Nachhaltig bauen

Nachhaltig bauen vom Haus: Vorteile, Ideen und Tipps 

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Es gibt kaum noch einen Lebensbereich, bei dem die Nachhaltigkeit keine Rolle spielt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Thema beim Bau des eigenen Hauses mittlerweile einen sehr großen Stellenwert hat. Doch was bedeutet es in der Praxis, nachhaltig zu bauen? Was sind die Gründe, warum die Nachhaltigkeit hier überhaupt eine so wichtige Rolle spielt? Welche Materialien kommen für den Bau in Frage und fördert der Staat diese Bemühungen auch entsprechend?

Punkt 1

Was genau bedeutet eigentlich „nachhaltig“?

Es ist gar nicht so einfach, eine allgemeingültige Definition für den Begriff der Nachhaltigkeit zu finden. Durch die oftmalige Verwendung hat sich die Bezeichnung im Laufe der Jahre ziemlich verwässert.

Eine gute Definition, die auch aus heutiger Sicht noch Gültigkeit hat, findet sich aber beispielsweise im Bericht „Our Common Future“ der UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung aus dem Jahr 1987:

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen heutiger Generationen Rechnung trägt, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden, ihren eigenen Bedürfnissen nachzukommen.“

Anders ausgedrückt: Nachhaltiges Handeln bedeutet, den Planeten in einem lebenswerten Zustand für die eigenen Kinder und Enkelkinder zu hinterlassen. Diese Verantwortung wird jedoch nur zu gerne auf die Politik und auf die Wirtschaft abgeschoben. Doch es liegt in der Hand jedes Einzelnen, wie er persönlich mit dem Thema umgeht. Jeden Tag treffen wir unzählige Entscheidungen, die entweder dazu beitragen, die Erde weiter zu verschmutzen oder sie zu einem etwas besseren Platz zum Leben für uns alle zu machen.

Diese Entscheidungen fallen beispielsweise auch dann an, wenn es darum geht, ein eigenes Haus zu bauen.

 Punkt 2

Was bedeutet nachhaltig Bauen? Eine Definition

Warum nachhaltig bauen? Zunächst eine mögliche Definition "Nachhaltig Bauen":

Beim nachhaltigen Bauen geht es vor allem darum, den Verbrauch von Energie und Ressourcen auf ein nötiges Minimum zu beschränken. Das beginnt bereits bei der Planung des Gebäudes und endet schließlich mit dem Rückbau nach einer Nutzungszeit von etwa 50 bis 100 oder mehr Jahren.

Vor allem die folgenden Faktoren spielen beim nachhaltigen Bauen eine entscheidende Rolle:

  • Es sollen möglichst viele wiederverwertbare Baustoffe und Bauteile zum Einsatz kommen.
  • Transportkosten für die eingesetzten Materialien sollen dabei nach Möglichkeit vermieden werden.
  • Schon beim Bau des Hauses soll daran gedacht werden, wie die verwendeten Materialien beim Rückbau wieder in den natürlichen Stoffkreislauf integriert werden können und welche Nachnutzungsmöglichkeiten es eventuell geben könnte.
  • Naturräume sollen so gut wie möglich geschont werden. Das bedeutet, dass das Gebäude auch auf einer möglichst kleinen Fläche errichtet werden soll.
  • Eine entscheidende Rolle beim nachhaltigen Bauen spielt ebenso der Energiebedarf des Hauses im bewohnten Zustand.

Eine einheitliche Definition für die Begrifflichkeit wurde bis zum heutigen Zeitpunkt jedoch noch nicht gefunden. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen definiert beispielsweise insgesamt sechs Themenfelder für nachhaltiges Bauen, die sich nur zum Teil mit den vorhin erwähnten Faktoren decken:

  • Die Ökobilanz des Hauses
  • Die gebäudebezogenen Kosten im Lebenszyklus
  • Die Innenluftraumqualität, der thermische Komfort und die Barrierefreiheit (soziokulturelle Kriterien)
  • Die wärme- und feuchteschutztechnischen Eigenschaften der Gebäudehülle sowie der Schall- und Brandschutz und die Wiederverwertbarkeit.
  • Die Standortqualität
  • Die Qualitätssicherung auf der Baustelle

Im Internet finden sich weitere Tipps zum nachhaltigen Wohnen und Leben.

