Steigende Strompreise sorgen bei den meisten Verbrauchern für Wut und die Suche nach neuen Möglichkeiten, um Strom zu sparen. So wird zunehmend häufiger zum Beispiel mit Hilfe von Stromanbieter.net nach einem günstigeren, neuen Stromanbieter gesucht. Doch obwohl diese Vorgehensweise mit Sicherheit kurzzeitig Verbesserungen mit sich bringt, werden die Strompreise weiter steigen. Sinnvoll kann es dann sein, die eigene Heizungsanlage zu überprüfen und eventuell zu erneuern. Einer der neuesten Trends in diesem Bereich ist das Heizen mit Eis.

Wie funktioniert die Eis-Heizung?

Im Grunde folgt die Eis-Heizung einem einfachen physikalischen Gesetz: Verändert ein Stoff seinen Aggregatzustand (z. B. von flüssiger zu fester Form), so entsteht Energie. Dieses Prinzip kennen viele bereits im Kleinformat. Die begehrten Taschenwärmer, die in den Wintermonaten eingesetzt werden, funktionieren nach dem Prinzip. Man drückt solange darauf, bis sich das darin befindliche Gel verfestigt und dabei entsteht Wärme.

Nicht viel anders verhält es sich bei der Eisheizung. Sie entzieht dem im Außenbereich gelagerten Wasser solange Energie, bis dieses gefriert. Die entstehende Energie wird ins Hausinnere weiter geleitet und so kann das Haus aufgeheizt werden. 

Wasser erwärmen

Das physikalische Gesetz besagt nun jedoch auch, dass das Wasser erst dann wieder in den flüssigen Zustand gelangt, wenn die beim Erstarren freigesetzte Energie ihm wieder zugeführt wird. Im Grunde bringt die Eis-Heizung also nichts? Das kann pauschal nicht so behauptet werden. Stattdessen lässt sie sich mit einer Solaranlage kombinieren. Die hier erzeugte Energie kann das Wasser wieder verflüssigen und es kann durch Entziehung der Energie erneut zu Heizzwecken eingesetzt werden. Auch Bodenwärme kann für diese erneute Verflüssigung sorgen.

In den Sommermonaten ergibt sich sogar noch ein weiterer Vorteil: Steht die Wärme im Haus, kann sie einfach nach draußen in den Wasserspeicher geleitet werden. Das dort befindliche Eis gibt jetzt Kühle ab, die ins Gebäude transportiert wird. So spart man sich energiefressende Klimaanlagen, muss aber dennoch nicht auf eine wohltemperierte Wohnung verzichten.

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