InnenwaendeBei Innenwänden unterscheidet man zwischen tragenden und nichttragenden Wänden.

Die Aufgaben der Innenwände sind: Raumaufteilung, Schallschutz und Verbesserung des Wohnklimas. Innenwände, die Feuchtigkeit und Wärme aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben können verbessern das Wohnklima positiv. Ein entsprechender Putz (z.B. Lehm) kann diese Eigenschaften unterstützen. In der Regel gilt: Je dicker die Innenwand ist, umso besser ist der Schallschutz.

Eine oft vernachlässigte Funktion der Innenwand ist deren Potential, Bilder oder andere Elemente (Lampen etc.) zu tragen. Reine Betonwände erschweren dies, weil man sprichwörtlich keinen Nagel hineinbekommt. Reine Rigipswände brauchen meist spezielle Befestigungsmaterialien.

In Innenwänden verlaufen auch oft Elektro- und Heizungsleitungen.

Tragenden Innenwände erhöhen die Gebäudesteife und verringern Deckenspannweiten. Als Material kommt oft Ziegel, Leichtbeton oder Porenbeton zum Einsatz.

Nichttragende Innenwände können aus Rigips erstellt werden. Sie bauen auf einer Unterkonstruktion aus U-Profilen auf, welche an Decke und Fußboden verschraubt wird.

Prüfpunkte
  • Lotgerechtes Arbeiten
  • Korrekte Längen, Winkel und Höhen.
  • Korrekte Wandstärken
  • Korrekte Raumhöhen
  • Korrekte Fensteröffnungen
  • Korrekte Türöffnungen
  • Korrekte Verzahnung der Zwischenwände
  • Messen Sie nach Fertigstellung die korrekte Höhe im Verhältnis zum Höhenfestpunkt – ansonsten droht das Nichteinhalten der genehmigten Haushöhe.

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