Punkt 3

Nachhaltig Bauen: Materialien

Welche Materialien können für den nachhaltigen Bau in Betracht gezogen werden? Wer detaillierte Informationen zu ökologischen Baustoffen haben möchte, findet diese beispielsweise bei der „Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe“ sowie in den Datenbanken wecobis.de (Ökologisches Baustoffinformationssystem) und oekobaudat.de des Bundesministeriums.

Generell geht es immer darum, zu überprüfen, ob es für die benötigten Baustoffe eine umweltverträgliche Alternative zu der konventionellen Variante gibt. Im Idealfall stammen diese Baustoffe aus der näheren Umgebung und werden aus nachwachsenden Rohstoffen mit möglichst geringem Energieaufwand hergestellt.

Beitrag: Welches Material sollte ich für den Hausbau verwenden?

Hausbau – welches Material?

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Welches Material sollte ich bei meinem Hausbau verwenden? Von der Haltbarkeit bis zur Ökologie

Die Auswahl der in Deutschland für den Bau von Häusern angebotenen Materialien ist riesig! Eine kluge Wahl gründet sich auf moderne Baustoffforschung, den eigenen Geschmack, den Preis und die örtlichen Gepflogenheiten. Wir gehen einmal die wichtigsten Baustoffe von der Bodenplatte bis zum Dachfirst durch.

Video: Ökologisch Bauen mit diesen Materialien

Länge: 10 Minuten

Mauerziegel aus Kalksandstein

Das Hauptmaterial beim Bau eines Hauses sind oftmals die Mauerziegel. Deshalb kommt ihnen bei der ökologischen Bauweise eine besondere Bedeutung zu. Vor allem Ziegel aus Kalksandstein kommen hier in letzter Zeit immer öfter zum Einsatz. Sie haben meist ein größeres Format als handelsübliche Ziegel. Die Herstellung erfordert einen wesentlich geringeren Energieaufwand und sie gelten darüber hinaus auch noch als sehr gute Wärmespeicher.

Lehmbaustoffe für den Innenausbau

Baustoffe aus Lehm sind gerade bei den Witterungsbedingungen in Deutschland ideal für den Innenausbau geeignet. Sie sind bekannt für ihre feuchtigkeitsregulierende und wärmespeichernde Wirkung. Allerdings haben sie keine besonders guten wärmedämmenden Eigenschaften. Deshalb raten Experten von der Verwendung im Außenbereich ab.

Video: Gesünder bauen und leben mit Lehm, Stroh und Holz

Länge: 58 Minuten

Nachhaltig Bauen mit Holz

Holz ist der beliebteste Rohstoff für nachhaltiges Bauen. Wenn Holz aus einer Forstwirtschaft in der Nähe stammt, hat es in der Regel eine ausgezeichnete CO2-Bilanz. Vor allem für Dachkonstruktionen ist es unabhängig von der Nachhaltigkeit für die meisten Bauherren die erste Wahl. Darüber hinaus eignet es sich allerdings auch ausgezeichnet für Fassaden, Bodenbeläge und Wände. Die Ausnahme bilden jedoch spezifisch verarbeitete Bauteile wie Hartfaser- und Sperrholzplatten. Deren Einsatz ist aufgrund des großen Herstellungsaufwandes ökologisch nicht sinnvoll.

Doku: Holz – der alte Baustoff neu eingesetzt

Länge: 29 Minuten

Eigenschaften der Holzarten

Ahorn

AhornBrinellhärte in N/mm2, circa-Werte: europäischer A. 27-30, kanadischer A. 35.

Ahorn, Berg-, Feld- und Spitzahorn

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): Bergahorn: 0,56, Spitzahorn: 0,59, Feldahorn: 0,68

Erscheinung: Alle Splintholzbäume, Bergahorn: Holz weiß bis gelblich, später nachdunkelnd, vereinzelnd dunkle Streifen und Flecken.
Spitzahorn dem Bergahorn sehr ähnlich, etwas dunkler, Feldahorn rötlichweiß bis hellbraun.

Eigenschaften: Bergahorn mäßig schwer, aber gleichmäßig dicht und fest, ziemlich elastisch, gut biegsam, gutes Stehvermögen. Spitz- und Feldahorn etwas schwerer, aber weniger biegsam und grobfaseriger.

Verwendung: Möbel, Furniere, Küchengeräte, Parkett/Diele, Musikinstrumente, Arbeitsplatten in der Küche.

