Smart Home Sicherheitssystem

Smart Home Sicherheitssysteme: 3 Technologien für ein sicheres Zuhause

Einbrüche sind leider keine Seltenheit und passieren schon längst nicht mehr nur in der Nacht oder während des Urlaubs. Ein Smart-Home-System kann für mehr Sicherheit sorgen und ist von überall aus steuerbar. In diesem Artikel erfahren Sie, was man alles unter „Smart Home Sicherheitssysteme“ versteht und wie Sie damit Ihr Zuhause schützen können.

Setzen Sie bereits Smart Home Produkte ein?

Wenn nein, welche Gründe sprechen bisher dagegen?

 

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Punkt 1

1. Smart Home: Was ist das und wie funktioniert es?

Immer mehr Personen investieren heutzutage in ein Smart-Home-Security-System. Der Umsatz in diesem Segment steigt von Jahr zu Jahr an und beträgt mittlerweile schon 790 Mio. €.

Doch wie funktioniert ein Smart Home Sicherheitspaket überhaupt? Bei einem Smart Home werden unterschiedliche technische Geräte miteinander vernetzt. Es ist eine Art Automatisierung des eigenen Zuhauses. Ein gut geplantes und sicher eingestelltes Smart-Home-System sorgt mit (verhältnismäßig) wenigen Handgriffen für ein einbruchsicheres Zuhause. Dabei gilt es stets, Smart Home Sicherheitslücken so schnell wie möglich zu erkennen und zu beheben.

Damit ein Smart Home funktioniert, müssen alle verbundenen Geräte miteinander kompatibel sein. Das bedeutet, sie benötigen alle den gleichen Funkstandard. Nur dann können die einzelnen Komponenten miteinander kommunizieren. Die Kommunikation selbst erfolgt in der Regel über WLAN oder Bluetooth.

Ein Smart Home besteht prinzipiell aus 3 Komponenten:

  • Sensoren: Sensoren messen Umwelteinflüsse und geben diese an das Bedienelement weiter. Dabei handelt es sich beispielsweise um Bewegungsmelder oder Fensterkontakte.
  • Aktoren: Aktoren sind smarte Geräte, die auf Befehl des Bedienelements eine bestimmte Aktion durchführen. Ein Beispiel dafür sind Alarmsirenen oder intelligente Lichter.
  • Bedienelement: Das Bedienelement stellt eine Art Brücke zwischen Sensoren und Aktoren dar. Es fungiert als Kontrollinstanz, die Signale von Sensoren erhält und Befehle an Aktoren weiterleitet.

Zudem ist das Smart Home normalerweise immer mit dem Smartphone verbunden. So haben Sie auch unterwegs die Sicherheit Ihres Zuhauses im Blick. Dabei arbeitet das System mit Routinen. Wenn Sie das Smart Home einrichten, müssen Sie für unterschiedliche Situationen Vorgehensweisen festlegen. Das System weiß dann, wie es in bestimmten Situationen reagieren muss.

Zur Verdeutlichung hier ein kleines Beispiel: Sie sind im Urlaub und haben neben der Eingangstür Bewegungsmelder (Sensoren) angebracht. Diese verzeichnen eine Bewegung und geben ein Signal an das Bedienelement weiter. Dank einer von Ihnen zuvor festgelegten Routine weiß dieses, wie es reagieren muss. Es sendet ein Signal an die Überwachungskameras (Aktoren) und veranlasst diese, Bilder im betroffenen Bereich aufzunehmen. Die Bilder werden automatisch an Ihr Smartphone gesendet und Sie können die Situation überprüfen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen drei Technologien vor, mit denen Sie die Sicherheit Ihres Zuhauses upgraden können.

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2. Technologie #1: Alarmanlage

Alarmanlagen sind die Klassiker in Sachen elektronischer Einbruchschutz. Zu einer guten Alarmanlage gehören üblicherweise Sirene, Bewegungsmelder und Überwachungskamera. Dabei laufen die einzelnen Bestandteile entweder über Batterie, Akku oder Strom. Siehe auch den Artikel:

Ratgeber Alarmanlagen im Haus

Ratgeber Alarmanlagen im Haus

sirene

Eine Alarmanlage, auch Einbruchmeldeanlage oder Überfallmeldeanlage genannt, findet sich in immer mehr Haushalten. Aus gutem Grund: Alle zwei Minuten dringt in deutschen Landen ein Langfinder in ein fremdes Haus oder eine Wohnung ein. Jeder fünfte Einbruch wird aufgeklärt. Der wirtschaftliche Schaden ist dabei nicht das Schlimmste. Das Heim verliert an vertrauter Atmosphäre, das Sicherheitsgefühl Betroffener erleidet einen Knacks. Eine Alarmanlage sorgt idealerweise dafür, dass es gar nicht so weit kommt.

