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Soll es der Fertigkeller sein oder doch lieber den Keller selber ausbauen?

Einen Keller im Haus zu haben, ist schon eine durchaus vorteilhafte Sache. Manche sparen sich aus Kostengründung schon mal die Unterkellerung, aber müssen dann auch schauen, wie sie ohne den zusätzlichen Raum zurechtkommen. Denn schließlich kann man in einem Keller vieles unterbringen, was man zum einen nicht gerne in anderen Räumlichkeiten haben möchte und diese Dinge zum anderen ja auch Platz einnehmen, den man sicherlich gerne anders nutzen würde. 

Hat man sich für einen Keller entschieden, stellt sich die Frage: Fertigkeller oder Selberausbau. Beides hat Vor- und Nachteile.

Punkt 1

Keller ist Allzweckraum

Ein Keller kann ein wunderbarer Ort sein, um Waschmaschine und Trockner unterzubringen und auch die Wäsche zum Trockenen aufzuhängen. Oder man nutzt ihn als Vorrats-, Hobby, Party oder Bastel-/Handwerksraum. Manchmal kann ein Kellerraum auch ein Gästezimmer oder ein zusätzlicher Wohnraum für ein Familienmitglied werden.

Beitrag: Keller – ja oder nein?

Keller - ja oder nein?

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Keller ja oder nein Entscheidungshilfen: Der Keller steht heutzutage ganz oben auf der Liste der potenziellen Einsparpotentiale beim Hausbau. Begründet wird dies häufig dadurch dass:

Wenn im Haus ein Keller entstehen soll, gibt es für die Fertigstellung unterschiedliche Möglichkeiten. So könnte man zum Beispiel einen Fertigkeller in Betracht ziehen oder auch selbst einen Ausbau vornehmen.

Punkt 2

Grundlagen Fertigkeller

Ein Fertigkeller kann eine günstige Alternative für einen Bauherrn sein, wenn ein Keller gewünscht wird, aber man Bedenken wegen den hohen Preise hat. Es ist so, dass man mit einem Fertigkeller Kosten sowie Zeit beim Hausbau sparen kann. Aber es sprechen noch zusätzliche Faktoren für diese Art von Kellerbau.

Vom Grundsatz her kann man sagen, dass ein Fertigkeller im eigenen Haus eine kluge Investition darstellt. Neben den weiter ober bereits schon erwähnten Vorteilen kommt noch hinzu, dass der Marktwert der Immobilie steigen wird und somit auch der Wiederverkaufswert.

Auch kann der Keller weit mehr als nur Abstellkammer für Gerümpel sein. Als Wohnkeller ist er durchaus ausbaufähig und vielfältig nutzbar. Zum Beispiel kann man sich in einem Keller auch einen Wellnessbereich mit Sauna schaffen oder auch ein Arbeitszimmer einrichten. Da sind den Wünschen der Bauherren bei der Ausgestaltung des Fertigkellers wenig Grenzen gesetzt.

Punkt 3

Mögliche Vorteile eines Fertigkellers

Planungssicherheit, feste Liefertermine und kurze Bauzeit

Die Errichtung eines Fertigkellers, wie beispielsweise mit Südwest Fertigkeller kann einige Vorteile bieten. Generell kann man sagen, dass die Bauzeit wegen der Baukastensysteme kurz sein wird. So ist es möglich, dass vom Tag der Herstellung bis zum endgültigen Fertigkeller ca. drei bis vier Wochen vergehen. Und das soll auch für den Aufbau im Winter gelten. Wegen der Betonfertigteile ist eine schnelle Konstruktion möglich und vermindert dadurch deutlich die Arbeitszeit.

Kostensicherheit

Durch einen Fertigkeller kann man eine gewisse Kostensicherheit erhalten, weil keine Mehrkosten in Frage kommen werden. Profis im Bereich des Fertigkellerbaus können bereits bei der Planung des Kellers – auf Grundlage des Baugrundgutachtens sowie der Statik des Hauses - die anfallenden gesamten Kosten für den Kellerbau berechnen. So ist ein feststehender Preis frühzeitig möglich. Dazu kommt noch, dass die Betonfertigteile eine glatte Oberfläche haben, wodurch Verputzarbeiten unnötig werden.

