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Badezimmer sind längst mehr als die Orte, an denen die Körperpflege erledigt wird. Sie sind zu richtigen Wohlfühloasen geworden, die den Bewohnern eines Zuhause auch wohlige Entspannungsmomente liefern kann. Doch gleichzeitig gilt es, ästhetische Aspekte bei der Gestaltung dieser Räumlichkeit zu beachten. Gerade Spiegel stehen hier im Focus der Aufmerksamkeit. Denn sie sollen nach dem Duschen nicht beschlagen, sondern freien Blick gewähren. Zugleich soll es wohlig warm sein. Die Lösung: ein Infrarotheizung Spiegel.

 
 

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Was muss eine Infrarotheizung können?

Man kann sich eine Spiegelheizung mit Infrarot ungefähr so vorstellen wie die Sonne. Denn zunächst werden alle Gegenstände in der Umgebung erwärmt, bevor die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben wird. Damit wird auch die Feuchtigkeit, die sich nach dem Duschen oder einem Vollbad bildet, aufgenommen. Spiegel können in der Folge nicht mehr beschlagen. Abgesehen davon entsteht eine angenehme Raumwärme, die den Aufenthalt in diesem Raum sehr gemütlich macht.

Die prinzipielle Funktionsweise gleicht einer Infrarot-Bildheizung.

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Wo kann eine Infrarotheizung verwendet werden?

Da diese Heizform in Kombination mit dem Spiegel funktioniert, kann sie auch an anderen Stellen im Haus als dekoratives Element zum Einsatz kommen. Etwa in der Diele oder im Schlafzimmer, wo sich eine derartige Spiegelheizung ebenfalls gut macht.

Der Spiegel kann auf die eigene Körpergröße abgestimmt werden, damit man sich nach dem Ankleiden direkt darin betrachten kann. So können Heizkosten gespart und in Räumen, die nicht regelmäßig genutzt werden, für angenehme Wärme gesorgt werden.

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Einfache Funktionsweise überzeugt

Wer sich jetzt fragt, wie die Spiegelheizung funktioniert, der kann mit einer einfachen Antwort zufrieden gestellt werden. Denn die Infrarotstrahlen erwärmen nicht die Luft, sondern die Gegenstände und gegebenenfalls die Menschen, die sich im Zimmer befinden.

Meist wird diese Heizform mit 230 Volt betrieben, wobei sie direkt nach der Wandmontage mit der Steckdose verbunden werden kann. Damit besteht eine effiziente Heizungsmethode, die (relativ) wenig Strom verbraucht. Angenehm: Sogar bei niedrigen Temperaturen verbreitet sich die Wärme rasch.

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Beim Kauf auf einige Aspekte achten

Wer sich einen Infrarotheizung Spiegel kaufen möchte, der sollte auf das TÜV-Prüfsiegel achten. Denn Geräte, die dieses tragen, sind geprüft und wurden als technisch einwandfrei befunden.

Weitere wichtige Merkmale sind ein stabiles Sicherheitsglas sowie ein gutes Aufhänge-System und eine isolierte Rückseite des Panels.

Vor dem Kauf ist die benötigte Größe zu eruieren, wobei die Auswahl am Markt groß ist. Damit kann jeder Raum mit der perfekt passenden Heizung in Spiegelform ausgestattet werden, die meist nicht nur optisch überzeugt, sondern auch mit einigen Vorteilen im Heizungsbetrieb selbst aufwartet.

Als Gestaltungselement sollte sie "dekorative" Qualitäten aufweisen und so dem Raum ein besonderes Flair verleihen.

Das ist meist der Fall: Die Infratort-Spiegel-Heizung sollte raumsparend einsetzbar sein und weniger Platz im Bad als ein herkömmlicher Heizkörper benötigen.

Die Installation sollte einfach möglich sein. Dies ist ebenfalls meistens der Fall, sie kann mit etwas handwerklichem Geschick gut selbst erledigt werden. Meist geht es nur darum, die passende Wandhalterung, die von den Herstellern oft mitgeliefert wird, gut zu befestigen.

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Was kostet der Betrieb?

Ein Infrarotheizung-Spiegel wird oft als Zusatzheizung im Bad genutzt. Entsprechend selten kommt er zum Einsatz. Dennoch: Das Heizen kostet Strom. Sie können die Heizkosten pro Stunde nach folgender Formel berechnen:

KWH-Verbrauch x €/KWH x Heizrate

Erläuterung

  • KWH-Verbrauch: Verbrauch der Infrarotheizung in KWH
  • €/KWH: Strompreis pro KWH
  • Heizrate: Wieviel Prozent einer Stunde läuft die Heizung. Typischer Wert: 0,6

Siehe auch die Diskussion im Forum: Sind Infrarot-Heizungen effizient?

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Positiver Effekt auf die Gesundheit

Ein gesundheitlicher Aspekt der Spiegelheizung darf nicht fehlen. Denn sie wirbelt keinerlei Staub auf und ist damit gut für Allergiker geeignet.

Da dank der regelmäßigen Bestrahlung die Wände trocken bleiben, ist bei den jeweiligen Wandbereichen die Gefahr der Schimmelbildung geringer. Gerade im Bad kann dies ein interessanter Nebenaspekt sein.

Zudem können Infrarot Strahlen tief in das menschliche Gewebe eindringen. Auch von Personen, die unter Gelenk- und Knochenschmerzen leiden, hört man, dass diese Wärme als angenehm erlebt wird.

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