Smart Home Vernetzung

Vernetzung im Haus: Worauf sollte man achten und welche Chancen ergeben sich?

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und mit ihr die smarte Haustechnik. Immer häufiger werden intelligente Geräte auch im Eigenheim eingesetzt. Aber warum werden vernetzte Häuser überhaupt immer interessanter, für welche Bereiche des Hauses lohnt sich die Vernetzung ganz besonders und worauf sollte man bei der Umsetzung und Nutzung achten?

Eine kurze Frage vorab:

Wie wirst du es mit der Smart-Home-Vernetzung deines Hauses/deiner Wohnung halten?

 

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Punkt 1

1. Warum wird das vernetzte Eigenheim immer interessanter und was versteht man darunter?

Als vernetztes Eigenheim oder auch „Smart Home“ werden Häuser genannt, in denen Geräte wie Beleuchtung, Heizung, Kühlschrank oder andere technische Geräte wie Smartphone, Tablet und Smartwatches miteinander vernetzt sind. Die Geräte werden durch die Vernetzung in gewissen Maße intelligent und orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Nutzer.

Die technischen Grundlagen für ein Smart-Home-System sind in der Regel Schalter und Aktoren wie der Rollladenantrieb sowie Sensoren wie Licht- oder Temperaturmessgeräte. Zwischen den Sensoren und Aktoren findet ein kontinuierlicher Datenaustausch statt – meist über einen Server – was zu einem höheren Wohnkomfort führen soll. Sobald beide miteinander verknüpft werden, senken sich beispielsweise die Rollläden automatisch, sobald draußen die Dämmerung einsetzt.

Für gewöhnlich können die Geräte nicht nur per Fernbedienung gesteuert werden, sondern auch über mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones.

Punkt 2

2. Das Internetnetzwerk als technische Basis

Basis eines vernetzten Hauses ist die Verfügbarkeit des Internet in jedem Raum im Haus und um das Haus herum. Wenn du hier noch unter Lücken im WLAN-Empfang oder zu schwachen Download- und Upload-Raten leidest, hilft das folgende Video bei der Einrichtung eines stabilen Netzwerkes:

Video: Haus-Netzwerk – so haben wir es erfolgreich umgesetzt

Länge: 20 Minuten

Punkt 3

3. Für welche Bereiche des Hauses lohnt sich eine Smart-Home-Vernetzung und warum?

Grundsätzlich kann eine Vernetzung in allen Räumen für einen erhöhten Wohnkomfort sorgen. So reinigen smarte Saugroboter den Boden, wenn der Nutzer das Haus verlässt, über WLAN-Steckdosen können Elektrogeräte per App gesteuert werden und auch der Stromverbrauch lässt sich auf diese Weise einsehen und verwalten. Die smarte Lichtsteuerung passt sich dem Tageslicht automatisch an und die WLAN-Heizthermostate fahren hoch, zu einem festgelegten Zeitpunkt hoch oder sobald sich der Bewohner auf dem Heimweg befindet.

Um den Komfort zu erhöhen und den Alltag bequemer zu machen, stehen also schon jetzt zahlreiche Möglichkeiten für die verschiedensten Räumlichkeiten zur Verfügung.

Gleichzeitig sind aber auch Systeme erhältlich, mit denen sich die Sicherheit im Eigenheim erhöhen lässt und die deshalb als besonders lohnend gelten. Dazu gehören elektrische Türschlösser, die per App eine Zutrittsberechtigung erteilen, ebenso, wie externe Sirenen oder intelligente Gefahrenmelder, welche die Hausbeleuchtung aktivieren können.

Smart Home Sicherheitssysteme: 3 Technologien für ein sicheres Zuhause

Smart Home Sicherheitssysteme

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Punkt 4

4. Worauf sollte bei der Umsetzung geachtet werden?

Bei der Implementierung smarter Geräte und Maschinen ist eine umfangreiche Vorausplanung ausschlaggebend. Ein Grundriss des Hauses, auf dem alle vorhandenen Leitungen eingezeichnet sind und aus dem auch die Sonneneinrichtung des Gebäudes hervorgeht, sind wichtig für eine effektive Planung.

Ebenso sollte das Budget bereits im Vorfeld festgesetzt und kalkuliert werden, denn wer im Alltag von einem vernetzten Eigenheim profitieren möchte, der muss in der Regel mindestens ein drei- bis vierstellige Summe einplanen.

