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Wie man mit einfachen Mitteln im Haushalt Energie sparen kann - 7 Maßnahmen

Energie sparen bedeutet auch Kosten sparen. Somit tut man gleich in zweierlei Hinsicht etwas Gutes. Man schont die Umwelt und die Ressourcen und auch den eigenen Geldbeutel. Man selber kann dafür schon eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um hier effektiv tätig werden zu können.

 
 

Im Alltag kann man mit vielen kleinen Handlungen etwas unternehmen, denn wir haben durch unser eigenes Verhalten in unseren vier Wänden einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch. Ob es nun darum geht, die Heizung an oder eben auch auszuschalten, heißes Wasser zu produzieren und zu verwenden, Strom für diverse Elektrogeräte wie Fernseher, Computer und Haushaltsgeräte zu nutzen oder das Licht anzulassen oder abzuschalten. Wir haben es in der Hand. Folgende Tipps können helfen, den Energieverbrauch einfach zu senken:

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Sparsame Geräte ohne Akku verwenden

Wer hätte es gedacht, Geräte wie Telefone, elektrische Zahnbürsten oder Rasierapparate mit direktem Netzanschluss verbrauchen deutlich weniger Strom als Geräte, die mit einem Akku funktionieren. Hier sollte man auf das EU-Energielabel achten, dass Auskunft über die Energieeffizienz gibt.

Elektrogeräte sollten grundsätzlich nicht im Stand-by-Betrieb belassen werden. Das heißt, Stecker raus, denn das spart einiges.

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Damit man nicht ständig den Stecker wieder rein- und rausstecken muss, empfiehlt sich die Anschaffung einer Steckdosenleiste mit Netzschalter.

Auch der Ausschaltknopf des Computers sollte regelmäßig betätigt werden. Denn der Computer verbraucht immer noch rund 70 Prozent der Energie, auch, wenn gar nicht daran gearbeitet wird.

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Richtiger Umgang mit dem Licht

Natürlich sollte immer zuerst drauf geachtet werden, dass nicht überall unnötig Licht brennt. Oft werden Räume beleuchtet, in denen sich überhaupt niemand befindet.

Ein anderer Aspekt ist der, dass es besonders sinnvoll ist, einen Austausch von Leuchtmitteln vorzunehmen. Eine Energiesparlampe spart im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirne ca. 70 Prozent Strom und Betriebskosten und auch 80 Prozent CO2 bei der Herstellung (unter anderem, da diese einfach viel länger lebt).

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Trotzdem sollte man dabei beachten, dass diese Energiesparlampen auch das giftige Quecksilber enthalten und deshalb zum Sondermüll zählen. Eine gute Alternative ist da die LED-Lampe. Zwar ist sie in der Anschaffung etwas teurerer, aber das rechnet sich bald durch den niedrigen Energieverbrauch. So können hier im Vergleich bis zu 85 Prozent Energie eingespart werden.

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Nicht immer den Herd anschmeißen

Für alles eine elektrische Herdplatte benutzen bedeutet auch, mehr Strom zu benötigen. Es lässt sich besser für einige Dinge zum Beispiel den Wasserkocher, der Eierbecher oder die Kaffeemaschine verwenden. So verbrauchen diese Geräte bis zu 40 Prozent weniger Energie als die elektrische Herdplatte.

Beim Wasserkocher sollte man darauf achten, dass man nur so viel Wasser erhitzt, wie auch benötigt werden, sonst steigt der Energiebedarf und der CO2-Ausstoß unnötig an.

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Sparsam die Wäsche waschen

Auch beim Wäschewaschen kann man ganz einfach sparen. In erster Linie solle beim Kauf einer Waschmaschine auf die Energieeffizienz geachtet werden. Viele neue Waschmaschinen verfügen auch über Sparprogramme, die man nutzen kann.

Generell ist eine Vorwäsche heutzutage überhaupt nicht mehr nötig.

Die meiste Wäsche kann dank der heutigen modernen Maschinen und Waschmittel auch gut auf niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Selbstverständlich ist es auch immer besser und sinnvoller nur dann zu waschen, wenn die Maschine auch wirklich voll beladen ist.

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Den Wasserverbrauch senken

Ein Vollbad verbraucht mehr Wasser als ein Duschgang. Zusätzlich kann man mit einem Sparduschkopf rund um die Hälfte Wasser sparen, ohne überhaupt zu merken, dass man weniger Wasser beim Duschen benutzt.

Bei der Toilette ist ein Sparspülkasten sehr hilfreich, um den Wasserverbrauch besser zu regulieren. Benutzt man dazu öfters die Spartaste, reduziert sich der Verbrauch noch deutlicher.

Hilfreich kann es auch schon sein, die Hände öfters mit kaltem Wasser zu waschen. Auch beim Zähneputzen muss nicht immer der Wasserhahn die ganze Zeit laufen. Wer einen Garten hat und im Sommer auch dort öfters gießen muss, kann dies auch mit gesammeltem Regenwasser machen.

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Einkaufsbeutel mitnehmen

Das hat zwar nicht direkt mit dem Energiesparen im eigenen Zuhause zu tun, trägt aber positiv zur allgemeinen Einsparung bei. Warum beim Einkaufen auf neue Plastiktüten oder andere Taschen angewiesen sein? Man muss nur von Zuhause ausreichend Tragemöglichkeit mitbringen. Zudem kann man sich dann auch das Geld für den Kauf der Taschen sparen. Und, wenn man mal Plastiktüten gekauft hat, lassen sich diese auch sehr gut mehrfach verwenden.

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Richtig heizen

In der kalten Jahreszeit muss man heizen, wozu mitunter auch das richtige Verhalten beim Lüften zählt. Aber auch dies kann man durchaus sparsam machen. Bevor der Winter beginnt, empfiehlt es sich, die Heizung erst einmal zu entlüften. Dann sollte man für jedes Zimmer die Temperatur individuell einstellen. Denn es ist so, dass jedes Grad weniger ca. 6 Prozent Heizenergie spart.

  • Im Schlafzimmer ca. 16 bis 18 Grad Celsius
  • In der Küche ca. 18 bis 20 Grad Celsius
  • Im Kinderzimmer 20 Grad Celsius
  • Im Wohnzimmer 20 bis 22 Grad Celsius
  • Im Bad 23 Grad Celsius

Hilfreich sein können im Punkto Heizen auch innovative Smarthome-Konzepte (Infos), die mit dazu führen, dass die im Haus vorhandenen Heizkörper zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten hoch- oder eben runter-geregelt werden - und das voll-automatisch ohne weiteres Zutun.

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