Wir danken der Firma DICK für das zur Verfügung gestellte Material.

 



Mit dem Gebrauch scharfkantiger Steine als Schlag- und Spaltwerkzeuge begann vor mehr als zwei Millionen Jahren die Geschichte der menschlichen Evolution. Axt und Dechsel, die sich aus dem Faustkeil herausbildeten, waren über Jahrtausende hinweg Wegbereiter der zivilisatorischen Leistungen unserer Vorfahren. Dabei bedingten sich die Verfeinerung der Handmotorik, die Zunahme der Intelligenz sowie die Weiterentwicklung der Werkzeuge wechselseitig.

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Foto: Beschlagbeil - Gränsfors Beile


 
Gränsfors Beile
Der legendäre Ruf des Schwedenstahls geht zurück auf die Zeit, in der das Erz mit Holzkohle erschmolzen wurde. Diese Erzeugungsmethode ist heute nicht mehr praktikabel, doch noch immer gibt es in Schweden erstklassige Schnittstähle und Schmiede, die verstehen, damit umzugehen. Sechs von ihnen arbeiten für das Unternehmen Gränsfors Bruks, das seit dem Jahre 1902 Äxte von besonderer Qualität herstellt. Um ein feines Gefüge zu erhalten, werden die Klingen aus Kohlenstoffstahl bei relativ niedrigen Temperaturen und hoher Schlagfrequenz geschmiedet.Image Nach dem Härten und Anlassen auf ca. 56 Rockwell wird jedes Blatt einer Bruchprüfung durch den Meister unterzogen, bevor er es mit seinen Initialen stempelt. Ein guter Schmied hat nichts zu verbergen. Der Zunder, die Hammermarken und die Struktur der Oberfläche sind seine Handschrift. Sie zu überschleifen oder zu lackieren, käme einer Bilderübermalung gleich. Der Stiel aus bestem Hickoryholz ist im Kopf doppelt verkeilt. Er liegt auf Anhieb angenehm in der Hand. Die Harmonie von Form, Gewicht und Länge machen das Arbeiten mit Gränsfors-Äxten zum Vergnügen. Für die Langlebigkeit ihrer Produkte bürgt Gränsfors mit 20 Jahren Qualitätsgarantie.



 
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Gränsfors Spaltäxte
Mit stark balligem Kopf und progressiv zunehmendem Keilwinkel für eine maximale Spaltwirkung. Der Stiel ist durch einen Eisenbeschlag vor
Verschleiß geschützt und am Ende geriffelt, um die Griffsicherheit zu erhöhen.

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Gränsfors Zimmerbeile
In der Zimmerei werden traditionell zwei Typen von Beilen verwendet:

Das Haubeil mit symmetrischer, beidseitig angeschliffener Klinge und geradem Stiel. Es wird im Wesentlichen für Verbindungsarbeiten zusammen mit der Stemmaxt benutzt.

ImageDas Beschlagbeil mit seitlich gekröpftem Haupt und meist einseitigem Anschliff. Es dient zum Begradigen und Glätten von Stämmen und Balken. Das Öhr sitzt meist versetzt im Kopf, so dass der Stiel beim Beschlagen freigestellt ist. Dazwischen gibt es Mischformen, die für beide Arbeiten eingesetzt werden. Die Stiele sind zur Verbesserung der Griffigkeit quergerillt.


 
Gränsfors Bildhauerbeile

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Der Holzbildhauer Jozef Novak formt aus Lindenstämmen lebensgroße Plastiken, ausschließlich mit schwedischen Beilen.
Von dem bekannten schwedischen Bildhauer Wille Sundqvist entwickeltes Beil für die Bearbeitung von Schalen, Skulpturen und anderen Holzobjekten. Durch die geschwungene Schneide mit flachem Anschliff und die spitz auslaufende Zehe für die grobe Formgebung bis hin zu Details gleichermaßen geeignet. Stiel mit Querriffelung.


 

 

 

 

 

 

Fitzi Beile
ImageRudolf Fitzi betreibt in Graubünden eine der letzten aktiven Hammerschmieden des Alpenraumes.

Hier entstehen Zimmererwerkzeuge traditioneller Prägung mit kräftigen, gut ausbalancierten Klingen, eingestielt in Griffe aus abgelagertem Eschenholz. Der auf ca. 50 Rockwell gehärtete Kohlenstoffstahl ist gut schärfbar.

 

 

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Links: Kaminbesitzer werden ihn lieben- Der Spriesslischneider
Rechts: Spaltmesser - Zur Herstellung von Holzschindeln, Zargen


 
Japanische Beile (Ono)
Zwei charakteristische Kopfformen sind bei der japanischen Axt zu unterscheiden:
Die Ono mit breitem Bart und schlankem Hals eignet sich sehr gut für flächige Bearbeitung. Durch die Konzentration der Masse in Schneidennähe verfügt sie über hohe Richtungsstabilität. Bei Bedarf kann sie auch einhändig, nahe am Hals geführt werden.

Die Yoki zeichnet sich durch einen schlanken, langen Kopf aus, der sie für Abtrenn- und Spaltarbeiten prädestiniert.
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Die Klingen sind mehrschichtig geschmiedet, mit einem Weicheisenkörper, der das Prellen verhindert und einem harten Karbonstahlkern (58-60 Rockwell) für hohe Schnitthaltigkeit und Schärfe. Stiele aus japanischer Weißeiche, unlackiert. Lieferung mit Schneidenschutz.


 
Japanische Haumesser (Nata)
Nata sind machetenähnliche Beile mit starken, mehrschichtig geschmiedeten Klingen von hoher Schärfe. In Japan werden sie hauptsächlich in der Gartenpflege für das Ausasten und Trimmen von Bäumen und Sträuchern eingesetzt. Sie eignen sich jedoch ebenso für die plastische Holzbearbeitung und versagen selbst in der Küche als Hackmesser nicht ihre Dienste.
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Hana Nata

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Nata Azumagata

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