Fensterglas Arten

Fensterglas Arten – alle Optionen im Überblick

Fensterverglasungen können weit mehr sein, als einfach nur transparente Scheiben, die Licht spenden und einen Blick nach außen gewähren. Heutzutage gibt es Fensterglas in vielen verschiedenen Ausführungen. Je nach Aufbau variieren die Funktionen und somit auch Einsatzbereiche.

Für welche Situation ist welche Fensterglas-Art besonders gut geeignet? ► Isolierung ► Einbruchschutz ► Schallschutz ► Sonnenschutz ► Sichtschutz 

Punkt 1

Überblick

Im Großen und Ganzen lassen sich heutzutage drei Kategorien unterscheiden:

  • Sicherheitsglas,
  • Schutzglas und
  • intelligente Verglasungen (auch Smart Glass).

Intelligente Verglasungen zeichnet insbesondere aus, dass sie vielfältig einsetzbar sind und sich äußeren Einflüssen anpassen können. Da sie aktuell noch sehr kostspielig und daher im privaten Wohnbereich unüblich sind, werden sie aber im weiteren Artikel ausgeklammert.

Die verschiedenen Varianten von Sicherheits- und Schutzgläsern sind hingegen auch in Wohngebäuden sehr etabliert. Während Sicherheitsglas Einbrüchen vorbeugt oder zumindest erschwert, können einen Schutzgläser vor entweder

  • Lärm,
  • Sonne,
  • fremden Blicken oder
  • einem zu hohen Energieverbrauch

bewahren. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, gleich mehrere dieser Eigenschaften zu kombinieren.

Letztlich haben alle speziellen Verglasungsarten gemein, dass sie – wenn sie  sinnvoll eingesetzt werden – den Wohnkomfort und die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden maßgeblich erhöhen.

Doch wie heben sie sich im Detail voneinander ab und für welche Situation ist welche Fensterglas-Option besonders gut geeignet?

Punkt 2

Wärmeschutzverglasung

Da der Wärmeschutz – hier ist nicht der Schutz vor Überhitzung in den warmen Monaten, sondern eine effektive Wärmedämmung in der kalten Jahreszeit gemeint – ausschlaggebend für die Energieeffizienz eines Hauses ist und somit auch im Fokus jeder energetischen Sanierung steht, gelten Wärmeschutzverglasungen in Deutschland schon seit mehr als zwanzig Jahren zur Standardausrüstung moderner Fenster aus Kunststoff, Holz oder Aluminium.

Neben der Füllung des Scheibenzwischenraumes mit einem Edelgas wie Argon oder Krypton wird mindestens eine Scheibe (bei 3-fach-Verglasungen zwei Scheiben) an der Innenseite mit einer unsichtbaren Metallschicht (Low-E) bedampft. Die nur geringfügig wärmeleitende Gasfüllung und die zusätzliche Low-E-Beschichtung, welche die Wärmestrahlung zurück in den Raum reflektiert, sorgen für deutlich niedrigere Wärmeverluste. Dies spiegelt sich in dem sehr niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (“U-Wert”) wider, den moderne Zweifach- und Dreifach-Wärmeschutzverglasungen aufweisen.

Fachbegriffe beim Fenster erläutert (U-Wert & Co.)

Der U-Wert

Wie gut ein Fenster die Wärme im Haus hält, erkennt man am Wärmedurchgangskoeffizient, dem U-Wert des Fensters. Der U-Wert beim Fenster gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturgefälle von einem Grad Kelvin zwischen Außenwelt und Innenraum durch einen Quadratmeter Fensterfläche verloren geht.

Der Wärmeverlust wird dabei in Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m2K) angegeben.

Je geringer der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters.

Für Fenster gibt es einige sinnvolle Erweiterungen bzw. Ergänzungen bezüglich des herkömmlichen U-Werts. Angegeben sind die europäischen Bezeichnungen:

  • Der Ug–Wert (g für engl. glazing: Glas) ist eine für die Verglasung von Fenstern abgewandelte Variante des U-Werts. Hier wird, anstatt der ursprünglichen Temperaturdifferenz von einem Grad Kelvin, 15 Grad Kelvin veranschlagt.
  • Der Uf–Wert (f für engl. frame: Rahmen) ist gibt Auskunft über die Wärmedämmgrad bzw. Wärmedämmeigenschaften des Fensterrahmens bzw. des Rahmenmaterials
  • Der Uw–Wert (w für engl. window: Fenster) ist eine Kombination aus dem Ug –Wert und dem Uf –Wert. Er informiert über die Wärmedämmeigenschaften des gesamten Fensters und bietet somit einen schnellen Überblick.

