Saugroboter auf Teppich

Saugroboter – worauf achten bei Kauf und Nutzung?

Nicht mehr selbst staubsaugen, sondern die Arbeit einem Roboter überlassen? Was nach Fiktion klingt, ist schon längst Wirklichkeit geworden. Praktische Saugroboter übernehmen einen wichtigen Teil der Arbeit und sorgen so für mehr Zeit im Alltag. Es gibt die praktischen Helfer längst nicht mehr nur für den Heimbedarf, sondern auch für die Industrie und Werkstatt.

Worauf kommt es beim Kauf von einem Saugroboter an, was muss beachtet werden, wenn ein solcher Helfer Einzug hält? ► Vorteile► Modellunterschiede ► Hochwertiges Modell oder reicht ein Günstiges? ► der ideale Aufbewahrungsort ► Produkte im Video vorgestellt und getestet

Punkt 1

1. Er macht alles, ich mach nichts?

Ganz so einfach funktioniert es leider noch nicht, doch ein Saugroboter kann bereits jede Menge Aufgaben im Alltag übernehmen. Shops wie Fixami bieten mittlerweile sogar Modelle für die Werkstatt an. Ist das nicht praktisch? Ja, ziemlich, aber ein wenig nacharbeiten muss der Mensch auch heute noch. Wer den Saugroboter einmal richtig programmiert hat, denn das kann er selbst nicht, wird schon am ersten Tag Erleichterung spüren. Es kommt allerdings auf die Art des Geräts an.

Die günstigen Modelle arbeiten bei der Reinigung nach dem Zufallsprinzip. Sie waren in eine Richtung, stoßen auf ein Hindernis und ändern dann die Saugrichtung. Das machen sie einfach über einen vorher eingegebenen Zeitraum. Zwei Stunden wurden eingegeben, ergo fährt der Saugroboter zwei Stunden durch die Welt und saugt. Manchmal hat das zur Folge, dass Ecken, wo das Gerät nie hingelangt ist, manuell nachgereinigt werden müssen.

Ganz anders sieht es bei den etwas edleren und teureren Produkten aus, denn die können sogar nach Taktik saugen. Sie sind mit Sensoren ausgestattet und erfassen so den Raum. Dadurch sind sie in der Lage, eine Karte zu erstellen und schon hat der Roboter seinen individuellen Plan. Er weiß, wo er hin muss und wo er schon mal war. Auch Hindernisse erkennt er, speichert sie ab und fährt gekonnt daran vorbei. 

Zusammengefasst: Fürs kleine Budget und für relativ gerade Räume ohne komplexe Ecken und Winkel sind Einsteigermodelle mit Zufalls-Reinigung ganz in Ordnung. Wer jedoch Wert auf perfekte Sauberkeit in allen Ecken legt, sollte zumindest über eine Mehrausgabe nachdenken.

Punkt 2

2. Die Vorteile: Warum lohnt es sich überhaupt, einen Staubsauger-Roboter zu kaufen?

Ein Staubsauger steht in nahezu jedem Haushalt in irgendeiner Ecke, warum also sollte man sich einen Roboter zulegen, der diese Arbeit übernimmt? Ganz einfach: Zeit ist rar und durch den Einsatz des Roboters wird die Wohnung gepflegt, ohne dass dabei persönliche Zeit in Anspruch genommen wird.

Ein weiterer Vorteil ist aber auch, dass der Saugroboter den Rücken schont. Wer kennt es nicht: Der meiste Schmutz sammelt sich unter Möbel und unterm Sofa und hier zu saugen, ist eine echte Plackerei fürs Kreuz. Der Roboter fährt einfach an Ort und Stelle und erledigt den Staub im Handumdrehen. Auch unter die Möbel passen viele Modelle und können dort für Ordnung sorgen.

Und sein größter Vorteil ist es, dass er immer Lust zu saugen hat, selbst wenn die Besitzer lieber faul auf dem Sofa liegen und nichts tun. Viele Modelle lassen sich sogar auf Tageszeiten programmieren und erledigen ihren Job jeden Tag zu einer gewissen Uhrzeit. Wer kommt nicht gern von der Arbeit nach Hause und findet eine perfekt gesaugte Wohnung vor?

Und was, wenn man vergisst, seinen Akku zu laden? Das ist gar kein Problem, denn der Staubsauger-Roboter ist intelligent genug, sich selbst wieder aufzuladen. Er weiß genau, wo seine Ladestation steht und dorthin fährt er zurück und dockt an, damit er neuen Saft für die nächste Runde auftanken kann.

Punkt 3

3. Worauf kommt es beim Kauf von einem Saugroboter an?

Es gibt nicht nur ein Kriterium, was für einen hochwertigen Staubsauger-Roboter spricht, sondern gleich mehrere.

Bevor es an die Wahl des Modells geht, sollten die eigenen Ansprüche klar definiert werden:

  • Was muss er können und in welchem Bereich wird er eingesetzt?
  • Ist er für die Industrie oder den Heimbedarf gedacht?

