Dekorieren mit Postern

Bei Postern denken viele an Teenagerzimmer, die mit großformatigen Bildern von Bands, Stars und Sternchen tapeziert wurden – provisorisch festgepinnt mit Stecknadeln oder Klebeband. Dabei sind Poster längst salonfähig geworden. Sie halten zahlreiche tolle Motive vom alten Filmposter über den Kunstdruck bis zum individuellen Fotoposter bereit und sind darüber hinaus günstig und flexibel einsetzbar. Damit ein schönes Poster richtig gut zur Geltung kommt, sollten allerdings ein paar Dinge berücksichtigt werden. Wir erläutern, wie man mit Postern gelungen dekoriert.

Poster über Bank

Inhalt: Dekorieren mit Postern

1. Klischees vermeiden

Es gibt Poster, die sehen wir immer und überall. Waren sie vor einigen Jahren vielleicht noch originell, sind sie dadurch, dass sie sich mittlerweile in gefühlt jeder zweiten Wohnung befinden, von Kunst zu Kitsch geworden. Ein prominentes Beispiel ist das Plakat für das Kabarett Tournée du Chat Noire oder auch der blaue Akt von Matisse. Wer sein Zuhause mit Postern individuell dekorieren möchte, sollte derartige Klischees vermeiden und stattdessen auf Originalität setzen. In den Weiten des Internets ist die Suche nach besonderen Posterschätzen zum Glück ziemlich einfach geworden und seltene Kunstdrucke oder Filmplakate als Poster sind leicht aufzustöbern.

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2. Die Größe ist entscheidend

Ein Fehler, der häufig beim Posterkauf gemacht wird, ist, die falsche Größe zu wählen. Diese wird beim Kauf nämlich meist überschätzt. Wer nicht gerade eine kleine Wandfläche dekorieren möchte oder ein weiteres Bild in eine bestehende Galerie einfügen will, sollte im Zweifelsfall das Poster eine Nummer größer wählen als zunächst gedacht. Denn ein Poster soll schließlich auf den ersten Blick und auch aus größerer Entfernung den Betrachter ansprechen und nicht verloren wirken. Gerade auf einer großen freien Fläche heißt es: je größer, desto besser.

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3. Die richtige Farbwahl

Mit einem Poster können sehr gut farbliche Akzente gesetzt werden. Wer einen Raum in neutralen Tönen gestaltet hat, kann ein Poster mit kräftigen Farben als Kontrast zum Einsatz bringen, der den Raum belebt. Ein Raum, der bereits recht bunt gestaltet ist, sollte auf dezente Farbgebung bei Bildern setzen und ein oder zwei Farbtöne aus der Raumgestaltung vom Poster aufgreifen lassen. Ähnliches gilt bei farbigen Wänden. Das Poster sollte in diesem Fall die Wandfarbe zitieren, um Harmonie herzustellen.

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4. Auch der Stil ist wichtig

Das Poster ins Farbkonzept eines Zimmers zu integrieren ist die eine Sache. Doch auch der Stil des Raumes sollte berücksichtigt werden. Stil, Stimmung und Thema des Posters sollten zum Stil des Raumes passen. Dabei gilt – Kontraste können toll wirken, wenn der Dekorateur ein Gespür dafür hat. Das moderne Bild im im Vintagestil eingerichteten Raum kann allerdings auch schnell deplatziert anmuten.

Wer seine Inneneinrichtung und Dekoration besonders harmonisch gestalten will, kann ein Thema mit Postern erstellen. So kann beispielsweise das Thema Landschaft gewählt werden und mehrere Poster nebeneinander zeigen die Landschaften von Reisezielen, die bereits besucht wurden. Ein anderes Beispiel ist das Thema Film. In der Wohnung verteilte Poster sind Filmplakate der Lieblingsfilme.

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5. Im richtigen Rahmen

Entscheidend für die Wirkung des Posters ist nicht zuletzt der Rahmen bzw. die Art der Aufhängung. Ein Poster wirkt sofort wertiger und mehr wie ein Kunstwerk, wenn es in einen hochwertigen Rahmen und hinter Glas gebracht wird. Dabei sollten Farbe und Stil des Rahmens zum Motiv und zur Einrichtung passen. Eine flexible Alternative zum Rahmen sind maßgeschneiderte Posterleisten.

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6. Ergänzung oder Frage von dir?

Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?

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