 Durchschnittliche U-Werte von Fenstern in der Historie

Fenstertyp Verbaut Ø-U-Wert
Wärmedurchgangskoeffizient
Einfachglas bis 1980 knapp 5
Verbund-/Kastenfenster bis 1980 ca. 2,5
Unbeschichtetes Isolierglas 1980-1995 ca. 2,7
Zweischeiben-Wärmedämmglas 1995-2010 ca. 1,5
Dreischeiben-Wärmedämmglas seit 2005 ca. 1,1
Teuer: schmale Holzrahmen mit aufgeklebten Dämmstoffen und Alu-Verschalungen heute 0,7-0,8
Noch ein Vergleich: In den letzten 50 Jahren wurde der U-Wert auf rund ein Viertel gesenkt. In vielen Fällen amortisierensich neue Fenster darum bereits nach wenigen Jahren.

G-Wert

Der g–Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt Auskunft darüber welcher Anteil der von den Sonnenstrahlen, bzw. des Lichts transportierten Energie die Scheibe wirklich passiert und welcher Anteil von ihr reflektiert oder absorbiert wird.

Ein g –Wert von 0,70 würde z. B. bedeuten, dass 70 % der Energie im Innenraum angelangt.

Je niedriger der G-Wert, desto weniger Wärme dringt durch die Sonneneinstrahlung ins Haus.

In warmen bis heißen Perioden ist also ein niedriger Wert vorteilhaft um die Kühle im Haus zu bewahren, wohingegen in den Heizperioden ein hoher Wert ideal ist und sich für den Eigentümer erfreulich auf die Heizkosten auswirkt.

Lichtdurchlässigkeit – Lichttransmissionsgrad

Die Lichtdurchlässigkeit wird in Prozent angegeben, wobei 100 % für vollkommene Lichtdurchlässigkeit stehen würde und 0 % für völlige Schwärze. Der Fachbegriff lautet Lichttransmissiongrad. In der Berechnung wird nur das für das menschliche Auge sichtbare Licht mit einer Wellenlänge zwischen 380 und 780 Nanometern (nm) berücksichtigt.

Eine hohe Lichtdurchlässigkeit ist für Raum- und Wohnklima wünschenswert.

Isolierglas hat in der Regel eine Lichtdurchlässigkeit von etwas über 80 %, Wärmeschutzisolierglas liegt bei um die 75-80 %. Sonnenschutzgläser haben eine Lichtdurchlässigkeit von 50 bis 70 Prozent, bieten in der Regel aber keinen Blendschutz.

Heutzutage gibt es Verglasungen, die entweder automatisch je nach Lichteinstrahlung oder elektronisch gesteuert den Grad der Lichtdurchlässigkeit verändern


Die Vorschriften des Gebäudeenergiegesetz für Fenster

Gesetzliche Vorschriften für Fenster

Seit dem 1. November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020). Für alle Renovierungen und Sanierungen seit dem 1.11.2020 (Sanierungsstart) müssen die Mindestanforderungen des GEG erfüllt werden. Vorher galt die Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV 2014). Die Mindestanforderungen an Fenster sind in beiden Gesetzen gleich. Sie lauten:

  • Der höchstzulässige U-Wert der Verglasung (Ug-Wert) liegt laut EnEV 2014 bei 1,1 W/(m2K). Ausnahmen gelten z. B., wenn aus technischen Gründen kein dickeres Glas verbaut werden kann.
  • Werden Fenster komplett getauscht, so liegt der Uw-Wert wie im Neubau bei 1,3 W/(m2K).
  • Für neue Dachfenster darf der U-Wert maximal 1,4 (W/m²K) betragen.