Besonderheiten: Nicht witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, Holz ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu polieren.

 

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.

Buche (Rotbuche)

Buche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 32-34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,66

ErscheinungReifholzbaum, gelblichrot bis rötlichbraun, Markstrahlen gut sichtbar, im Radialschnitt als Spiegel, im Sehnenschnitt als feine Striche.

Eigenschaften: schwindet, reißt und arbeitet sehr stark, schwer, mittelhart, wenig elastisch, läßt sich gedämpft gut biegen.

Verwendung: Sitzmöbel, Treppen, Parkett/Diele, Sperrholz, Drechslerarbeiten, Maschinenbau, Küchenarbeitsplatten.

Besonderheiten: nicht witterungsfest, anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut beizen und polieren.

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Brinellhärte

Mit dem so genannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 N - das entspricht der Gewichtskraft von 50 kg - 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt und 30 Sekunden festgehalten. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.

Gemessen wird meist quer bzw. senkrecht zur Holzfaser, da die Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden werden die Klötze "stehend" verbaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung ist höher als die Brinellhärte quer zur Faserrichtung.

Harthölzer weisen, wie der Name leicht andeutet, eine höhere Härte auf als weiche Nadelhölzer.

Esche

EscheBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 37-42

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,69

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint breit und gelblichweiß, Kern erst bei älteren Bäumen sichtbar bräunlich abgesetzt, Faserverlauf oft wellig.

Eigenschaften: hart, schwer, zäh und biegsam, gute Stehvermögen, schwindet wenig.

Verwendung: Feines Möbel- und Furnierholz, Sportgeräte, Werkzeuge, Drechsler- und Bildhauerarbeiten.

Besonderheiten: gering witterungsfest, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut bearbeiten und oberflächenbehandeln.

Kirsche

Kirsche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 29-31, amerikanisch (Black Cherry) 25

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,60

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint rötlichweiß, Kern dunkler, oft grünstichig, stark nachdunkelnd, Jahresringe und Markstrahlen deutlich sichtbar. 

Eigenschaften: mäßig hart, mittelschwer, gutes Stehvermögen, schwindet wenig, elastisch, feinfaserig.

Verwendung: Möbelholz, Parkett, Furniere, Musikinstrumente.

Besonderheiten: wenig witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu oberflächenbehanden.

Birke

BirkeBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 22-27,  kanadisch (Yellow Birch) 34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,62

Erscheinung: Splintholzbaum, Farbe gelblich bis rötlichweiß, Jahresringe sehr fein und schwer zu erkennen, im Längsschnitt unregelmäßiger, geflammter Faserverlauf, auffällige "Spiegel ".

Eigenschaften: mäßig schwer, relativ hart, zäh und ziemlich elastisch, gutes Stehvermögen, schwindet relativ wenig.

Verwendung: Möbel, Furniere, Tische und Stühle, Parkett/Diele, Drechsler- und Schnitzarbeiten.

Besonderheiten: nicht witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, sehr gut zu beizen und gute Oberflächenbehandlung möglich.

Kiefer

Kiefer

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,52

Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz nicht beständig gegen Pilz-und Insektenbefall.Der Kern ist wesentlich beständiger.

Fichte

Fichte

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12-15

Rohdichte (in g/cm³ bei 15% Holzfeuchte): 0,47

Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.

Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.

Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.

Großes Potenzial für Nachhaltigkeit bei Farben und Lacken

Wenn man das riesige Sortiment an Farben und Lacken in Baumärkten betrachtet, die aus Materialen wie Baumharzen, Wachsen, Ölen und Fetten hergestellt werden, stellt sich die berechtigte Frage: Warum benötigen wir die Farb-Chemie noch? Die einfache Antwort: Wir brauchen sie nicht, denn in nahezu allen Teilen der Welt wachsen Rohstoffe, mit denen sie sich ebenso gut natürlich herstellen lassen. Die Qualität und die Haltbarkeit leiden darunter nicht. Warum die chemischen Varianten immer noch angeboten und gekauft werden, ist aus heutiger Sicht mehr als unverständlich.

Beitrag: Wo kann ich alte Farbe entsorgen?

