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Die Einbruchsstatistik für Deutschland zeigt seit Jahren nach oben. Die Einbrecher werden immer dreister. Organisierte Banden, auch aber nicht nur aus dem östlichen Raum, nehmen sich ganze Straßenzüge auf einmal vor. Parallel dazu investieren Haus- und Wohnungsbesitzer verstärkt in die Sicherheitsausstattung ihrer Immobilie. Tresore sind ein Element eines umfassenden Sicherheitskonzeptes. Wir geben einen Überblick über die Welt der Einbautresore.

Tresorgeschichte

Tresor meint einfach Sicherheitsaufbewahrungsbehältnis. Der Wortstamm ist dem Griechischen entlehnt (Thesauros) und meint in der Sprache der alten Philosophen "Schatzkammer". In den dunklen Zeiten des europäischen Mittelalters wurde auch schon einmal eine Truhe mit Schloss als Tresor bezeichnet.

Die ersten Tresore, die als das angesehen werden können, was wir heute unter dem Begriff Safe oder Panzerschrank verstehen, erschienen gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts werden Tresore nach europäischen Prüf- und Gütenormen (CEN) hergestellt.

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Arten von Tresoren

Für die geheimen Akten: Dokumententresore

Jeder muss Papiere aufbewahren, die schwierig wiederzubeschaffen wären oder welche andere Menschen nicht so ohne weiteres lesen sollen. Für diese sensiblen Dokumente wurden die Dokumententresore entworfen. Hier findet auch Bargeld und Schmuck eine sicherere Aufbewahrungsstätte als das Weckglas in der Küche. Wir empfehlen, Dokumententresore zu kaufen, die auch dem Feuer eine gewisse Zeit standhalten.

tresorWertschutzschrank - der "richtige" Tresor

Im Verbund mit den entsprechenden EN- und VDMA-Normen werden Tresore, die feuerfest, löschwasserresistent und geprüften Diebstahlschutz bieten als Wertschutzschrank bezeichnet. In der Anfangszeit waren dies vornehmlich mehrere 100 Kilo schwere Trums, die alleine nicht von der Stelle bewegt werden konnten.

Heute sind vor allem Einbautresore für die Wand zunehmend beliebt. Ihr großer Vorteil liegt darin, dass diese im Haus versteckt werden können, so dass sich Langfinger gar nicht erst um ein Eindringen bemühen können. Extrembeispiele dieser Art sind Möbeltresore, die praktisch überall untergebracht werden können, sogar in einer Besteckschublade. Hat der Dieb diesen aber gefunden, kann er ihn einfach in seinen Sack stecken. Hier gilt es abzuwägen ...

Sicherer sind da schon sogenannte Bodentresore, die ebenfalls sehr klein (ab 12 cm, gesehen bei Tresore) einfach in den Boden eingelassen und dort fixiert werden.

Tresorzahlenschloss

Wie geht eigentlich ein klassicher Täter vor?

Langfinger sind erfinderische Gesellen. Schon von Berufswegen, sozusagen. Sie müssen sich immer wieder etwas einfallen lassen, die neuen Einbruchssicherungssysteme der Tresorfirmen zu überwinden. Darum gibt es auch keine typischen Schwachpunkte bei einem Einbruchssicherungssystem. Die Täter versuchen es auf allen Wegen. Und eines muss man festhalten: Wenn die Einbrecher ausreichend Zeit haben, können sie fast alle Tresore knacken. Aber daran mangelt es - zum Glück - meist.

Dokumentation Heimtresore

Die folgende Doku gibt weitere Tipps für den Tresorkauf:

Weiterlesen:

Tresor im Haus

Tresor im Haus einbauen – Tätervorgehen, Ratgeber und Markt-Überblick

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Wer sich ein Haus bauen kann, der besitzt auch attraktive Vermögenswerte. Die Anzahl der registrierten Wohnungseinbrüche in Deutschland ist in 2017 zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen. Dies gleich um mehr als ein Fünftel auf nun noch gut 116.000 versuchte und vollendete Wohnungseinbrüche (Berechnungen der Deutschen Presse-Agentur auf Grundlage der Kriminalstatistiken). Immer mehr Raubzüge scheitern schon im Ansatz, rund 40 Prozent der Diebe gehen mit leeren Taschen nach Hause. Grund sind nicht zuletzt die verbesserten Sicherheitseinrichtungen in den Häusern. Ein Tresor gehört dabei zu einem abgerundeten Sicherheitskonzept.

Wir schildern das typische Tätervorgehen, geben einen Marktüberblick über die Welt der Tresore und helfen bei der Kaufentscheidung.

Tresor - Sicherheitsstufen mit Schutzeinstufung und Versicherbarkeit

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Wer besonders teure Wertgüter oder Waffen versichern will, wenn der diese zuhause aufbewahrt, muss unter gewissen Umständen eine Aufbewahrung dieser Wert- und Gefahrengüter in einem Tresor vornehmen. Doch es kann nicht jedes Möbelstück mit Schloss versehen und zum Panzerschrank erklärt werden. Tresore werden nach Sicherheitsstufen eingeteilt. Die folgenden Prüf-Einteilungen werden am häufigsten verwendet.

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