Wichtig: Diese Mindestanforderungen genügen vielen Förderprogrammen nicht. In der Regel werden Fenster nur mit einem maximalen U-Wert von 0,95 W/m²K (Dachfenster 1,0 W/m²K) gefördert.

Der in der Verglasung integrierte Wärmeschutz kann um weitere Eigenschaften ergänzt werden.

Die Wärmeschutzfunktion ist heutzutage auch für Sicherheits-, Schallschutz-, Sichtschutz- und Sonnenschutzverglasungen Standard.

Punkt 2

Schallschutzglas

Fenster mit Schallschutzglas haben eine besonders gute Schalldämmung. Gerade an stark befahrenen Straßen oder beispielsweise bei einem nahegelegen Flughafen ist es wichtig, die äußere Geräuschkulisse weitestgehend aus den Wohnräumen fernzuhalten. Dadurch muss nicht nur die Lautstärke des Fernsehers weniger aufgedreht werden, auch ein erholsamer und somit gesundheitsfördernder Schlaf ist garantiert.

Zunächst erweckt das Schallschutzglas den Eindruck einer normalen 2-fach- oder 3-fach-Verglasung (beides ist möglich). Allerdings zeigt sich bei genauerem Hinsehen die eine oder andere Auffälligkeit im Aufbau: Erreicht wird die Lärmreduzierung in den Wohnräumen nämlich durch einen asymmetrischen Scheibenaufbau mit unterschiedlich dicken Glasscheiben.

Hinzu kommen größere Abstände zwischen den einzelnen Scheiben.

In ihrer Gesamtheit führen diese Maßnahmen dazu, dass die Scheiben von auftreffenden Geräuschen (in Form von Schallwellen) nur noch deutlich geringfügiger in Schwingung versetzt werden – so werden die Schallwellen gebrochen und der Lärmpegel im Wohnraum deutlich vermindert. Dabei wirkt auch die Edelgasfüllung im Scheibenzwischenraum unterstützend.

Üblicherweise ist die dickste Scheibe außenliegend. Für besonders hohe Schallschutzwerte werden an der Außenseite der Fenster sogar Verbundglasscheiben eingesetzt, zwei Scheiben also mit einer speziellen Schallschutzfolie verklebt. Dadurch werden Schallwellen nur noch in sehr abgeschwächter Form an die nächste Scheibe weitergegeben und somit effektiver gebrochen.

Schallschutzglas ist also nicht gleich Schallschutzglas und kann hinsichtlich seiner Schutzleistung je nach Herstellungsprozess variieren. Daher werden moderne Fenster auch insgesamt in 6 Schallschutzklassen kategorisiert.

Ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Schallschutzklasse ist die Geräuschkulisse des Wohnumfeldes, die vom Fachmann gemessen wird. Hieraus wird dann eine Empfehlung für die Schallschutzklasse abgegeben.

Aber mehr ist mitnichten immer besser. Eine zu starke Abschirmung gegenüber Alltagsgeräuschen kann sich auch negativ auf das seelische Wohlbefinden auswirken und ein Isolationsgefühl auslösen. Zudem steigen die Kosten mit jeder Schallschutzstufe.

Kurzumfrage: Welches Rahmenmaterial bevorzugen Sie beim Fenster?

Was ist Ihr Favorit?

 

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Punkt 3

Sicherheitsglas

Einbruchsversuche werden in den meisten Fällen schon nach wenigen Minuten abgebrochen, wenn das Eindringen in den Wohnraum erfolglos bleibt. Um Einbrechern das Leben also schwer zu machen, können Fenster, neben Sicherheitsbeschlägen, auch mit Sicherheitsglas ausgestattet werden. Ergänzend zum Einbruchschutz versprechen die speziellen Verglasungen ein geringeres Verletzungsrisiko bei Scheibenbrüchen.

Unterschieden wird zwischen Einscheibensicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG).

Ein Einscheibensicherheitsglas dient primär der passiven Sicherheit. Damit gemeint ist der Schutz vor Verletzungen, sollte das Glas kaputt gehen. Zerbricht das Glas, sind die einzelnen Stücke würfelförmig und ohne scharfe Kanten. Durch einen besonderen Fertigungsprozess wird ein Spannungszustand im Glas erzeugt, der das ESG schlag- und bruchsicherer sowie temperaturbeständiger macht. Aufgrund seiner Eigenschaften ist das Glas besonders für Glastüren und allgemein große Fensterelemente geeignet.

