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Wie Sie Ihr Badezimmer so einrichten, dass Sie sich rundum wohlfühlen

Das Bad ist morgens der erste Raum, den wir nach dem Gang aus dem Schlafzimmer betreten. Hier erhalten wir den Eingangs-Eindruck vom Tag. Gut, wenn dann alles so eingerichtet ist, dass wir uns rundum wohlfühlen.

Doch um diesen Eindruck zu erzielen, gilt es, eine Menge richtig zu machen. Wir haben darum einmal alle unsere Profitipps zum Thema "Wie Badezimmer einrichten?" in einem Beitrag zusammengefasst.

 
 

Punkt 1

Zwei grundsätzliche Empfehlungen

Empfehlung 1: In erster Linie muss ein Badezimmer so eingerichtet werden, dass es seinen Zweck erfüllt. Ein Waschbecken sollte zum Beispiel nicht nach jeder Benutzung ausgewischt werden müssen, wie es bei einigen Glasbecken der Fall ist. Oder das Betreten der Dusche darf keine Akrobatik erfordern und der Badboden darf bei Feuchtigkeit nicht zur Eisbahn werden.

Empfehlung 2:  Das Bad sollte als Teil des Haus betrachtet werden und darum möglichst harmonisch in das Gesamtbild der Innengestaltung integriert werden. Die meisten Menschen reagieren auf starke Kontraste in der Einrichtung mit Unbehagen, und dieses wollen wir ja vermeiden: Alltagsstätte und Wohlfühl-Oase.

Und ein Grundlagen-Video zur Badeinrichtung:

Punkt 2

badmoebel set o9 564Badmöbel wirken harmonisch, wenn sie aufeinander abgestimmt sind

Alles aus einer Hand: Badmöbel-Sets

Unser Auge weiß Design aus einem Guss zu schätzen. Badmöbel-Sets bestehen aus mehreren Komponenten, die farblich, optisch und funktional aufeinander abgestimmt sind. Beste Voraussetzungen für die Entfaltung des Wohlfühl-Faktors. Wer mag, kann sich für sein Badmöbel Set hier inspirieren lassen.

Nicht nur im Feng-Shui wird für eine aufgeräumte Einrichtung geworben. Wer auf ordentliche Ablagen und Fächer blickt, empfindet weniger Stress und erlebt leichter das Gefühl von Geborgenheit. Badmöbel-Sets können so kombiniert werden, dass der vorhandene Platz sinnvoll ausgenutzt und dadurch reichlich Stauraum gewonnen werden kann. Zudem spielen die Elemente gut zusammen, so dass der tägliche Ablauf im Bad erleichtert wird.

Weiterer Vorteil: Ein Set ist oftmals günstiger als die Einzelteile in Summe kosten würden.

Punkt 3

Farbtipps

Punkt 4

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Holz im Bad

Wasseranziehende Baustoffe wie Holz bedürfen der speziellen Pflege, wenn sie dauerhaft im Bad genutzt werden wollen. Leimholz ist gegenüber wechselnder Feuchtigkeit weniger empfindlich, beim Echtholz kann es zu Sprüngen und Zug kommen. Zudem neigt Holz bei stetiger Feuchtigkeit zur Schimmelbildung.

Schnell zu feucht: der Badboden

Dies gilt natürlich insbesondere für den Badboden, der nach jeder Dusche oder Vollbad mehr oder weniger mit Wasser benetzt wird. Dennoch gibt es Feuchtraumlaminate in großer Bandbreite. 

Unser Rat: Haltbarer und optisch ähnlich sind Fliesen in Holzoptik. Diese sind insbesondere in Verbindung mit einer gemütlichen Fußbodenheizung u. E. dem Vollholzboden im Bad vorzuziehen.

Badezimmermöbel aus Holz

  • Bei Badezimmermöbeln aus Holzspanwerkstoffen oder Faserplatten sollte darauf geachtet werden, dass diese mit wasserfestem Leim gebunden sind. Dadurch neigen die Möbel weniger zum Aufquellen bei der hohen Badluftfeuchte.
  • Direkter, ständiger Wasserkontakt der Holzmöbel sollte natürlich vermieden werden.
  • Reinigung der Holzflächen nur nebelfeucht.
  • Schäden der Holzoberfläche zeitnah renovieren (lackieren, ölen ...).
  • Immer auf Hinterlüftung von Holzmöbeln achten. Zum Beispiel, indem diese einige Zentimeter von der Wand entfernt stehen. Dies ist besonders bei einer Aussenwand wichtig.
  • Korrektes und regelmäßiges Lüften nach dem Duschen oder Baden.

Siehe dazu:

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Wie Sie das Badezimmer nach dem Duschen (Baden) richtig lüften

Viele, insbesondere kleine Badezimmer erinnern nach der heißen Dusche an eine Dampfsauna. Das heiße Wasser verteilt sich wie ein feiner Nebel im Raum. Das wäre kein Problem, wenn sich die Feuchtigkeit nicht auf die Wände absetzen würde und damit den überall vorhandenen Schimmelsporen einen wachstumsfördernden Nährboden böte. Doch keine Angst, bei Beherzigung einiger Lüftungstipps braucht niemand die Schimmelbildung in Wohnung oder Haus zu fürchten.

Holzarten für Feuchträume

Im Badezimmer kommt es zu hohen Feuchtigkeitsschwankungen. Darum sollte die Holzart fürs Bad möglichst gering auf diese Schwankungen reagieren (= ruhige Holzart). Beispiele wären Ahorn und Buche.

Die Holzart sollte auch bei Reinigung mit Reinigungsmittel nicht mit Fleckenbildungen reagieren, wie es zum Beispiel bei Eiche auftreten kann. 

Einige Tropenhölzer wie Kempas oder Merbau neigen bei Feuchtigkeit dazu, ihren roten Farbstoff abzugeben. 

Diese Hölzer kommen ehesten für die Verwendung im Bad in Betracht:

  • Birke
  • Douglasie
  • Esche
  • Fichte
  • Kiefer
  • Kirsche
  • Lärche (sehr feuchtigkeitsresistent)
  • Pitch Pine - Holz
  • Teakholz
  • Walnuss
  • Wenge (sehr robust, aber Tropenholz...)

Der richtige Schutz für Holz im Bad

(Nicht nur) Badholz sollte mit geeignetem Lack bzw. Öl geschützt werden. Einige bevorzugen offenporigem Schutz durch Öle oder Wachs, da bei kleinen Schadstellen im Lack durch unterwanderndes Wasser im Badholz größerer Schaden entstehen kann.

Ölbehandeltes Holz sollte allerdings dreimal im Jahr mit Hartwachsöl eingerieben werden.

Punkt 5

 Akzente durch Zubehör

 Punkt 6

Bewähre Einrichtungstipps für das Badezimmer

Punkt 7

Lichtstimmungen

Statten Sie Ihr Bad neben einer hellen Deckenlampe und einer ebenso hellen Spiegelbeleuchtung (= Grundbeleuchtung) auch mit kleineren Lichtquellen aus, die bei Bedarf eine romantische Beleuchtung des Bades ermöglichen. Diese sind einfach praktischer als Kerzen, weil sie immer zur Hand sind. Natürlich dürfen Kerzen bei besonderen Anlässen weiterhin zur Anwendung kommen.

 Punkt 8

Das Luxusbad ...

Punkt 9

Bücher zum Thema

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