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Wer in seiner Wohnung oder in seinen Geschäftsräumlichkeiten schon einmal selbst ausgemalt hat, der weiß, dass die Kalkulation der richtigen Menge an Farbe eine hohe Kunst ist, die sich nur durch jede Menge Routine vollständig erlernen lässt. Deswegen bleibt den meisten etwas Farbe übrig, die gemeinsam mit den leeren Eimern und dem verwendeten Malerwerkzeug entsorgt werden muss. Die Frage, die sich dabei stellt: Kann das in den Hausmüll oder handelt es sich bei den einzelnen Utensilien um Sondermüll?

Punkt 4

Nachhaltig Bauen: Förderung

Wird der nachhaltige Bau in Deutschland gefördert?

Wer sein Haus nicht aus Rücksicht auf kommende Generationen nachhaltig baut, sollte es wenigstens aus Eigennutz machen. Denn erstens lebt es sich in so einem Bau wesentlich gesünder und zweitens wird der Einsatz entsprechender Materialien in Deutschland aktuell sehr großzügig gefördert.

Die Mehrkosten für die nachhaltige Bauweise, die im Durchschnitt bei etwa zehn Prozent liegen, können durch unterschiedliche Fördermöglichkeiten locker wieder hereingeholt werden. Darüber hinaus amortisieren sich die höheren Investitionskosten beispielsweise durch Einsparungen bei den Heizkosten.

Im Jahr 2020 holten sich die privaten Bauherren insgesamt mehr als 21 Milliarden Euro aus dem Fördertopf „Energieeffizient Bauen“ der Staatsbank KfW. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Förderbetrag damit in etwa verdreifacht.

Laut Angaben des KfW wurden dabei insgesamt rund 93.000 Anträge mit über 197.000 Wohneinheiten gefördert. Somit liegt das durchschnittliche Fördervolumen pro Wohneinheit bei stolzen 108.000 Euro.

Obwohl es sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene zahlreiche Möglichkeiten zur Förderung gibt, die auch miteinander kombiniert werden können, ist es für den einzelnen Häuslebauer oft schwierig, den Überblick zu behalten. Als erste und beste Anlaufstelle gilt deshalb die KfW. Doch darüber hinaus können eventuell noch weitere Fördertöpfe „angezapft“ werden:

  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt beispielsweise Förderungen für Wärmepumpen, Solarthermie- und Biomasseanlagen. Für die Beauftragung eines professionellen Energieberaters gibt es hier beispielsweise einen Zuschuss von bis zu 800 Euro.
  • Für die individuellen Förderprogramme der Bundesländer und Kommunen empfiehlt es sich in der Regel, dem örtlichen Rathaus einen Besuch abzustatten.
  • Auf Landesebene lassen sich die einzelnen Förderprogramme in den entsprechenden Förderdatenbanken finden. Das Angebot ist vielfältig. Beispielsweise in Baden-Württemberg gibt es die „Zusatzförderung Energieeffizienz“, Bayern hat ein „0.000-Häuser-Programm“ und in Brandenburg gibt es den „Brandenburg-Kredit Energieeffizienter Wohnungsbau“.
  • Auch im Zuge von Bausparverträgen gibt es von einigen Anbietern spezielle Zuschüsse für nachhaltiges und ökologisches Bauen.

Weitere Förderungs-Tipps finden sich im folgenden Artikel:

Beitrag: Bauförderung Hausbau

Bauförderung Hausbau

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Bauförderung Hausbau: Übersicht bundesweite und regionale Fördermöglichkeiten

Programme, Hilfstools, Auflistungen, bundesweit und regional

Die Bauförderung ist stark dezentralisiert - auf den Bauherren mag so manche (positive!) Überraschung warten, wenn er alle Programme ermittelt.

Punkt 5

Fazit: Nachhaltig Bauen sorgt für Win-Win-Situationen

vorteile Nachhaltig Bauen: Mit dem nachhaltigen Bau gewinnen alle Beteiligten. Die Bewohner profitieren von den

  • besonders gesunden Materialien und
  • den niedrigeren Energiekosten.

Zukünftige Generationen sind dankbar, wenn sich die aus ihrer Sicht ignorante Boomer-Generation zu einer nachhaltigen Bauweise entschließt und zeigt sich entsprechend versöhnt. Die regionale Wirtschaft freut sich über die gute Auftragslage und damit verbunden der gesamte Planet über die kurzen Transportwege und die geringere Schadstoff-Belastung.

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, bereits in einem frühen Stadium der Planungsphase entsprechende Informationen zu möglichen Baustoffen und eventuell in Frage kommenden Förderungen einzuholen.