Und dann gilt es, weitere Fragen zu eruieren:

  • Die Art der Wegfindung: Wichtig ist es im Vorfeld festzulegen, wie der Staubsaugerroboter seinen Weg suchen und finden soll. Präzision lässt sich durch verschiedene Programme verbessern und die intelligenten Alltagshelfer speichern die Fläche außerdem automatisch ab.
  • Die Leistung des Geräts: Wichtig ist außerdem, dass der Staubsauger auch wirklich Leistung bringt. Moderne und teure Geräte können Staub aufsaugen und gleichzeitig wischen, die ideale Kombination für Teppich und Laminat. Sehr kluge Geräte können den Verschmutzungsgrad erkennen und wählen eigenständig das richtige Wisch- und Saugprogramm aus.
  • Die Laufzeit des Roboters: Nach 20 Minuten faul in die Ecke fahren und Pause machen? So sieht der Alltag eines simplen Staubsauger-Roboters aus. Hochwertige Geräte packen hingegen 30 Minuten und länger. Entscheidend sollte allerdings die Akku Ladezeit sein. Wenn der Akku in 45 Minuten vollgeladen ist, macht eine geringere Laufzeit wenig aus.
  • Die Reinigung des Geräts: Der Staub muss natürlich irgendwo hin, also funktionieren Staubsauger-Roboter mit einem Auffangbehälter. Dieser muss geleert werden und bei hochmodernen Geräten muss dafür keine menschliche Hand eingreifen. Durch eine Fahrt zur Absaugstation kann sich der Staubsauger selbst leeren und reinigt sich somit selbst. Lediglich der Beutel an der Absaugstation muss manchmal geleert werden, alle zwei Monate reicht meist aus.
  • Die Saugleistung selbst: Wer einen Saugroboter benutzt, möchte natürlich effiziente Ergebnisse sehen. Gerade für Tierbesitzer ist es extrem wichtig, dass das Gerät auch die Haare auf dem Boden aufnimmt. Es lohnt sich daher, vor dem Kauf die Leistung unter die Lupe zu nehmen. Kann der Staubsauger-Roboter Haare und Krümel gleichermaßen aufsaugen, leistet er gute Dienste.

Punkt 4 

4. Wo ist der ideale Platz für einen Saugroboter?

Der Roboter und seine Ladestation brauchen ein wenig Platz. Idealerweise wird er so positioniert, dass er von seinem Ausgangspunkt die komplette Wohnung reinigen kann. Türen dürfen nicht verschlossen sein, denn trotz aller Technik gelingt es dem kleinen Helfer noch nicht, selbstständig die Tür der Abstellkammer zu öffnen und mit der Arbeit zu beginnen.

Auch sollte sein Standort immer so gewählt werden, dass der Staubsauger-Roboter seine Ladestation von selbst wiederfinden kann. Es ist daher wichtig, dass die Tür nicht spontan zufallen kann, denn in diesem Fall könnte sich das Gerät nicht aufladen und würde beim Ende seiner Laufzeit vermutlich verzweifelt vor der Tür zum Erliegen kommen.

Hast du eine Frage zum Beitrag oder etwas zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen (die Antwort wird im Hintergrund abgesendet).

Punkt 5

5. Saugroboter im Video

5.1. Stiftung Wartentest Vergleich

Länge: 5 Minuten

5.2. Aktueller Vergleich von 10 Modellen

Länge: 16 Minuten

Punkt 6

6. Weiterlesen

Akku-Staubsauger – worauf achten?

Akku-Staubsauger – worauf achten?

Akku-Staubsauger – worauf achten? Diese Kriterien sind entscheidend

Saugroboter lösen zunehmend Staubsauger in den Haushalten ab, hier ist der Trend eindeutig. Es steht allerdings nirgendwo geschrieben, dass alle diesen Trend mitmachen müssen. Doch auch in Bezug auf traditionelle Staubsauger sind Veränderungen eingetreten. Wer den traditionellen Staubsaugern die Stange hält, der kann sich nun neben den Staubsaugern mit Stecker für einen Akku-Staubsauger entscheiden.

Wir erläutern, welche Kriterien beim Kauf von einem Akku-Staubsauger wichtig sind, auf welche Punkte zu achten ist. ► Saugkraft ► Akku-Laufzeit ► Ökobilanz ► Die Top-3 im Test ► Weitere Entscheidungshilfen

Rasenmähroboter: was beachten?

Rasenmähroboter: was beachten?

Rasenmähroboter kaufen – welche Punkte sollte ich alle beachten?

Die Zeit ist das höchste Gut des Menschen, denn die ist unwiederbringlich weg, wenn sie vergangen ist. Darum ist es verständlich, dass wir uns durch kleine Hilfsmittel mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben beschaffen wollen. Dazu zählt für die meisten von uns weniger die Beschäftigung des Rasenmähens.

Rasen wächst stetig, darum muss die Wiese in Ihrem Garten auch regelmäßig gekürzt werden. Für viele Menschen ist dies ein leidiges Thema und auch Allergiker scheuen diese Tätigkeit. Aus diesem Grund geht es in diesem Artikel um das Thema Rasenmähroboter.

Rasenmähroboter – was beachten, was ist wichtig? Wir behandeln die Punkte ► Sicherheit ► Akku ► Gartengröße und Modell ► Diebstahlschutz.

Erfahrungen mit Fensterputzrobotern | Ratgeber & Video

fenster roboter 564

Haushaltsroboter werden populär und nisten sich in immer mehr Wohnungen ein: In vielen Haushalten saugt ein Saugroboter den Boden, mäht ein Rasenmähroboter den Rasen, knetet ein Massageroboter den Rücken und schwimmt ein Poolroboter im Swimmingpool, um es sauber zu halten. Nun kommen Fensterputzroboter hinzu.

Akku beachten

Akku beachten

Was ist bei Akkus zu beachten? Tipps, Tricks, Kaufempfehlungen

Viele technische Geräte besitzen heute einen eingebauten Akku, über den diese aufgeladen werden können. Immer mehr Werkzeuge arbeiten mit dem mobilen Stromversorger. Doch dabei gibt es einiges zu beachten, was wir Ihnen im Folgenden verraten möchten.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Auch interessant