Haustüren Collage

Haustür kaufen: 10 Kriterien, die zu beachten sind

Auf den ersten Blick sieht man es ihr nicht an, doch die moderne Haustür ist das Ergebnis verkopfter Forschung und ausgeklügelter Technik. Ob in puncto

  • Einbruchsicherheit,
  • Wärmeisolierung oder
  • Schallschutz:

Eine Haustür muss nicht nur optisch, sondern auch funktional so einiges hermachen. Im folgenden Leitfaden wird aufgelistet, worauf es beim Neukauf ankommt.

Punkt 1

Die individuelle Komponente

Eine Haustür muss passen: ob in die Verankerung, zu den Bewohnern, zum Haus oder sogar ins gesamte Umfeld. Die Optik ist für viele Käufer ein entscheidendes Auswahlkriterium. Doch auch pflegeleichte Oberflächen oder die spätere Barrierefreiheit im hohen Alter stellen Aspekte dar, welche mit in die Kaufentscheidung einfließen sollten.

Das Angebot ist sehr vielfältig und wird regelmäßig durch spezielles Zubehör sowie Sonderausstattungen ergänzt. Diese zeigen sich in Form von Türen mit integrierten Briefkästen oder direkt auf dem Türblatt fixierten Hausnummer-Applikationen aus hochwertigem Metall, sodass eine Montage an der Hauswand nicht mehr nötig ist. Worauf es bei der Auswahl noch alles ankommt, ist nachfolgend zu lesen.

Punkt 2

Woran erkenne ich eine gute Haustür?

Ein gutes Produkt sollte den unterschiedlichsten Wetterbedingungen standhalten können. Darunter zum Beispiel:

  • Kälte
  • Hitze
  • Feuchtigkeit
  • Wind

Außerdem sollte die Haustür ein Höchstmaß an Sicherheit bieten, damit "ungebetene Gäste" nicht ins Domizil gelangen. Nachfolgend werden die zehn Kriterien aufgelistet, an denen sich eine gute Haustür erkennen lässt:

1) Das Türblatt

Das Türblatt sollte entweder ausgeschäumt sein oder einen massiven Holzkern aufweisen. Hier lautet die Devise:

Je stärker das Türblatt ausgewählt wird, umso bessere Schallschutz- und Wärmedämmeigenschaften bringt dieses mit sich.

2) Die Verglasung

Handelt es sich um eine Tür mit eingesetzten Glaselementen, sollten diese mit einer Wärmeschutzverglasung ausgestattet sein. Hier ist darauf zu achten, dass diese Schutzverglasung mindestens die Einbruchswiderstandsklasse "RC 2" vorzuweisen hat, so die Empfehlung der Polizei.

Welche Haustür ist am sichersten? Je höher die Widerstandsklasse der Haustür ist, desto länger kann die Tür einem Einbruchsversuch standhalten. In den Klassen RC3 bis RC6 verlängert sich diese Dauer auf bis zu 20 Minuten bei gleichzeitigen Einsatz von besseren Einbruchswerkzeugen.

Welche Sicherheitsmaßnahmen nutzt du bereits in deinem Haus?

 

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3) Der Aufhebelschutz

Eine gute Haustür ist auch daran zu erkennen, dass das Türblatt auf der Bandseite mit sogenannten Tresorbolzen ausgestattet ist, um die Tür zusätzlich vor dem Aufhebeln zu schützen.

4) Der Profilzylinder

Für den optimalen Schutz empfiehlt sich ein Profil-Zylinder, welcher mit einem integrierten Bohrmuldenschlüssel sowie einem Aufbohrschutz versehen wurde. Elektronisch schließbare Zylinder bieten ihren Nutzern ebenfalls einen guten Schutz vor Einbrüchen. Idealerweise ist der Zylinder zusätzlich mit einer "Not- und Gefahrenfunktion" ausgestattet worden. Diese liefert den Vorteil, dass die Tür auch dann geöffnet werden kann, wenn der Schlüssel auf der anderen Seite des Schlosses eingesteckt ist. Darauf weist der Schlüsseldienst Berlin hin. 

5) Die Verriegelung

Auf der Schließblechseite sollten sich mindestens zwei zusätzliche Schubriegel oder Schwenkhaken befinden, damit die Tür nicht aufgehebelt werden kann.