Während ESG bei einer Isolierverglasung zumeist an der Innenseite des Fensters eingesetzt wird, ist die Anbringung von Verbundsicherheitsglas an der Außenseite üblich. Es bietet aktive Sicherheit, was bedeutet, dass sich das Glas durch noch höhere Stabilität auszeichnet und somit auch effektiv vor Einbrüchen und Vandalismus schützt.

VSG setzt sich aus mindestens zwei Glasscheiben und einer reißfesten und elastischen Folie zusammen, welche die Glasscheiben miteinander verbindet. So bleibt der Glasverbund auch bei Brüchen weitestgehend erhalten. Einbrecher können das Fenster also nicht einfach einschlagen und durch die Scheiben greifen, um es von innen zu öffnen.

Dass Verglasungen mit VSG viele Designoptionen bieten und wie normales Glas eingefärbt oder mit Ornamenten versehen werden können, macht sie besonders attraktiv für den Fensterbau.   

Beitrag: Einbruchschutz beim Fenster

Einbruchsschutz für Fenster – 5 Lösungen zur Fenstersicherung

Fenstersicherung muss nicht teuer seinAn jedem Gebäude gibt es bestimmte Bereiche, die vor Einbruchsversuchen besonders intensiv geschützt werden müssen. Zu diesen vermeintlichen Schwachstellen zählen unter anderem Fenster. Damit sie nicht zu unerwünschten Sicherheitslücken avancieren, sollten die Bauelemente entsprechend geschützt werden. Welche Möglichkeiten zur Fenstersicherung bestehen und was es beim Einbruchsschutz zu beachten gilt, ist dem folgenden Ratgeber zu entnehmen.

Punkt 4  

Sichtschutzglas

Sichtschutzglas gewährt ausreichend Privatsphäre an Orten, wo diese besonders wichtig ist – zum Beispiel im Badezimmer. Und auch bei bodentiefen Fenstern kann sich der im Fenster integrierte Sichtschutz als nützlich erweisen.

Dabei nicht auf natürliches Licht verzichten zu müssen, ist der große Bonus gegenüber anderen Sichtschutzoptionen.

Die wohl gängigste Verglasung in diesem Bereich ist das Ornamentglas. Früher noch als Gussglas geläufig, bekommt es seine strukturierte Oberfläche durch ein Verfahren, bei dem sehr heißes Glas zwischen zwei Walzen gegossen und anschließend abgekühlt wird. Je nach Prägung der Walzen entstehen Formen im Glas, die wiederum das Licht streuen und so die klare Durchsicht verwehren.

Eine weitere sehr beliebte Variante ist satiniertes Glas, welches umgangssprachlich auch als Milchglas geläufig ist. Milchglas meint aber eigentlich ein weißes Trübglas, wohingegen satiniertes Glas ausschließlich durch die Behandlung der Oberfläche undurchsichtig gemacht wird. Eine weitere Option ist Buntglas, welches für größere Fensterflächen aber sehr teuer werden kann. 

Punkt 5

Sonnenschutzglas

Ein Sonnenschutzglas unterbindet das Aufheizen von Wohnräumen in den warmen Sommermonaten. Dies gelingt, indem die spezielle Verglasung die Infrarotstrahlen der Sonne, welche wir als Wärme empfinden, je nach Herstellungsverfahren zum Teil reflektiert und/oder absorbiert.

Schon Mitte des 20. Jahrhunderts kamen die ersten gefärbten Sonnenschutzgläser (Absorptionsgläser) mit den typischen Farben Grau, Grün, Blau oder Braun auf den Markt. Durch die Färbung wird ein großer Teil der auftreffenden Wärmeenergie absorbiert und mit Verzögerung wieder nach außen abgegeben.

Große Minuspunkte von Absorptionsglas sind die

  • stark eingeschränkte Lichtdurchlässigkeit,
  • eine künstliche Farbwiedergabe in den Innenräumen und
  • eine eingeschränkte Sicht.

