Wir danken der Firma FESTOOL für das zur Verfügung gestellte Material.

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Beschreibung

Beim Verarbeiten von Holzwerkstoffen steht der Tischler immer wieder vor dem Problem, Um-, An- und Einleimer beiarbeiten zu müssen. Früher wurden Um-, An- und Einleimer mit Hobel oder Stechbeitel beigearbeitet, was heute selbstverständlich vollkommen unwirtschaftlich ist. Zum Bearbeiten dieser überstehenden An- und Umleimer gibt es heute spezielle stationäre Maschinen, jedoch sind diese von ihren Anschaffungskosten her zu aufwendig und daher häufig nur für die Serienproduktion wirtschaftlich einsetzbar.

Image In diesem Anwendungsbeispiel soll das Bearbeiten von Umleimern mit Hilfe einer Kantenfräse beschrieben werden. Die OFK 500 Q ist speziell zur Kantenbearbeitung entwickelt worden und auf Grund ihres sehr geringen Gewichts optimal im täglichen Gebrauch einsetzbar.
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Maschinen/Zubehör

Zur Bearbeitung von Um- und Anleimern benötigt man

  • Kantenfräse OFK 500 Q
  • Bündigfräser HM D22/8-OFK
  • Als Absaugvorrichtung eines der Cleantec Absaugmobile CT 11– CT 55.
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Vorbereiten/Einstellen

Richten Sie die Kantenfräse wie folgt ein:

  • Setzen Sie den Bündigfräser HM D22/8-OFK in die Kantenfräse ein.
  • Halten Sie die Oberkantenfräse an den zu fräsenden Um- bzw. Anleimer und drehen Sie den Fräser soweit hinaus, dass er den Um- bzw. Anleimer in ganzer Breite bearbeiten kann.
  • Schließen Sie das Absaugmobil an den Absaugstutzen der Oberkantenfräse an.
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Vorgehensweise

Gehen Sie beim Fräsen wie folgt vor:

  • Bei den meisten Fräsvorgängen sollte man stets eine Probefräsung durchführen, um sicherzustellen, dass alles korrekt eingestellt ist und die Fräsung tatsächlich so verläuft, wie man es sich vorgestellt hat. Diese Probefräsung sollte stets an einem Probestück, also nicht am Original durchgeführt werden.
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  • Setzen Sie die Oberkantenfräse auf das Werkstück auf, wobei der Fräser nicht den Anleimer berühren sollte.
  • Schalten Sie die Fräse ein und fahren Sie dann erst an den Umleimer heran.
  • Fahren Sie die Kante des zu bearbeitenden Brettes komplett ab und schalten Sie die Oberkantenfräse am Ende des Brettes
    aus.
  • Achten Sie darauf, dass Sie im Gegenlauf Fräsen, das heißt die Fräse in Richtung der Fräserdrehrichtung schieben.

 

Unser Anwendungsbeispiel ist eine in der Praxis erprobte und bewährte Empfehlung. Die unterschiedlichen Randbedingungen liegen allerdings völlig außerhalb unserer Einwirkungsmöglichkeit. Wir schließen daher jegliche Gewährleistung aus. Etwaige Rechtsansprüche können hieraus uns gegenüber nicht hergeleitet werden. Beachten Sie in jedem Fall die dem Produkt beigelegten Sicherheitshinweise und die Bedienungsanleitung.

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