Jene Varianten, die über Storm laufen, haben meist einen Notfallmodus integriert. Tritt ein Stromausfall auf, stellt das Gerät auf einen Batterie-Notbetrieb um. So ist die Sicherheit selbst während eines Stromausfalls weiterhin gegeben.

2.1. Bewegungsmelder

Bewegungsmelder können Sie in verschiedenen Bereichen Ihres Hauses anbringen. Diese bieten sich sowohl draußen im Eingangsbereich als auch drinnen an. Sie verzeichnen Bewegungen im abgedeckten Bereich und geben dann ein Signal an das Bedienelement weiter. Einige sind sogar mit einem Licht ausgestattet, das bei Bewegung automatisch angeht.

Viele Konsumenten haben Angst, dass Tiere einen Fehlalarm am Bewegungsmelder auslösen. Besonders intelligente Modelle haben jedoch einen integrierten Temperatursensor und können aufgrund dessen zwischen Tier, Objekt und Mensch unterscheiden. So wird das Risiko eines Fehlalarms reduziert. Bei einigen Geräten ist es sogar möglich, Bereiche zu definieren, in denen keine Bewegung registriert wird. 



2.2. Überwachungskamera

Überwachungskameras gibt es – gleich wie Bewegungsmelder – für den Innen- und Außenbereich. Bei einer Smart Home Sicherheitskamera haben Sie die Wahl zwischen diversen Modellen mit unterschiedlichen Funktionsweisen. Einige beginnen beispielsweise erst zu filmen, sobald die Sensoren Bewegungen erkennen. Bei manchen geht noch zusätzlich das integrierte Licht an.

Viele Kameras sind zudem mit einer Infrarot-Linse ausgestattet. So ist es möglich, selbst in der Dunkelheit Bilder aufzunehmen bzw. unerwünschte Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.



Siehe auch:

Ratgeber Hauskameras

Ratgeber Hauskameras

alles im blick 564

Dank der weiten Verbreitung der WLAN-Netze und der immer günstiger werdenden Kameratechnologie liebäugeln immer mehr Immobilienbesitzer mit der Anschaffung eines Hauskamerasystems. Wir zeigen auf, worauf bei der Anschaffung zu achten ist.

Punkt 3

3. Technologie #2: Tür-/Fensterkontakt

Wie folgende Statistik zeigt, steigen viele Einbrecher durch einfaches Aufhebeln von Fenstern sowie Balkon- und Terrassentüren ein. Je schwieriger es ist, Fenster und Türen aufzuhebeln, desto eher lassen die Täter davon ab. Tür- und Fensterkontakte, die mit dem Smart Home verbunden sind, sind eine Variante derartige Einbrüche zu verhindern bzw. frühzeitig zu erkennen.

Bei diesen Kontakten handelt es sich um Sensoren, die messen, ob Fenster und Türen geschlossen sind. Sind sie das nicht, geben sie eine Meldung an Ihr Smartphone weiter. Die Kontakte können zudem mit Motoren ergänzt werden, die die Türen und Fenster bei den entsprechenden Signalen nachträglich schließen.

Sie melden außerdem, wenn Fenster bzw. Türen während Ihrer Abwesenheit geöffnet werden und lösen dann über das Bedienelement eine Routine aus. Wird ein Fenster gewaltsam geöffnet, geht zum Beispiel das Licht an oder eine Sirene ertönt und eine Meldung wird an Ihr Smartphone gesendet.



Siehe auch: 

Ratgeber Einbruchsschutz für Fenster – 5 Lösungen zur FenstersicherungHauskameras

Einbruchsschutz für Fenster – 5 Lösungen zur Fenstersicherung

Fenstersicherung muss nicht teuer seinAn jedem Gebäude gibt es bestimmte Bereiche, die vor Einbruchsversuchen besonders intensiv geschützt werden müssen. Zu diesen vermeintlichen Schwachstellen zählen unter anderem Fenster. Damit sie nicht zu unerwünschten Sicherheitslücken avancieren, sollten die Bauelemente entsprechend geschützt werden. Welche Möglichkeiten zur Fenstersicherung bestehen und was es beim Einbruchsschutz zu beachten gilt, ist dem folgenden Ratgeber zu entnehmen.

Punkt 4

4. Technologie #3: Anwesenheitssimulation

Besonders wenn Sie für längere Zeit im Urlaub sind, ist es ratsam, die Anwesenheit im Haus zu simulieren. Mit einem Smart-Home-Security-System wird das zum Kinderspiel!

Rollläden, Lichter, Musikanlagen, Fernseher etc. lassen sich mit dem Smart Home verbinden. Das Bedienelement schaltet dann zu bestimmten Zeiten diese Geräte ein, sodass es aussieht, als wären Sie zuhause. Ein Zufallsalgorithmus sorgt dafür, dass die Lichter und Geräte jeden Tag zu einem anderen Zeitpunkt angehen. Somit können potenzielle Einbrecher kein Muster erkennen und die Tarnung bleibt bestehen.