Aus diesen Gründen wird heutzutage oftmals beschichtetes Sonnenschutzglas (Reflexionsglas) bevorzugt. Durch die Metalloxid-Beschichtung wird zwar Wärmestrahlung reflektiert, sichtbares Licht kann aber größtenteils weiterhin in den Raum eindringen. Für das menschliche Auge ist die Schicht nahezu unsichtbar, weshalb auch eine uneingeschränkte Sicht ins Freie und eine naturgetreue Farbwahrnehmung trotz Sonnenschutz gewährleistet wird.

Um die richtige Auswahl zu treffen, sollte das Hauptaugenmerk immer auf dem g-Wert liegen (siehe oben). Dieser gibt Auskunft über den prozentualen Gesamtenergiedurchlass einer Sonnenschutzverglasung. Je geringer dieser Wert, desto besser auch der Hitzeschutz im Sommer.

Dabei sollte man stets beachten, dass ein sehr niedriger g-Wert im Winter hingegen auch Nachteile haben kann. Gelangt nur weniger Sonnenenergie ins Hausinnere, muss zwangsläufig die Heizungsanlage stärker beansprucht werden. Daher sollte man immer von Fall zu Fall abwägen, welcher g-Wert den Gegebenheiten entsprechend am sinnvollsten ist.   

Punkt 6

Brandschutzglas

Brandschutzverglasungen kommen heutzutage überall da zum Einsatz, wo sich viele Menschen im Gebäude befinden, z. B. in Büros, Schulen, Krankenhäuser oder in Fertigungs- oder Veranstaltungshallen. Immobilien, in denen mit leicht entzündlichen Stoffen hantiert wird, brauchen ebenfalls eine Brandschutzverglasung.

Zu den Brandschutzklassen

Beim Brandschutz für Glas werden folgende Eigenschaften berücksichtigt:

  • Temperaturbeständigkeit
  • Feuerwiderstandsdauer
  • Hemmung des Brandverhaltens

Bis vor kurzem hat man hier nach der veralteten Deutschen Industrienorm DIN 4102-2 die Klassen F und G unterschieden:

  • Brandschutzklasse F: widersteht und hemmt Feuer, Rauch und Hitze (Wärmestrahlung)
  • Brandschutzklasse G: hält Feuer und Rauch zurück, hemmt aber nicht die Hitze

Heutzutage unterscheidet man u.a. in folgende Klassen:

  • EI30: feuerhemmend (hält 30 Minuten lang Feuer und Hitzestrahlung zurück)
  • EI60: hochfeuerhemmend
  • EI90: feuerbeständig
  • EI120: hochfeuerbeständig
  • EI180: höchstfeuerbeständig

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Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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Punkt 6

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Einbruchsschutz für Fenster – 5 Lösungen zur Fenstersicherung

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Welche Fenster sind die besten?

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Brandschutzglas
 
 
 
Brandschutzverglasungen kommen heutzutage überall da zum Einsatz, wo sich viele Menschen im Gebäude befinden, z. B. in Büros, Schulen, Krankenhäuser oder in Fertigungs- oder Veranstaltungshallen. Immobilien, in denen mit leicht entzündlichen Stoffen hantiert wird, brauchen ebenfalls eine Brandschutzverglasung.
 
Beim Brandschutz für Glas werden folgende Eigenschaften berücksichtig:
 
Temperaturbeständigkeit
 
Feuerwiderstandsdauer
 
Hemmung des Brandverhaltens
 
Bis vor kurzem hat man hier nach der veralteten Deutschen Industrienorm DIN 4102-2 die Klassen F und G unterschieden:
 
Brandschutzklasse F: widersteht und hemmt Feuer, Rauch und Hitze (Wärmestrahlung)
 
Brandschutzklasse G: hält Feuer und Rauch zurück, hemmt aber nicht die Hitze
 
Heutzutage unterscheidet man u.a. in folgende Klassen:
 
 
EI30: feuerhemmend (hält 30 Minuten lang Feuer und Hitzestrahlung zurück)
EI60: hochfeuerhemmend
EI90: feuerbeständig
 
EI120: hochfeuerbeständig
EI180: höchstfeuerbeständig

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