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Smart Home Systeme wollen uns auf vielfältige Weise unser häusliches Leben erleichtern. Im Rahmen von Automatisierung und/oder Bedienungserleichterung konkurrieren mehrere Systeme um die Gunst des Bauherren. Welches davon passt zu mir?

Was bedeutet Smart Home genau?

Unter dem Oberbegriff Smart Home werden verschiedene technische Systeme zusammengefasst, welche die häusliche Sicherheit, den Wohnkomfort sowie den Energieverbrauch eines Hauses oder einer Wohnung verbessern wollen.

Beispiele

  • Alltagsvorgänge automatisiert werden, z.B. Heizungs- und Lüftungseinstellungen.
  • Diese Routinen können rasch per App angepasst werden.
  • Ein Thermostat schaltet sich automatisch aus, wenn keiner zuhause ist und heizt wieder auf, sobald sich ein Bewohner dem Haus nähert. 
  • Sprachbefehl (auch über Apples Siri oder Alexa, siehe Vergleiche auf smart-and-home-systeme.de) zur Regulierung der Heizungen im ganzen Haus. „Alexa, mach es ein bisschen wärmer“.
  • App-Benachrichtigungen von Bewegungen im Haus, vollgelaufenen Kellern, stockenden Waschmaschinen oder gewaltsamen Fensteröffnungen.
  • Einschalten der Beregnung vom Büro aus.
  • ….

Welche grundlegenden Systeme stehen zur Verfügung?

Die Geräte oder Bauteile, die im Rahmen von Smart Phone verfügbar sind, können meist über WLAN und eine App gesteuert werden. Zusätzlich oder ergänzend stecken in den Geräten komplexe Automatisierungsroutinen in der jeweiligen Software, die, oft gestützt auf äußere Werte, bestimmte Maßnahmen vornehmen. Das jeweilige System ist entweder eine geschlossene Einheit, die nicht erweitert werden kann, oder modular über offene Schnittstellen erweiterbar.

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Welches System passt nun zu mir? Worauf sollte ich achten?

Erweiterbarkeit

 Prinzipiell raten wir zu offenen und modular aufgebauten Systemen. Was meint das genau?

Wenn ein Smart Home System modular nach einem offenen Standard aufgebaut ist, kann es sich mit anderen Systemen vernetzen. Eine Heizkörper kann dann z.B. mit dem Fenstersensor eines anderen Anbieters gesteuert werden. Oder: Die Außenbeleuchtung kann später mit Bewegungssensoren anderer Anbieter erweitert oder repariert werden.

Sie sehen am letzten Beispiel: Auch für die Zukunftstauglichkeit ist modulare Offenheit von Vorteil.

Sogenannte geschlossene Insellösungen sind im Preis manchmal sehr günstig, dafür aber halt nicht erweiterbar. Zudem können diese Geräte nicht mit anderen Smart Home Geräten koummizieren.

Offene Sprache

Es gibt im Smart Home Bereich auch eine Open Source Bewegung … Wir empfehlen, Geräte zu kaufen, die auf solche Open Source Lösungen wie OpenHAB und OpenHAB2 setzen und mit ihnen kompatibel sind.

Alles über WLAN oder auch LAN?

Smart Home Geräte kommunizieren untereinander, per App mit den Menschen oder, z.B. für Softwareaktualisierungen, über das Internet. Viele Hersteller setzen komplett auf die Nutzung von kabellosen WLAN-Systemen. Darum muss für den Einbau der Smart Home Technologie überall im Nutzungsbereich eine gute WLAN-Verbindung zur Verfügung stehen.

Alternativ oder ergänzend können einige System wie die Heizung auch per LAN mit dem Internet verbunden werden. Da dies die deutlich robustere Verbindungsvariante ist, sollte sie, wo immer problemlos möglich, auch genutzt werden.

Die Internetverbindung des Smart Home Systemes ist ein potentielles Einfalltor für Hacker und Datenklauer. Sie sollten darum auf Hersteller setzen, die diesen Bereich sensibel berücksichtigen.

Von der Simplizität

Wie überall im Leben sind die einfachsten Dinge oft die Besten. Smart Home macht da keine Ausnahme. Wenn die Handhabung des mit dem Internet verbundene Kühlschranks das mehrstündige Studium einer Bedienungsanleitung erfordert, wird er im Alltag selten richtig genutzt werden.

Ein Smart Home System sollte einfach und selbsterklärend bedienbar sein.

Wenn Sie die Wahl zwischen einem Gerät mit nur wenigen Knöpfen und einer einleuchtenden Bedienung und dem mit einem hochkomplexen, mit tausenden Features prahlenden Werbeprospekt haben, sollten Sie zum einfacheren greifen.

Dies gilt auch für den Automatisierungsgrad. Beispiel: Rolläden sollten bei Sonneneinstrahlung die Möglichkeit bieten, sich automatisch zu verschliessen. Dann muss der Hausbesitzer gar nichts mehr machen. Ähnliches gilt für alle Smart Home Systeme und ist sicherlich am komfortabelsten.

Die Zukunft verspricht über die Sprachsteuerung weitere Vereinfachungsmöglichkeiten. Doch noch bieten nicht alle Systeme diese Möglichkeit an.

Letzter Tipp: Die Bedienung des Smart Home Systemes sollte mit Android und IOS möglich sein.

Video-Ratgeber zum Smart-Home-Einstieg vom SWR.

Länge: 45 Minuten

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