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Schlösser im Eigenheim: Hochwertige Schließanlagen bieten Sicherheit und Komfort

Die Eingangstüre abzusichern, ist mit das Wichtigste, wenn es ums Thema Einbruch und Sicherheit geht. Denn bekanntlich steigen Diebe nicht nur durch Fenster, sondern verschaffen sich Zugang durch das Aufbrechen der Haus- oder Kellertüre. Der Garagentore oder auch durch Seiteneingänge. Türen müssen also sicher und vor allem eben einbruchssicher sein. Doch welche Türen mit welchen Schließmechanismen und Zylinder sind tatsächlich die besten? Nach welchen Kriterien sollte man die jeweiligen Schließanlagen aussuchen und wie sind sie zu handhaben?

Wir stellen die unterschiedlichen Systeme vor und schildern, was wirklich gegen Einbrecher hilft.

 
 

Inhalt: Schlösser im Eigenheim

Punkt 1

Einsteckschloss (1)
© 1971markus, Einsteckschloss (1), CC BY-SA 3.0 DE

Der Klassiker - das Einsteckschloss

Fürs normale Türschloss der Eingangstüre und für andere Türen am Haus, wie der Kellertüre, sind sogenannte Einsteckschlösser oder auch Zylinderschlösser die beste Variante. Allerdings sollten sie grundsätzlich mit einer Mehrpunktverrieglung versehen sein, die beim Verschließen gleich an mehreren Stellen der Tür mit jeweiligen Schlössern versehen verriegeln können.

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Bei einer Dreifachverriegelung schiebt sich oberhalb und unterhalb des zentralen Schlosses jeweils ein zusätzlicher Riegel in die Türfalz. Noch sicherer sind Fünffachverriegelungen mit je zwei zusätzlichen Riegeln oberhalb und unterhalb des Hauptschlosses.

Wer dann auch noch einige Zusatzschlossvarianten anbringt, macht alles richtig. Hier haben es ungebetene Gäste ganz schön schwer, die einzelnen Schließmechanismen überhaupt knacken zu können.

Jedes Schloss und jeder Schließzylinder muss verschiedenen Angriffsvarianten standhalten können. Deshalb ist Hochwertigkeit und Qualität bei der Wahl der Schließzylinder von entschiedener Wichtigkeit. Weder ein falscher Schlüssel sollte ein solches Schloss öffnen können, noch durch rohe Gewalt, wie Eintreten, Aufbrechen, Ziehen oder Aufbohren. Gute Schließzylinder halten das aus und sind dabei äußerst robust und widerstandsfähig.

Punkt 2

Videoserie: Das hilft wirklich gegen Einbrecher

In den folgenden drei Videos berichten Sicherheitsexperten und Berufsverbrecher, welche Schlösser im Eigenheim wirklich einen Einbrecher abhalten

Punkt 3

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Verschiedene Schließzylinder für jeden Zweck

Elektronik ...

Im Gegensatz zu einem typischen Türschließzylinder mit mechanischem Schlüssel wird ein elektronisches Türschloss durch ein Signal elektronisch geöffnet. Elektronische Schließzylinder und Türsysteme sind vorteilhaft, wenn sie zu großen Schließanlagen vieler Objekte gehören sollen. Denn vom einfachen Einfamilienhaus bis hin zum Großunternehmen mit mehreren Gebäuden und Lagern - mit dieser einfachen Sicherung auf einem Streich lassen sich passende Sicherheitskonzepte dieser Art leicht einbauen. Sie werden - ab einer gewissen Größenordnung - anhand einer klugen Softwaretechnologie bedient und die Anzahl der Schließmedien, die an diese Software gekoppelt sind, spielt hierbei keine wesentliche Rolle. Die hohe Komplexität dieser Anlagen lässt sie mit zu den beliebtesten Sicherheitssystemen werden.