Kein zu großer Planungsaufwand

Während des Hausbaus soll sich der Planungsaufwand in Grenzen halten. So kann es sein, dass der Erdaushub und die Bodenplatte bei vielen Herstellern mit im Angebot enthalten ist. Dazu werden von den Fachleuten auch Statik- und Arbeitspläne mitgeliefert.

Viele Kundenwünsche sind möglich

Da es sich in der Regel um millimetergenaue industrielle Konstruktion nach bewährten Normen handelt, sind nahezu alle Kundenwünsche hinsichtlich der späteren Nutzung und Aufteilung der Räume möglich. Man könnte auch eine Voll- oder Teilunterkellerung im Vorfeld kalkulieren lassen.

Voraussetzung für ein gutes und zufriedenstellendes Gelingen ist, dass man sich für einen guten und professionellen Anbieter entschieden hat, der weiß worauf es bei der Fertigstellung ankommt.

Punkt 4

Was kommt auf einen zu, wenn man den Keller selbst bauen möchte?

  • Möglich ist es, dass man selbst den Keller baut und damit Kosten spart. Man sollte bezüglich der Materialkosten wissen, dass diese beim Selbstbau durchschnittlich mindestens 20 Prozent höher liegen als bei den Fachfirmen. Das muss man berücksichtigen.
  • Für den Erdaushub sind dann entsprechende Geräte nötig. Diese kann man leihen. Das bedeutet aber einen zusätzlichen Kostenaufwand und es handelt sich um schwere Arbeit. Fachkenntnis wird man dafür aber nicht brauchen.
  • Dann muss eine Kapillarschicht angelegt werden. Wenn das Material dafür vorhanden ist, ist das Selbstanlegen kein Problem. Es kann nur sein, dass der Materialpreis beim Selbstkauf höher liegt.
  • Es müssen auch Kanalrohre verlegt werden. Dafür sollte man aber ein Fachunternehmen zumindest mit einbeziehen.
  • Eine nötige Fundament-Erdung anzulegen ist nicht so schwierig, erfordert aber eine fachlich einwandfreie Ausführung.
  • Für das Betonieren des Kellers benötigt man hohe Sachkenntnisse sowie Erfahrung. Ein Selbstbau ist nicht zu empfehlen, wäre aber möglich. Bei der Errichtung der Schalungen kann man aber selbst Hand anlegen. Das Betonieren der Kellerdecke sollte auf alle Fälle ein Spezialist vornehmen, was auch für die Betontreppe gilt.
  • Eine exakte Wärmedämmung der Außenwände ist nötig, kann aber durch geschickte Handwerker und unter fachlicher Anleitung selbst gemacht werden.
  • Das Errichten von Zwischenwänden und der Aufbau des Schornsteins bis zur Kelleroberkante sollten Profis erledigen.
  • Der Einbau von Kellerfenstern und Lichtschächten ist möglich, aber eine Fachfirma kann eine absolute Dichtheit garantieren. Das Hinterfüllen des Kellers mit den entsprechenden Geräten kann selbst erledigt werden.
  • Die Verputzarbeiten können geschickte Heimwerker durchführen, eine fachliche Anleitung ist hilfreich. Estrich sollte von einer Fachfirma angelegt werden, was auch für notwendige Installationen im Keller gilt.

Punkt 5

Kellerabwägungen im Video

Keller oder Bodenplatte?

Länge: 7 Minuten

So teuer war unser Keller

Länge: 11 Minuten

Siehe auch:

Radon im Haus

Radon im Haus

Radon im Haus: Symptome, Messen, Abhilfe

Häuslebauer müssen so einiges beachten und sind häufig überrascht davon, wie vielseitig die Anforderungen sind. Regelmäßig gibt es neue Bauvorschriften, verbotene Stoffe oder Vorgaben für Bauherren – da den Überblick zu behalten, kann an die Substanz gehen. Doch Richtlinien sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn häufig dienen sie schlichtweg dazu, uns vor schadhaften Stoffen zu schützen, die sehr schnell die Gesundheit angreifen könnten.

Radon ist ein solcher Stoff. Wenn Radon ins Haus gelangt, ist höchste Eile geboten. Wir schildern, wie Sie dem giftigen Gas auf die Spur kommen und was bei Bedarf zu tun ist.

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