gehstock taste 250- Lohnen sich die Mehrkosten? -

Wir leben in einer stetig älter werdenden Gesellschaft, was automatisch dazu führt, dass wir uns auf verschiedene Dinge einstellen müssen. Auch bei unserer Immobilie!

 Wer sich dafür entscheidet, ein Eigenheim zu bauen, der sollte diese Zukunft idealerweise schon in die Planung einbeziehen. Schließlich soll es sich später um ein Zuhause handeln, in dem man viele Jahre leben, und wahrscheinlich auch den eigenen Lebensabend verbringen möchte.

Nur wenige Architekten weisen in der persönlichen Beratung aber darauf hin, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, um bereits Jahrzehnte vorher die Wege zu ebnen.

Auf was gilt es zu achten?

Barrierefreies Bauen lautet das Stichwort, wobei man auch als Bauherr einen Einfluss darauf hat, welche Ideen sich zu einem späteren Zeitpunkt in die Tat umsetzen lassen. Zu den wichtigsten Punkten zählen dabei die Übergänge zwischen den Räumen, die Treppen und  auch die Elektroinstallation.

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Inzwischen können viele der Ausstattungsmerkmale sogar so versteckt integriert werden, dass sich das Haus im Endeffekt nicht dadurch charakterisiert. Sehr hilfreich kann es zum Beispiel sein, bereits im Vorfeld darüber nachzudenken, ob vielleicht ein Lift integriert werden sollte, um auch später noch bequem von Stockwerk zu Stockwerk wechseln zu können. Wie unter den Bildern auf www.garaventalift.de ersichtlich wird, lässt sich zum Beispiel ein Treppenlift auf ganz unterschiedliche Arten ins spätere Eigenheim integrieren. Doch wer die passende Infrastruktur schafft, der hat später nicht unter zu hohen Kosten bei der Umrüstung zu leiden, was die eigene Baufinanzierung nicht aus der Bahn wirft.

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Das Ausmaß der Investition

Doch warum ist es so hilfreich, wenn wir bis ins hohe Alter in unserem Eigenheim leben können? Da viele Menschen heute die Möglichkeit haben, bereits in jungen Jahren zu bauen, ist der Kredit für die Immobilie bis zum Eintritt ins Rentenalter meist abgezahlt. Gerade aufgrund der geringen Bezüge, die uns (wahrscheinlich) später erwarten, kommt diese unvergleichlich günstige Form des Wohnens also sehr gelegen.

Zusätzliche Kosten würden daher nur dann verursacht werden, wenn es nicht mehr möglich ist, weiter in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Da das barrierefreie Bauen die Kosten für den Bau in der Regel nur um etwa drei bis vier Prozent erhöht, handelt es sich definitiv um eine Option, die in Betracht gezogen werden sollte, um den Blick auch in die lange Zukunft werfen zu können.

Beispielrechnung
Selbst bei einer Bausumme von 250.000 Euro würden sich die Kosten nur um 16.000 Euro erhöhen, um diese langfristige Option und zusätzliche Sicherheit zu erhalten.

Video zum Wohnen im Alter

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