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Ohne Rauchmelder geht es nicht

Rauchmelder, die durch laute Warntöne auf einen Brand hinweisen, sind lebenswichtig. „Wenn es brennt, dann rieche ich das doch“ – so argumentieren manche, die sich die Kosten sparen wollen. Ein im Brandfall tödlicher Irrtum:

Denn während des Schlafs gönnen sich auch viele Sinne ein Päuschen. Das gilt auch für den Geruchssinn, der besonders in der Tiefschlaf- und REM-Phase seinen Funktionen herunterfährt, wie amerikanische Wissenschaftler vor Kurzem entdeckten. Demnach stellt nicht das Feuer selbst die größte Gefahr dar, sondern der Rauch. Tatsächlich sterben über 90 Prozent aller Brandopfer an den Folgen einer Vergiftung. Schon eine Lungenfüllung giftiger Gase kann tödlich sein.

Dazu kommt: Selbst wer aufpasst wie ein Luchs ist nicht vor Bränden gefeit. Nicht Fahrlässigkeit ist die Ursache Nummer Eins für Brände, sondern technische Defekte. Darum sollte man nicht am falschen Ende sparen: Die Installation von Rauchwarnmeldern lässt einen – im wahrsten Sinne des Wortes – ruhiger schlafen. Erhältlich sind gute Rauchmelder beispielsweise via Internet beim Elektronikversand reichelt.de., die uns auch die folgenden Kauf-Tipps verraten haben:

 
 

Wichtige Kaufkriterien bei Rauchmeldern

  • Achten Sie beim Kauf auf Prüfsiegel wie das CE-Zeichen und die Kennung EN 14604. Siegel vom VdS und „Q“ stehen für speziell geprüfte Produkte.
  • Langlebiger Akku: Rauchmelder mit Lithium-Batterie haben eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren. Preiswerte Rauchmelder beziehen Energie dagegen oft von 9V-Block-Batterien, denen bereits nach ein bis zwei Jahren der Saft ausgeht. Nicht schlimm? Wenn Sie sich schon einmal des Nachts schlaftrunken auf die Suche nach einem piepsenden Rauchmelder gemacht haben, weil dessen Batterie zur Neige ging, sehen Sie das sicher anders. Überdies amortisiert sich der höhere Kaufpreis von Lithium-Rauchmeldern zum großen Teil: Vier 9V-Blöcke schlagen mit rund fünf Euro zu Buche, ein Lithium Block mit rund zehn.
  • Blinkfrei: Viele Rauchmelder blinken in regelmäßigen Abständen. Zwar nicht sonderlich hell, im Schlaf- oder Wohnzimmer kann aber stören. Gute Modelle verzichten im Normalbetrieb auf ein optisches Signal, die Lämpchen leuchten nur bei ausgelöstem Rauchalarm oder Funktionsstörungen.
  • Einfaches Testen: Batteriebetriebene Rauchmelder sollten Sie einmal pro Monat überprüfen. Besonders einfach klappt das, wenn diese über einen großen Testknopf verfügen. In diesem Fall können Sie den Test ganz einfach per Besenstil oder Regenschirm durchführen.

Rauchmelder-Videos

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