6) Der Blendrahmen

Beim Blendrahmen handelt es sich um nichts anderes als den Türrahmen, welcher bei einer Innentür als Zarge bezeichnet wird. Wichtig ist, dass der Rahmen ebenso gute Dämmeigenschaften wie das Türblatt selbst, vorzuweisen hat. Außerdem sollte dieser stabil im Mauerwerk befestigt werden, was ebenfalls vor'm Aufhebeln schützt.

7) Das Schloss

Hier bietet sich ein Sicherheitsbeschlag an, welcher den Schließzylinder vollständig einfasst. Damit wird die Manipulation des Schlosses verhindert.

8) Die Griffe

Die Innen- und Außengriffe müssen voneinander getrennt sein, um das Entstehen einer Kältebrücke zu vermeiden.

9) Die Schwelle

Geht es um die Türschwelle, so ist der Begriff "Bodenschiene" inzwischen geläufiger. Die Bezeichnung lässt sich darauf zurückführen, dass es sich um ein Bauteil des Türrahmens handelt. Die Türschwelle sollte ebenso wie die Griffe, thermisch getrennt und möglichst flach sein, um weder zur Kältebrücke noch zu Stolperfalle zu werden.

10) Die Dichtungen

Im Türfalz sollte eine Kunststoff-Dichtung integriert sein. Idealerweise wurde die Tür mit einer weiteren Dichtung in absenkbarer Ausführung ausgestattet, welche sich an der Unterkante befindet um Wind und Wetter zuverlässig auszusperren.Punkt 3

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Welche sind die besten Materialien für eine Haustür?

Haustüren aus Kunststoff haben den Vorteil, dass sie sehr preisgünstig sind, lange halten, mit pflegeleichten Eigenschaften überzeugen und auch in puncto Dämmung eine gute Figur machen. Wer sich dafür entscheidet, sollte darauf achten, dass die Tür zumindest einen Stahlkern aufweist, damit sie sich nicht verziehen kann. Der Nachteil besteht im überschaubaren Schallschutz von Kunststoff-Türen.

Generell gilt:

je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Türe auch gedämmt.

Für Haustüren sind U-Werte bis 1,8 W/m²K sehr gut.

Haustüren aus Aluminium bestechen durch ihre dauerhafte Pulverbeschichtung, welche besonders pflegeleichte Oberflächen gestaltet und nie nachgestrichen werden muss. Die hohe Stabilität dieses Material bietet einen hohen Sicherheitsstandard. Beim Kauf sollte jedoch auf einen Dämmkern geachtet werden, welcher in der Regel aus PU-Hartschaum besteht. Nur so können die gewünschten Wärmedämm-Eigenschaften gewährleistet werden.

Haustüren aus Holz bringen von Natur aus schon den besten Wärmedämm- und Schallschutz mit. Der hygroskopische Werkstoff kommt im Kampf gegen Witterung und UV-Einstrahlung jedoch nicht ohne Lasur aus. Der Pflegeaufwand ist damit etwas höher. Insbesondere, wenn zwischendurch ein Renovierungsanstrich vorgenommen werden muss.

Welches Material für die Eingangstür ist Ihr Favorit?

Einmal abgesehen vom Preis: Aus welchem Material würde Ihre Wunsch-Tür bestehen?

 

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Punkt 4

Wer baut eine Haustür ein?

In der Regel bieten Vertreiber von Haustüren einen entsprechenden Einbau-Service an. Zumindest, wenn es sich um Großhändler oder Baumarktketten handelt. Diese Zusatzleistung ist nicht unbedingt von den zahlreichen Onlineshop-Betreibern oder Anbietern auf großen Handelsplattformen wie Amazon oder Ebay zu erwarten. Im Netz finden sich aber auch zahlreiche Dienstleistungsfirmen, welche sich auf den Einbau von Fenster und Türen spezialisiert haben. Alternativ besteht die Möglichkeit Hobby-Handwerker über entsprechende Portale wie Ebay-Kleinanzeigen oder MyHammer zu beauftragen.

Video 1: Haustür einbauen

Länge: 6 Minuten

Dasselbe gilt auch für das Einstellen der Tür. Wer lieber selbst Hand anlegen will, sollte sich am besten auf YouTube umschauen. Dort finden sich zahlreiche Tutorials, in denen der Einbau und die Einstellung Schritt für Schritt erklärt werden.

Video 2: Haustür austauschen und einstellen

Länge: 17 Minuten

 Punkt 5

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