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Laminat/Parkett professionell verlegen
Wir danken der Firma FESTOOL für das zur Verfügung gestellte Material. NEU! Jetzt auch kostenlos als Download: Laminat Verlegeanleitung
Laminatfußböden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das Angebot nimmt stetig zu, sowohl an Qualität als auch an Quantität. Der Grund liegt wohl darin, dass die Böden im Vergleich zu Teppichböden sehr einfach sauber zu halten sind und gesundheitlich eher zu empfehlen sind als Teppichböden, dies gilt besonders für Allergiker, die mit Teppichboden häufig große Schwierigkeiten haben. Zudem sind die Anschaffungskosten deutlich niedriger als die von Fliesen, und außerdem kann man den Laminatboden schneller wieder entfernen. Gab es vor wenigen Jahren nur Laminate, die verleimt werden mussten, und die somit sehr aufwendig in der Verlegung waren, so gibt es heute auch Klicklaminate, die man nur noch zusammenstecken muss und die somit sehr schnell zu verlegen sind. In diesem Anwendungsbeispiel soll gezeigt werden, wie man mit dem Bodenverlegeset Laminat oder auch Fertigparkett wirtschaftlich und professionell verlegt. Hierzu werden die einzelnen Arbeitsgänge beschrieben und die Anwendung des Zubehörs erläutert.
Das speziell zusammengestellte Bodenverlegeset verfügt über allen Zubehör, den man zum Verlegen von Laminatböden benötigt. Es enthält:
Fräser zum kopfseitigen Nachnuten von Laminat
Zum Verlegen benötigt man außerdem Parkettverlegeleim und selbstverständlich Laminat sowie eine zugehörige Trittschalldämmung, die unter das Laminat zu legen ist.
Bevor man mit dem eigentlichen Verlegen des Bodenbelags beginnt, sollte man zunächst eine Trittschalldämmung verlegen, damit der Bodenbelag später keinen direkten Kontakt zum Fußboden hat. Zu diesem Zweck gibt es diverse Materialien von geschäumten Vliesbahnen, über Kork etc. ist das Angebot sehr reichhaltig. Der Fußboden sollte komplett ausgelegt sein, damit keine Schallbrücken entstehen. Vorraussetzung für das Verlegen dieser Trittschalldämmung ist ein gerader, sauberer Untergrund. Unebenheiten werden wirken sich später beim Verlegen des Bodenbelags aus.
Zur sorgsamen Vorbereitung gehört auch das Verlegen der ersten zwei Reihen des Laminats. Sind diese exakt verlegt, fällt es deutlich einfacher den Rest des Raumes zu verlegen.
- Der Abstand des Laminats zur Wand sollte 1 1,5 cm
betragen. Legen Sie die Keile entsprechend an die Wand, so dass dieser Abstand gewährleistet ist. Längen Sie das Laminat für die ersten beiden Reihen ab. Achten Sie darauf, dass der Versatz der Platten zueinander 1/3 bis ½ Plattenlänge beträgt. Richten Sie die Platten so aus, dass die Feder zur Wand zeigt.
- Erst, wenn Sie alle Schneidearbeiten ausgeführt haben sollten Sie beginnen den Leim anzugeben. Auf die Platten der ersten Reihe muss nun der Leim auf die Kopfenden der Plattengegeben werden. Achten Sie beim Leim angeben darauf, dass ein kleiner Wulst auf die Feder gelegt wird, wobei man nicht zusparsam aber auch nicht zu großzügig sein sollte. Ist man zugroßzügig, quillt viel Leim heraus und man muss ihn nachherabwaschen. Benutzt man zuwenig Leim könne sich die Plattenspäter schnelle lösen.

- Gleich danach können Sie nun auf die Federn der Platten der zweiten Reihe Leim angeben und diese in die Nut der ersten Platte schieben.

- Spannen Sie die erste und zweite Reihe nun mit den Spannverlegehilfen und der Abstandhalter, so dass die Fugen gleichmäßig dicht werden. Mit Hilfe der Spannverlegehilfen Spannen Sie die Platten im kurzen Weg und mit den Abstandhaltern spannen Sie die Platten an den Kopfenden. Benutzen Sie an einer Seite der Kopfenden Keile und an der anderen Seite die Abstandhalter, so können Sie beide Reihen spannen.

- Wenn nun die ersten zwei Reihen verlegt sind, ist es eineinfaches alle weiteren Reihen zu verlegen. Am effektivesteni st es man gibt an jede Platte Leim an und spannt diese dann wieder. Nach einer Trockenzeit von ¼ Stunde kann man dann den nächsten Leim angeben und die nächste Platte spannen.

- Sollte man keine Möglichkeit haben mit einer Zulage die Platten ineinander zu schieben, empfiehlt es sich das Zugeisenzu benutzen , wie es in der nebenstehenden Abbildungdargestellt ist. Das Zugeisen wird ebenfalls bei der letztenReihe eines Raumes benutzt, da man dort auch keine andere Möglichkeit hat die Platten zusammenzuschieben.

- Bei der letzten Reihe geht man am besten so vor, dass man sich erst alle Bretter entsprechend sägt, um sie anschliessend zu verleimen.
- Zeichnen Sie dargestellt die Bretter an
 Das Zusägen von Laminat wird in einem weiteren Anwendungsbeispiel detailliert beschrieben. Sehr gut kann man Laminat mit Hilfe des Multifunktionstisches und der Tauchsäge ATF 55 sägen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin mit Hilfe der Precisio die Laminatplatten zurechtzusägen.
 Um die Bretter der letzten Reihe in die Nut der vorletzten Reihe einzuschieben sollte man das Zugeisen als Schlaghilfe benutzen.
 Häufig passiert es, dass die Räume länger sind, als die Spanngurte der Spannverlegehilfen. Für diesen Zweck ist dem Set ein Saugadapter mit Spanngurt beigefügt, um auch noch die letzten Reihen eines etwas größeren Raumes spannen zu können. Haken Sie das Element mit dem roten Spannhebel in den Saugadapter und setzen Sie diesen dann einfach auf eine Platte auf und legen Sie den Hebel um, so dass sich dieser festsaugt. Nun können Sie wie vorher mit Hilfe des Spannhebels den Gurt anziehen, bis die Fuge zwischen den Brettern dicht ist.
Für den Fall, dass Sie Platten stirnseitig nachnuten müssen, können Sie dies mit Hilfe des Laminat stirnseitig nachnuten beschrieben.
Unser Anwendungsbeispiel ist eine in der Praxis erprobte und bewährte
Empfehlung. Die unterschiedlichen Randbedingungen liegen allerdings
völlig außerhalb unserer Einwirkungsmöglichkeit. Wir schließen daher
jegliche Gewährleistung aus. Etwaige Rechtsansprüche können hieraus uns
gegenüber nicht hergeleitet werden. Beachten Sie in jedem Fall die dem Produkt beigelegten Sicherheitshinweise und die Bedienungsanleitung.
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