Smart-Home-Systeme sind nicht nur praktisch, sondern auch die ideale Methode, um Ihr Zuhause vor Einbrechern zu schützen. Eine ausgeklügelte Alarmanlage, Türen- und Fensterkontakte sowie eine Anwesenheitssimulation sorgen für mehr Sicherheit in Ihren vier Wänden.



Punkt 5

5. Weiterlesen

5.1. Zu Smart Home

Welches Smart Home System passt zu mir?

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Smart Home Systeme wollen uns auf vielfältige Weise unser häusliches Leben erleichtern. Im Rahmen von Automatisierung und/oder Bedienungserleichterung konkurrieren mehrere Systeme um die Gunst des Bauherren. Welches davon passt zu mir?

Smart Home in die Hauselektrik integrieren

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Smart Home in die Hauselektrik integrieren: Tipps und Tricks

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Smart Home: Eine kurze Definition

Unter dem Begriff Smart Home werden diverse technische Systeme zusammengefasst, die im Rahmen der Home Automation unterschiedliche Ziele verfolgen. Zentral gesteuert erhöhen sie die häusliche Sicherheit, verbessern die Energienutzung und intensivieren die Wohn- und Lebensqualität. Ergänzt wird das Smart Home durch die systematische Speicherung von Daten. Die Steuerung erfolgt zentral oder mithilfe von Apps. 

Hier im Beitrag finden Sie Tipps und Tricks zur Integration der smarten Technik in Ihr Haus.

Haus sicher machen

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Haus sicher machen: moderne Sicherheits-Gadgets & bewährter mechanischer Einbruchsschutz als Kombination

In jeglichen Bereichen wird Sicherheit groß geschrieben, so natürlich auch im eigenen Zuhause. Im folgenden Artikel finden Sie Sicherheits – Gadgets & mechanische Maßnahmen zum Schutz gegen Einbrecher, die ungewollten Besuch abschrecken und Sie selbst sicherer fühlen lassen.

5.2. Zu Einbruchsschutz

Tipps gegen Einbrecher

Tipps gegen EinbrecherDie Angst vor einem Einbruch in den eigenen vier Wänden steigt in Deutschland. Aus gutem Grund. Im Jahre 2013 kam es zu knapp 150.000 Einbrüchen in Deutschland - statistisch gesehen somit alle dreieinhalb Minuten. Vor allem professionelle Banden wildern mittlerweile auch im Umland und kleinen Dörfern, immer auf der Suche nach einer schnellen, risikolosen Einstiegsmöglicheit. Bereits kleine Veränderungen können den bösen Buben ihr Handwerk vereiteln.

5 Tipps & Tricks gegen Diebstahl und Einbruch

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Die dunklen Jahreszeiten Herbst und Winter sind bei Einbrechern besonders beliebt. Besonders häufig schlagen Sie Freitags und Samstags zu. Sie wollen möglichst nicht erwischt werden und hoffen an diesen Tagen, dass niemand zuhause ist. Genau wie bei einem Fahrraddiebstahl, muss es auch bei einem Einbruch ins Haus schnell gehen. Und genau wie bei einem Fahrraddiebstahl, gibt es keinen 100-prozentig sicheren Schutz.

Wenn die Diebe und Einbrecher jedoch zu lange mit einem Schloss beschäftigt sind, lassen sie davon ab. Im Durchschnitt dauern Einbrüche nur 20 Minuten. Schnell rein, Diebesgut einstecken und wieder raus. Im Schnitt dauert das Öffnen des Schlosses nur wenige Sekunden. Wenn es länger als 2 bis 5 Minuten dauert, lassen es Einbrecher in der Regel sein und gehen zur nächsten Tür. Es gibt keinen perfekten Einbruchschutz aber wenn die eigene Tür sicherer ist als die der Nachbarn, ist das schon mal ein Vorteil. 

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Einbruchschutz am Haus nachrüsten – was ist hilfreich & preiswert? Vom Sicherheitszylinder bis zur smarten Komplettüberwachung

Einbruchschutz kann heute einfach und facettenreich nachgerüstet werden. Doch welche Alarmanlagen & Co. sind sicher genug, um Familie und Besitz zu schützen?

Einbrüche finden meist zur Tageszeit statt, wenn die Einbrecher niemanden vermuten, der sie bei dem Vorhaben stören könnte. Gute Absicherung durch Gefahrenmelde- und Gefahrenwarnanlagen sind nun wichtig, um früh genug auf die Einbrecher aufmerksam zu machen und ihnen das Vorhaben zu vermiesen. Welche Anlagen eignen sich zum Schutz?

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