Hilfreiche Auskunft findet sich nicht nur im Internet und bei den offiziellen Beratungsstellen, sondern oft bei jenen, die selbst vor kurzer Zeit ihr Eigenheim gebaut haben. Sie können aus dem Nähkästchen plaudern und wissen meistens aus eigener Erfahrung ganz genau, welche Möglichkeiten sich in der jeweiligen Umgebung gut anbieten und welche eher nicht sinnvoll sind.

Wie nachhaltig wird dein Hausbau werden?

 

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 Punkt 6

Doku Nachhaltig bauen

Viele Ideen & Tipps zum nachhaltigen Bauen finden sich in folgendem Beitrag:

Dokumentation: Gesünder bauen und leben mit Lehm, Stroh und Holz

Länge: 58 Minuten

Doku: Nachhaltig bauen, indem man altes Material wiederververwendet

Länge: 32 Minuten

Doku: Holz – der alte Baustoff neu eingesetzt

Länge: 29 Minuten

Video: Ökologisch Bauen mit diesen Materialien

Länge: 10 Minuten

Punkt 7

Nachhaltig Bauen Buch



Punkt 8

Nachhaltig bauen PDF

➔  Hier findet sich ein PDF der Bundesregierung mit Leitlinien zum nachhaltigen Bauen

Punkt 9

Weiterlesen umweltfreundlich Bauen

Umweltfreundliches Bauen

Solar Dach Handwerker

– Gastbeitrag –

Umweltfreundliches Bauen – Einführung, Grundlagen, Tipps

Der Traum vom eigenen Haus – das Ziel haben viele von uns. Diesen Wunschtraum vor Augen zu haben, ein Einfamilienhaus bauen zu können, spornt uns Menschen an. Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist und die benötigen, meist finanziellen Mittel vorhanden sind, realisiert man: Dieser Traum wird Wirklichkeit.

Mit dieser Gewissheit kommt zugleich aber auch oft eines: Angst. Fragen wie: "Wo fängt man am besten an?" oder "Wird auch alles so, wie ich es mir vorstelle?" schwirren auf einmal im Kopf herum. Schnell wird einem klar, dass ein Hausbau nicht einmal eben gemacht ist, wie man es sich wünscht. Nein, eher das Gegenteil ist der Fall: Die Hausplanung kann nicht nur enorm viel Zeit, sondern auch einiges an Nerven kosten. Und dann soll das Haus auch noch so umweltfreundlich wie möglich gebaut werden...

Unser Artikel gibt grundlegende Tipps zur umweltfreundlichen Hausplanung, hält hilfreiche Rechner parat und gibt viele Tipps und Empfehlungen zum umweltfreundlichen Wohnen.

Den Garten nachhaltig planen, anlegen und pflegen

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Nachhaltigkeit meint eine Ressourcen-Nutzung, bei der die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften eines Systems sowie dessen natürliche Regenerationsfähigkeit angepeilt wird. Im Forst meint dies, dass nicht mehr Holz geschlagen wird, als zur selben Zeit nachwachsen kann.

Ein nachhaltiger Garten bedeutet analog, dass sich unser Garten in das umliegende Ökosystem einpasst, das Leben der darin vorhandenen Arten fördert und die Natur nicht durch schädliche Chemie (manche Dünger, Spritzmittel etc.) oder einen hohen Energieverbrauch (wenn diese über Schadstoffbelastung gewonnen wird) belastet.

Wir geben Tipps, die das Anlegen und Planen eines nachhaltigen Gartens unterstützen.

Renovieren für mehr Nachhaltigkeit

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Vielen ist es heutzutage wichtig, möglichst nachhaltig zu leben. Sie versuchen die Umwelt zu schonen und möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen. Durch Renovierungsmaßnahmen kann erreicht werden, dass z.B. beim Heizen weniger Ressourcen verbraucht werden. Wir zeigen auf, welche Ansatzpunkte es für Renovierungsmaßnahmen für mehr Nachhaltigkeit gibt.

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Upcycling LeiterSowohl im Alltag, im Haushalt, in der Dekoration als auch bei allem rund um den Garten kann das Upcyceln viele Vorteile bringen. Wenn Sie auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit achten, dann sollten Sie sich näher über das Thema informieren. Wir haben folgende Tipps und Ideen zum Upcycling im Garten zusammengetragen.

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