Wir danken der Firma DICK für das zur Verfügung gestellte Material.

 

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Japansägen haben innerhalb kurzer Zeit weite Bereiche des europäischen Holzhandwerks erobert. Präzise und mit unglaublicher Leichtigkeit verrichten sie ihre Arbeit - auf Zug!

Zu unterscheiden sind Sägen der traditionellen Bauart und solche mit auswechselbaren Blättern. Aufgrund verschiedener Vorteile, etwa höherer Standzeit und geringerer Bruchgefahr werden heute, auch in Japan, zu über 90% Wechselblattsägen eingesetzt.

Qualität hat ihren Preis
Zunehmend tauchen auf dem deutschen Markt Billigsägen unter der Bezeichnung "Japansägen" oder "japanische Sägen" auf. Diese haben oft nur die äußere Form mit echten, in Japan hergestellten Sägen gemeinsam, viele dieser Plagiate werden in China oder Taiwan als Massenware für Baumärkte produziert.

 

 

 

Bitte achten Sie beim Kauf auf folgende Qualitätsmerkmale:

  • Sind die Zahnflanken sauber entgratet?
  • Sind die Zähne bis zu den Spitzen sauber geschärft und die Zahnreihen gleichmäßig?
  • Ist die Schränkung gleichmäßig, so dass die Säge beim Schnitt am Riss nicht verläuft? (Schnitttest)
  • Ist das Blatt vollkommen gerade und plan, so dass die Säge nicht klemmt?
  • (Blickkontrolle und Schnitttest) Ist das Blatt exakt eingestielt und der Griff sauber verarbeitet?


Prüfen Sie bereits beim Kauf - Sie ersparen sich damit Frustration durch verlaufende, unsaubere Schnitte und enttäuschende Schnittleistung der Verzahnungen. Dank traditioneller Fertigungsmethoden bieten Ihnen unsere neuen Hattari-Sägen beste Japanqualität zum sensationellen Vorzugspreis! Hergestellt in einem Meisterbetrieb, einzeln qualitätsgeprüft, hohe Schnittpräzision und lange Lebensdauer.



Dünne Blätter = geringe Schnittkräfte
Herkömmliche Sägen werden geschoben. Dies erfordert relativ starke Blätter, um ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Die japanischen Sägen werden jedoch gezogen. Die Blätter können daher sehr dünn ausgeführt werden, da sie nur unter Zugspannung stehen und sich nicht verbiegen können. Die Schnittfugen sind entsprechend feiner und die erforderlichen Schnittkräfte deutlich geringer.

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Spezialverzahnung = saubere Schnitte


Trapezverzahnung, bevorzugt für Schnitte quer zur Faser. Die Zähne mit wechselseitigem Anschliff und je drei Schneidfasen trennen die Holzfasern rasiermesserscharf und hinterlassen sehr saubere Oberflächen.

Image Dreiecksverzahnung, für Schnitte längs zur Faser. Die Zahnteilung variiert über die Länge, um den Anschnitt zu erleichtern und die Wirkung zu verbessern.
Image Nezumi-Ba Universalverzahnung, eine Mischform der genannten Zahntypen. Für Schnitte quer und längs zur Faser.
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Die Typen


Dozuki - Dünnste Blätter und höchste Schnittpräzision. Rückenverstärkung zur Stabilisierung, begrenzte Schnitttiefe.

Image Ryoba - Doppelseitig verzahnt, Trapezverzahnung und gegenüberliegende Dreiecksverzahnung. Die gebräuchlichsten und vielseitigsten japanischen Sägen.
Image Kataba - Einseitig verzahnt, ohne Blattverstärkung, für tiefe und lange Schnitte. Sonderformen der Kataba sind die Kobiki (Auftrennsäge) sowie die Kugihiki (Dübelsäge).

Die Griffe bestehen in der Regel aus dem leichten Hinoki-Holz und sind zur Verbesserung der Griffigkeit mit Rattan umwickelt. Sie sind relativ lang um die Führung zu verbessern und bei größeren Querschnitten beidhändiges Arbeiten zu ermöglichen.

Wechselblattsägen
Durch die hohe Härte der Zahnspitzen (über 70 Rockwell) weisen impulsgehärtete Einwegblätter extrem lange Standzeiten auf. Zudem verbessert sich im Vergleich zu traditionellen Sägen die Bruchfestigkeit, da der Zahnfuß „weich“ und damit elastisch bleibt.Image
Mit den beiden Marken „Gyokucho Razor Saw“ und „Z-Saw“ vertreten wir seit über 10 Jahren die beiden führenden Hersteller exklusiv. Ihr bedingungsloser Qualitätsanspruch macht das Arbeiten mit diesen Sägen zum reinen Vergnügen.

Die Schnitte dieser Sägen sind rasiermesserscharf und von höchster Präzision. Jedes Blatt wird einer mikroskopischen Endkontrolle unterzogen. Die Verzahnungen eignen sich grundsätzlich für Weich- und Hartholz.

 

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