Zylinderset
Wiesecke, Zylinderset, CC BY-SA 3.0
Schließzylinderset mit 2 Doppelzylindern und einem Halbzylinder (links) sowie einer zugehörigen Fixierschraube

... oder Mechanik

Mechanische Schließzylinder sind einfach zu bedienen und lassen sich in jedes Türschloss einbauen. Ob GES-Schlösser, BKS oder anderer namhafter Produkte. Diese Schließzylinder zeichnen sich durch Individualität und Anpassungsform aus. Es stehen zudem Doppelschließzylinder zur Verfügung, Halb-Schließzylnder, Rund-Schließzylinder, Sonderzylinder und weitere Modelle.

Punkt 4

Querriegelschloss
Stefan Didam - Schmallenberg, Querriegelschloss, CC BY-SA 3.0
Querriegelschloss als Zusatzschloss

Schlösser und Verriegelungen

In Sachen Schlösser für jeden Zweck gesellen sich Kastenriegelschlösser, Schlösser, um die Fenster separiert jeweils an den Griffen zu sichern. Aber auch Türschließer für den oberen Bereich einer Türe, für Rollladen, Gitterrostsicherungen, Schutzrosetten, Schlösser für Minitresore, für den Briefkasten und vieles mehr. Die Sicherheit der Schutzrosetten für das Schloss an sich sollte ebenfalls nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn auch hier ist die richtige Abdeckung für das Schloss von großer Wichtigkeit.

Kellerschächte sind immer wieder im Fokus potenzieller Einbrecher. Denn über diesen verschaffen sie sich schnell Einlass in den Keller und oftmals eben auch ins Wohnhaus selbst. Eine kluge Gitterrostsicherung verhindert das Anheben des Rostes, wie das Bewegen und Aufreißen. Hinzu kann noch die Gitterrostsicherung mit gleichzeitiger Panikfunktion eingebaut werden, die ein Abnehmen wie auch eine gleichzeitige Fluchtweg-Funktion erlaubt. Somit kann bei Panik und Angst die Zusatzsicherung schnell von innen entfernt werden.

Türschließer für den oberen Bereich der Türe sind ideal für Geschäftstüren, die beispielsweise aus Glas sind.

Glaubt man den jährlichen Zahlen der Einbruchsstatistik in Deutschland, wird alle drei Minuten irgendwo in einem Haushalt eingebrochen. Dabei sind Fenster und Terrassentüren ganz stark im Fokus der Diebe und Einbrecher. Und selbst, wenn man sich als Hauseigentümer in Sicherheit wägt, so heißt dies noch lange nicht, dass sie trotzdem leichtes Spiel haben. Nur, wer in zusätzliche oder besonders hochwertige und qualitativ stabile Schlösser oder Riegel investiert, stellt Einbrecher und Diebe vor große Probleme. So wählen Diebe dann lieber einen Einbruch, bei dem das Eindringen wesentlich leichter wäre und die Absicherung von Fenstern und Türen bei Weitem schlechter ist. Pflastersteine ins Fenster zu schmeißen oder einen Glasschneider für den Einbruch zu nutzen, ist Schnee von gestern.

Die sogenannte Hebeltechnik steht bei den meisten Einbrüchen an erster Stelle.

Punkt 5

Fazit: Sicher ist sicher

Grundsätzlich sollte man sich nicht nur auf bestimmte Bereiche der Türen fokussieren. Denn zum einen sind nicht nur der Schließzylinder und das Schloss an der Tür wichtig, sondern auch die Wandverankerung, der Scharnierseitenschutz, die Zusatzschlösser und andere einbruchsrelevante Aspekte.

Die Variante Mehrpunktverriegelung ist dabei mit die sicherste Möglichkeit, Einbrecher und Dieben den Garaus zu machen. Zumindest in dem Bereich des Schlosses.

Wenn allerdings ein von Boden aus erreichbares Fenster auf Kippe steht oder die Balkontüre über die Terrasse spielend leicht erreicht werden kann, ist es für Diebe auf diesem Weg ein Leichtes ins Haus einzudringen. Sicherheit rund um die Uhr und ums ganze Haus herum, damit kann man punkten und es den potenziellen Einbrechern zumindest deutlich schwerer machen, einzudringen.

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