Glück im Garten

Wie Garten glücklich macht: Aus dem eigenen Garten schmeckt die Ernte am besten – Freude und Erholung gibt es gratis dazu

Gärten wurde zuletzt immer beliebter - aus gutem Grund! Auf dem Dorf wie in der Stadt legen sich viele Menschen Gärten an. Sie bauen Obst, Gemüse und Blumen an. Vielen bereitet die Ernte im Garten ebenso viel Freude wie das Pflegen der Pflanzen. Dabei schenkt Urban Gardening nachhaltigen Spaß.

Macht dich Garten glücklich?

 

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Punkt 1

Zeit für den Garten schafft eine neue Zeit für sich selbst

Für viele Hobbygärtner steht ein Vorteil ihres Hobbys an erster Stelle: Der Garten will regelmäßig und in aller Ruhe versorgt werden. Bis am Ende die Ernte eingefahren werden kann, muss der Gärtner den Pflanzen ihre Zeit geben – und damit auch sich selbst. Wie der Philosoph Byung-Chul Han in seinem Buch "Lob der Erde" deutlich macht, entsteht bei dieser Arbeit eine neue Wahrnehmung der Zeit. Gärtnern ist gelebte Entschleunigung. Das bietet heute vielen Menschen mit einem vollen Berufsalltag eine willkommene Abwechslung. Sie nutzen die Gartenarbeit zur Erholung und legen Gärten an, die Bienen und anderen Tieren in der Stadt eine grüne Oase der Erholung bieten.

Dokumentation: Wie Garten glücklich macht

Die Doku begleitet drei Paare durch ihr jeweiligen Gartenjahr und ihre unterschiedlichen Wege zum Gartenglück.

Länge: 58 Minuten

Punkt 2

Blumen = Schönheit

Was die Gartenarbeit im Großen bietet, verschaffen Blumen als schöne Geste im Kleinen. Sie sind sprichwörtlich das blühende Endergebnis einer gut versorgten Natur. Je nachdem, welche Blumen angepflanzt oder verschenkt werden, lassen sich auf diesem Weg sprechende Botschaften transportieren. Von dieser Möglichkeit leitet sich das Sprichwort "etwas durch die Blume sagen" ab. Wer keinen eigenen Garten hat oder einem lieben Menschen Besonderes mitteilen möchte, kann heute über das Internet leicht Blumen verschicken. Gerade Menschen, die an einem anderen Ort leben, kann man so eine frohe Botschaft zukommen lassen. MyGlobalFlowers bietet beispielsweise einen solchen Service an.

Punkt 3

Warum Obst aus dem eigenen Garten so gut schmeckt

Auch aus kulinarischen Gründen lohnt sich der Anbau von eigenem Obst, Gemüse und Blumen. Die selbst angebaute Ernte schmeckt erstens gut, weil man genau weiß, wo diese Ernte herkommt. Wenn man Gemüse von Beginn an beim Reifen zuschaut, kommt immer mehr Vorfreude auf, bis dieses am Ende auf dem Teller landet. Auch einen biologisch einwandfreien Anbau kann man in diesem Fall garantieren. Zweitens ist Gemüse aus einem gut versorgten Garten auch viel schmackhafter als die Massenernte aus einem Gewächshaus. Auch für einen Gourmet liegen die Vorteile des Eigenanbaus daher auf der Hand.

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Punkt 4

Alte Obst- und Gemüsesorten wiederentdecken

Die moderne Gartenarbeit besinnt sich in vielen Fällen auf vergessene Traditionen zurück. Apfelsorten, die es im Großhandel nicht mehr gibt, werden in privaten Gärten wieder angebaut. Kräuterbeete, wie man sie aus mittelalterlichen Klöstern kennt, legen das Fundament für eine gut ausgestattete Küche. Manches vergessene Gemüse wird neu entdeckt und bereichert den persönlichen Speiseplan. Es gibt heute Kochbücher, die sich auf Spezialitäten dieser Art konzentrieren.

Dokumentation: Alte Gemüsesorten retten

Länge: 28 Minuten

Punkt 5

Fazit

Der Eigenanbau von Gemüse, Obst und Blumen bietet als Hobby viele  Vorteile. Es verschafft Hobbygärtnern eine Zeit der Ruhe und des Ausgleichs. Die regelmäßige Arbeit in der freien Natur wirkt entschleunigend und beruhigend auf das Seelenleben. Während die Gärtner das Wachsen der Pflanzen und das Reifen von Gemüse und Obst beobachten, wird Vorfreude geweckt. Gerade seltene Sorten können im eigenen Garten angebaut werden.

Punkt 6

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Upcycling im Garten für mehr Nachhaltigkeit: Aus alt macht neu

Upcycling LeiterSowohl im Alltag, im Haushalt, in der Dekoration als auch bei allem rund um den Garten kann das Upcyceln viele Vorteile bringen. Wenn Sie auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit achten, dann sollten Sie sich näher über das Thema informieren. Wir haben folgende Tipps und Ideen zum Upcycling im Garten zusammengetragen.

Den Garten nachhaltig planen, anlegen und pflegen

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Nachhaltigkeit meint eine Ressourcen-Nutzung, bei der die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften eines Systems sowie dessen natürliche Regenerationsfähigkeit angepeilt wird. Im Forst meint dies, dass nicht mehr Holz geschlagen wird, als zur selben Zeit nachwachsen kann.

Ein nachhaltiger Garten bedeutet analog, dass sich unser Garten in das umliegende Ökosystem einpasst, das Leben der darin vorhandenen Arten fördert und die Natur nicht durch schädliche Chemie (manche Dünger, Spritzmittel etc.) oder einen hohen Energieverbrauch (wenn diese über Schadstoffbelastung gewonnen wird) belastet.

Wir geben Tipps, die das Anlegen und Planen eines nachhaltigen Gartens unterstützen.

Insektensterben: Das kann man aktiv tun

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Insektensterben: Das kann man selber aktiv zum Erhalt dieser für uns wichtigen Tiere tun

Immer häufiger hören wir vom Insekten- und Bienensterben und immer größer wird der Ruf nach Handlungsbedarf. Und zwar schnell, denn eines ist gewiss: Sterben die Bienen aus, sieht es für unsre Zukunft mehr als schlecht aus und die komplette Nahrungsmittelkette würde auf Dauer zusammenbrechen.

Die Zukunft für Insekten sieht nicht gut aus, da andauernder Einsatz von Pestiziden und Monokulturen ihnen an den Kragen gehen und sie schlichtweg drohen auszusterben. Insekten sind manchmal für uns nur lästige Plagegeister, doch sie können je nach Gattung mitunter für unser nacktes Überleben sorgen.

Als Gärtner und Naturliebhaber sind wir umso mehr in der Pflicht, ihren durch kleine Annehmlichkeiten effektiv unter die Arme zu greifen.

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