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Ein verstopfter Abfluss ist im günstigsten Fall einfach nur lästig. Im schlimmsten Fall kommen hohe Renovierungskosten auf uns zu, wenn z.B. die Waschmaschine fleißig das Wasser auf den Parkettboden pumpt. Aber auch ein Abfluss, der nur noch halbherzig seinem Zwecke nachkommt, sorgt für Verdruss: Es entstehen hässliche Schmutzränder an Duschwanne oder Waschbecken.

Damit es nicht soweit kommt, gibt es im Folgenden einfache Maßnahmen und Verhaltensregeln, die - hin und wieder durchgeführt - das Risiko einer Verstopfung deutlich senken und einer beginnenden Abflussverengung wirkungsvoll zu Leibe rückt.

Tipp 1: Mit Backpulver und Essig den Abfluss freisprengen

Nun ja, freisprengen ist vielleicht nicht das richtige Wort. "Freiätzen" passt da schon eher. So gehe man vor:

  1. Man fülle fünf Teelöffel Backpulver in den Abfluss und
  2. spüle mit einer kleinen Tasse Essig nach.

Nun beginnt es zu schäumen und zu zischen. Zeichen, dass hier an der Reinigung des Abflusses gearbeitet wird. Wenn die Geräusche verklingen, wird mit heißem Wasser nachgespült.

Wie auch im folgenden Video zu sehen:

 
 

Tipp 2: Immer Abflusssieb nutzen

Die meisten Verstopfungen entstehen durch sich verkeilende, grobe Schmutzpartikel oder lange Haare. Beide Verstopfer werden wirkungsvoll von einem Flusensieb abgefangen. Natürlich muss dieses Sieb dann regelmäßig gereinigt werden.

Dichtheit des Abwassersystems

Viele örtliche Sanitär-Betriebe bieten eine fachmännische Dichtheitsprüfung an. In alten Häusern lassen sich hiermit beginnende Schwachstellen im System von Leitungswasser und Abwasser aufdecken. Eventuell die günstigere Alternative, als vom Urlaub heimgekehrt erst einmal die Badehose auspacken zu müssen, um auf das Sofa zu gelangen.

Tipp 3: Immer mal mit heißem Wasser nachspülen

Heißes Wasser hat eine reinigende Wirkung und bewirkt, dass sich Fette und Öle nur deutlich weniger an den Abflussrohren absetzen. Also in der Küche nicht immer nur kaltes Wasser aufdrehen, sondern nach dem Mittagstisch mit vielen abgespülten Tellern ruhig einmal den heißen Wasserhahn für einige Sekunden alleine laufen lassen.

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Tipp 4: Nicht am Wasser sparen

Wasser sparen ist generell ein guter Tipp. Aber wer auch noch das große Geschäft mit der Pipi-Taste runterspülen will, bekommt auf die Dauer Probleme mit dem Abwasserrohr.

Tipp 5: Niemals Essen, Taschentücher und Küchenpapier in die Toilette geben

Klopapier besitzt eine Konsistenz, die sicherstellt, dass sich das Papier nicht zur Verstopfungsursache entwickelt. Das gilt nicht für Taschentücher oder Küchenpapier. Diese können teure Verstopfungen verursachen. Dasselbe gilt - selbstverständlich - auch für die Reste vom Mittagstisch.

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