Es gibt verschiedene Gründe, sich für die Überwachung per Kamera zu entscheiden. Zum Einen um Haus, Hof und Grund zu überwachen und Einbrecher zu entlarven, oder für eine Protokollierung bei wissenschaftlichen Arbeiten, Prozessen oder Ähnliches. Das Bandmaterial kann gelagert, jederzeit ausgewertet und analysiert werden und ist ein wichtiges, zeitloses Dokument von unschätzbarem Wert und dient nicht selten zur Aufklärung von Sachverhalten in vielen Bereichen.
Was kann eine Überwachungskamera?
In erster Linie gilt grundsätzlich: Wer auf gute Qualität achtet, bekommt auch gute Aufnahmen.
Auflösung
Eine gute Kamera mit nur 1,3 Megapixel kann kann in vielen Fällen bereits brauchbares Material abliefern. Mit drei bis fünf Megapixel ausgestattete Überwachungskameras machen natürlich gestochen scharfe Bilder. Bei genauer Detailerkennung sind Netzwerkkameras mit fünf Megapixel schon nötig, um in einem bestimmten Radius und Bildausschnitt Personen erkennbar zu machen - gerade wenn man in Bildabschnitte hineinzoomen möchte. Bei drei Megapixel-Kameras können Personen in bis zu 9,40 Meter breiten Bildausschnitten identifiziert werden. Blickwinkel und Reichweite der Aufnahmen sollten also vorher mit einem Experten für die Installation von Überwachungskameras genau besprochen und abgeklärt werden. Nur so kann die Sicherheit gewährleistet sein, dass auch wirklich der zu überwachende Raum kontrolliert und gefilmt wird.
Bei jedem Wetter einsatzbereit
Regen, Schnee und häufige Temperaturschwankungen müssen Kamerasysteme, die außen angebracht werden aushalten. Kameras für den Innenbereich machen da schnell schlapp. Spätestens wenn die Linsen beschlagen oder das Innenleben durch Feuchtigkeit versagt, machen wetterfeste Kameras auch für den Innenbereich Sinn, (möglichst mit einem Schutzgrad von mindestens IP66). Linsen aus Echtglas beschlagen nicht so schnell und das Gehäuse der Kamera sollte aus rostfreiem Material bestehen.
Ganz wichtig: Die Kabelführungen für das Kamerasystem sollten möglichst komplett innerhalb des Gebäudes sein. Auch nur der kleinste Riss lässt Wasser ins Gehäuse. Bei Kameras mit Wandhalterung wäre der innen liegende Bereich der Sockel. Das Zuleitungskabel wird durch den Wandarm geführt. Im Sockel kann es verbunden werden. Die Kabelführung würde so nicht erkennbar sein und kann dem entsprechend auch nicht von potenziellen Einbrechern angezapft oder gar manipuliert werden.
Kamerasysteme
Es gibt unterschiedliche Kamerasysteme mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Von digital, über analog, bis hin zu PAL-kabelgebunden, in HD-SDI o. ä. Qualität, selbst Funk und WLAN-getriebene Kamerasysteme sind auf dem Markt. Wichtig ist bei alldem, dass das gefilmte Material möglichst gute Bilder hergibt.
Für den Außen- und Innenbereich eignen sich besonders Überwachungskameras mit Bewegungsmelder und Alarmfunktion. Sie sind zum Schutz von Haus und Hof besonders beliebt und haben sich in den vergangenen Jahren schon oft bezahlt gemacht. Neben einer Aufzeichnungsfunktion ist die Alarmfunktion ebenso von Vorteil. Bei Bewegung schaltet sich die Kamera ein und alarmiert still und leise den Besitzer via E-Mail oder über das Smartphone. Eine Kombination aus Aufzeichnung und stiller Alarmanlage ist ebenso beliebt.
Überwachungskameras mit Bewegungsmelder gibt es sowohl für den Außen- als auch Innenbereich. Im Außenbereich werden wetterfeste Kameras mit Bewegungssensor in der Nähe von Ein- und Ausgängen angebracht. Aufgrund ihrer ökonomischen Komponente sind sie neben Einbruchschutz auch sehr gut für Beobachtungen mit temporärem Geschehen geeignet. Wer sich für die Nacht zusätzlich noch absichern möchte, kann sich eine Nachtsichtkamera mit Infrarot-Eigenschaft einbauen lassen. Diese Funktion der Nachtsichtaufnahme wird von den meisten Hauseigentümern gewählt. In die Kamera eingebaute Infrarot-LED leuchten permanent den Überwachungsbereich unsichtbar aus und reagieren auf jede Bewegung. Was für den vermeintlichen Dieb unsichtbar bleibt, wird für den Hausbesitzer sichtbar gemacht. Eine der sichersten Methoden der Überwachungstechnik per Kamera.
Welche Sicherheitsmaßnahmen nutzt du bereits in deinem Haus?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Die bisherigen Stimmen:
Mechanische Fenstersicherung. | 78 Stimmen |
Einbruchsichere Haustür. | 73 Stimmen |
Mechanische Sicherung der Balkon-/Terrassentür. | 67 Stimmen |
Alarmanlage. | 53 Stimmen |
Kamerasystem rund ums Haus. | 50 Stimmen |
Technisch bei Abwesenheit einen bewohnten Eindruck erzeugen. | 38 Stimmen |
Tresor. | 36 Stimmen |
Video-/IP-Türsprechanlage. | 30 Stimmen |
WLAN-Türklingel. | 18 Stimmen |
Weitere Informationem
Wer sich weiterführend zum Thema informieren möchte, der findet auf dieser Seite interessante Infos zum Thema Überwachungskameras, ergänzend finden sich im folgenden - etwas langatmigen - Video wertvolle Tipps: