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Früher war die Planung der Beleuchtung nicht allzu aufwendig. Hell genug musste es sein, als Leuchtmittel stand nur die gute alte Glühbirne zur Verfügung. Der Fortschritt brachte Vielfalt und damit die Qual der Wahl. Heutzutage steht eine Vielzahl von Beleuchtungssystemen und Lampenarten beim Planen vom Hausbau zur Auswahl, neuerdings sogar per App steuerbar. Hierdurch ergeben sich interessante Möglichkeiten.

LED ist Stand der Technik

Vor kurzem war noch die Frage, welche Lichtspartechnik sich durchsetzen wird. Energiesparbirnen oder LED? Heute ist klar: Die Energiesparlampen mit ihren "Vorglühzeiten" und der nicht ganz unproblematischen Entsorgung sind überholt. Bei Neubauten kommt LED zum Einsatz. Alte Wohnungen und Häuser sollten sukzessive umgerüstet werden.

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Die Vorteile der LED-Technik

  • Hohe Lebensdauer (rund 20-mal länger als frühere Glühbirnen)
  • Sofort volle Helligkeit verfügbar
  • LEDs bauen klein
  • LEDs sind dimmbar
  • LEDs sind in der Regel frei von Quecksilber
  • LEDs ermöglichen verschiedene Lichtfarben
  • LEDs sind sparsam

Einsparpotential

Moderne LED-Lampen sparen rund 80 Prozent an Strom gegenüber konventionellen Glühbirnen, siehe "Umrechnung von Watt zu Lumen". Hochgerechnet auf den Jahresverbrauch eines Vier-Personen-Haushaltes ermöglicht die LED-Technik eine Stromersparnis von 100.- bis 200.- Euro pro Jahr gegenüber einem Haus mit konventionellen Glühbirnen. Die längere Lebensdauer der LEDs ist hier noch nicht mit eingerechnet. Da diese Ersparnis Jahr für Jahr anfällt, lohnen die nicht ganz billigen LEDs auf lange Sicht.

Indirekte Beleuchtung

LEDs eignen sich aufgrund ihrer kleinen Einbaumaße hervorragend für eine indirekte Beleuchtung. Diese Art der Ausleuchtung wird von Vielen als ästhetisch ansprechend empfunden. Voll im Trend sind sogenannte "LED Stripes". Dies kann man unsichtbar unter der abgehängten Decke, am Fußboden oder unter Möbeln platzieren. Osram bietet hierfür online ein FLEX Tool zur Lichtplanung.

 

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Kaufkriterien LED

Preis, Lebensdauer, Form und Farbe sind die gängigsten Kriterien beim LED-Kauf. Dann werfe man einen Blick auf die Lumen-Angabe. Dies ist die SI-Einheit des Lichtstroms und soll die empfundene Helligkeit für das menschliche Auge beziffern.

Doch nicht alle Lichtarten werden als gleich angenehm erfahren. Hier achte man auf die Kelvin-Angabe des LED-Leuchtmittels. Tipp: LEDs mit angenehm "warm-weißem" Licht in Lichtfarben um 2.700 Kelvin haben in der Regel zwar höhere Produktionskosten bei geringeren Lumen-Werten, sollten aber bei der Auswahl aufgrund der Augenfreundlichkeit solch einer LED-Birne bevorzugt werden.

Licht für Leben

Wenn LED-Leuchtmittel eine ähnliche Wirkung wie Sonnenlicht haben sollen, sind Tageslicht-LED die erste Wahl. Sogenannte Vollspektrum-Tageslichtlampen imitieren das natürliche Spektrum des Tageslichtes. Hält man sich regelmäßig in Räumen auf, die von solchen LEDs beleuchtet werden, soll sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern und im Gegenzug depressive Stimmung im Winter vermindert werden. In der Naturheilkunde werden Farblicht- und Tageslichtlampen schon seit längerem eingesetzt.

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