Beitrag: Smart Home in die Hauselektrik integrieren – Tipps und Tricks

Smart Home in die Hauselektrik integrieren

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Smart Home in die Hauselektrik integrieren: Tipps und Tricks

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Smart Home: Eine kurze Definition

Unter dem Begriff Smart Home werden diverse technische Systeme zusammengefasst, die im Rahmen der Home Automation unterschiedliche Ziele verfolgen. Zentral gesteuert erhöhen sie die häusliche Sicherheit, verbessern die Energienutzung und intensivieren die Wohn- und Lebensqualität. Ergänzt wird das Smart Home durch die systematische Speicherung von Daten. Die Steuerung erfolgt zentral oder mithilfe von Apps. 

Hier im Beitrag finden Sie Tipps und Tricks zur Integration der smarten Technik in Ihr Haus.

Für den Einstieg ins Smart Home sind die erhältlichen Einsteiger-Sets empfehlenswert. Darin ist nicht nur die Basisstation enthalten, sondern auch Komponenten, die sich häufig auf einen bestimmten Aspekt des vernetzten Eigenheims konzentrieren, wie Komfort, Energiesparen oder Sicherheit. Aktuelle Angebote dazu:



Punkt 5

5. Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich durch die Vernetzung?

Bei der Smart-Home-Technologie stellen neben der Erhöhung des Wohnkomforts auch der Nachhaltigkeitsaspekt und Kostenersparnis attraktive Vorteile dar. Die Automatisierung und Fernsteuerung ermöglicht oft eine bedarfsgerechte Energienutzung, die sowohl Kosten einspart als auch die Umwelt schont. So bieten beispielsweise schon heute einige Hersteller von Temperatursensoren zahlreiche Lösungen an, die es ermöglichen, die Heizung an die vorherrschenden Wetterbedingungen anzupassen. Fällt zum Beispiel an einem bestimmten Tag sehr viel Sonnenlicht in einen Raum und wird dieser infolgedessen aufgeheizt, nehmen das die Sensoren wahr und regulieren automatisch die Thermotateinstellungen nach unten – unter umgekehrt.

Punkt 6

6. Welche Risiken gilt es unbedingt zu beachten?

Wenn ein Hacker virtuell ins Haus einbricht und sich unter anderem am Internet-Router im eigenen Heimnetzwerk zu schaffen macht, um Einblick auf Kameras ins Innere des Hauses zu bekommen, Schlösser zu deaktivieren oder einfach nur den Kühlschrank unzählige Bestellungen verschicken zu lassen, sind das nur einige Beispiele für mögliche Gefahren.

Das Smart Home sollte deshalb ebenso wie der Computer oder das Smartphone vor unerlaubten Zugriffen geschützt sein. Sind die vernetzten Komponenten nicht ausreichend abgesichert, könnten Hacker sie leicht manipulieren, was für den Nutzer verheerende Folgen haben kann.

So gab es bereits einen smarten Kühlschrank, der zusammen mit weiteren Haushaltsgeräten Teil einer Cyberattacke war und mehr als 750.000 Spam-Mails verschickte.

Wer zu Hause ein Smart-Home-System installiert, sollte daher seine Passwörter bestenfalls in regelmäßigen Abständen ändern und stets die Software aktuell halten. Hersteller und Anbieter der Systeme empfehlen, dass Smart Home zudem mit einem Virenschutzprogramm oder einer zusätzlichen Firewall abzusichern.

Punkt 7

7. Kosten, Zeit und Defekte

Wie bei allen technischen Helferleins kommt es bei der Vernetzung des Hauses zu drei Phänomenen:

  1. Jede Zusatztechnik kostet Geld.
  2. Die Technik bedarf der Pflege (Wartung, Update ...) und verlangt dabei einen Teil der eingesparten Zeit zurück.
  3. Technik geht irgendwann kaputtt.

Diese Punkte sollten bei jeder Vernetzungs-Entscheidung gegen die Vorteile der smarten Technik abgewogen werden.

Punkt 8

8. Zusammenfassung

Der Bereich Smart Home stellt aktuell einen der innovativsten Technologiebereiche dar, der ein enormes Wachstumspotenzial für die Zukunft bereithält. Die größten Chancen dieser Technologien stellen der Nachhaltigkeitsaspekt sowie die Erhöhung von Komfort und Sicherheit. Aktuell ist allerdings die Verbesserung der IT-Sicherheit noch eine der größten Risiken des vernetzten Eigenheims. Zudem kostet jede Technik Geld, Zeit und muss irgendwann ausgetauscht werden.

Punkt 9

9. Weiterlesen

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