit es kontrolliert und genutzt werden konnte. Ob mit Freunden in der Runde am Lagerfeuer sitzend, beim traditionellen Osterfeuer, oder sei es nur das Tragen einer Fackel zu Sankt Martin, die Kerzen auf dem gedeckten Tisch. Feuer ist lebendig, zieht uns in seinen Bann und sorgt für stimmungsvolles Ambiente, vor allem in Haus und auch Garten. Während im hauseigenen Kamin die flackernden Flammen für die richtige Atmosphäre sorgen, birgt eine offene und freie Feuerstelle im Garten etliche Schwierigkeiten und auch Gefahren. Wie und wo soll das Feuer sein? Was ist der Hitze in unmittelbarer Umgebung ausgesetzt und was verbrennt und nimmt späteren Schaden? Fragen, sie sich jeder vorab stellen sollte, damit auch im Garten, auf der Terrasse und selbst auf dem Balkon ein Feuer lodern kann.

Das Feuer kontrolliert lodern lassen

Um sich eine schöne Feuerstelle einzurichten, die nicht nur sicher, sondern auch äußerst dekorativ sein kann, bedarf es eigentlich gar nicht viel. Seit einiger Zeit werden immer mehr Feuerschalen und  Feuerkörbe genutzt, die sich speziell für kleine und offene Feuer wunderbar eigenen.

Feuerschale

Trend geht zur Feuerschale

Im Gegensatz zum Feuerkorb ist die Feuerschale eine feste, vertiefte Mulde, in der das Feuer entzündet werden kann. Genügend Luft, damit die Flammen und somit das Feuer nicht ersticken, bekommen sie in der Schale auf ganz natürliche Weise von oben. Grundsätzlich verjüngen sich die Schalen, gleich ihrer Form, nach unten hin. Der Unterschied zum Feuerkorb ist, dass die Schale keine Glutreste durchlässt, während beim Feuerkorb, der durch seine geflochtene Form Rückstände durchlassen kann. Körbe sollten also unbedingt auf festem Untergrund wie Steinplatten oder Beton stehen. Die Feuerschale hingegen ist rundum geschlossen und lässt nach unten nichts durch. Sie ist also besonders für den Garten geeignet und kann auch auf Rasenuntergrund stehen, ohne dabei die Grasnabe anzugreifen und zu verkohlen, wenn die Schale in einer ausreichenden Höhe steht.

 
 

Das Material ist wichtig

Feuerschalen können aus Edelstahl, Gusseisen, aber auch aus Terrakotta oder Ton bestehen. Alle Materialien sind hierfür bestens geeignet, das sie hitzebeständig sind. Allerdings sind die Schalen aus Edelstahl deutlich pflegeleichter, harren dem Winter ohne Schaden zu nehmen und  halten sogar  höhere Hitzeentwicklung von Kohlenfeuern aus. In Terrakotta- und Tonfeuerschalen ist es ratsam nur Holz zum Abbrennen zu nutzen, denn bei hoher Hitzeentwicklungen können hier und da  Materialschäden auftauchen. Eine Ton- und/oder Terrakotta Feuerschale ist deshalb auch nicht  frostbeständig. Am besten man lagert Sie im Schuppen oder dort, wo der Frost draußen bleibt und holt sie dann zur Sommerzeit wieder heraus. Eine große Auswahl an Feuerschalen und Feuerkörbe im Überblick findet man zur übersichtlich unter vorstehendem Link.

Feuerkorb

Feuerkorb - sein Unterschied zur Feuerschale

Der Feuerkorb ist relativ offen durch sein Gitter. Durch die Gitterstäbe kann von außen die Luft frei zum Feuer zirkulieren, deshalb lodern die Flammen in diesem Korb besonders stark und andauernd. Die Flammen sind so natürlich wunderbar zu betrachten. Feuerkörbe sollten grundsätzlich aufgeständert sein, um Abstand zum Boden zu haben. Feuerkörbe sind prinzipiell nur dort aufzustellen, wo der Untergrund nicht aus brennbarem Material besteht. Am besten Betonboden, Sand, Kies oder Steinplatten.

Sicherheits-1x1

Zur Sicherheit noch ein paar kleine Tipps: Nicht in die Nähe von Markisen, Bambus, Korb, Kork und textilen Stoffen und Holz aufstellen. Bei der Aufstellung auch den Höhenabstand von Holzdach, Holzträgern und Markisen prüfen. Keine Aufstellung in der Nähe spielender Kinder. Auch bei Haustieren nur hoch aufgeständerte Feuerschalen, keine Feuerkörbe aufstellen. Löschmöglichkeit wie Feuerlöscher, Wassereimer und feuerfester Deckel in der Nähe bereitstellen. Und ganz wichtig: Nie die Feuerstelle unbeobachtet lassen!

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