Gartenmöbel aus Holz, weiße Auflage, Sonne und Palmen

Gartenmöbel kaufen - was beachten?

Wenn im Frühjahr die Temperaturen endlich wieder ein wenig ansteigen und sich die Sonne ein wenig öfter blicken lässt, dann steigt das Bedürfnis schnell an, Zeit im eigenen Garten oder auf der Terrasse zu verbringen. Für den entsprechenden Komfort sorgen dabei die richtigen Gartenmöbel. Doch die Auswahl am Markt ist sehr groß und Suchende sehen deshalb oft schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Deshalb gibt es hier eine Übersicht darüber, in welchen unterschiedlichen Materialien Gartenmöbel grundsätzlich erhältlich sind und welche Vor- und Nachteile damit jeweils verbunden sind. ► Gartenmöbel aus Holz ► ... Metall ► ... Rattan ► ... Kunststoff ►  ... und anderen Materialien ► jeweilige Vor- und Nachteile ► jeweiliger Pflegebarf ► Umweltfreundlichkeit

Punkt 1

1. Welche Materialien werden für Gartenmöbel verwendet?

Wer sich Möbel für die Outdoor-Saison zulegen möchte, kann in den meisten Fällen aus insgesamt vier unterschiedlichen Materialien wählen:

  • Holz
  • Metall
  • Polyrattan bzw. Rattan
  • Kunststoff

Dabei gibt es nicht das eine Material, das für alle Zielgruppen gleichermaßen gut geeignet ist. Wofür man sich letztlich entscheidet, ist vor allem von den persönlichen Vorlieben abhängig. Als robuster und langlebiger Klassiker gelten aber auch heute noch vor allem Gartenmöbel aus Holz.

Punkt 2

2. Der Klassiker: Gartenmöbel aus Holz

Holzmöbel haben gegenüber allen anderen Materialien einen einzigartigen Vorteil: Sie fügen sich zumeist nahtlos in die Natürlichkeit des eigenen Gartens oder der Terrasse ein, vor allem, wenn sie in Form von Gartenmöbel-Sets gekauft werden.

2.1. Holzarten

Doch Holz ist nicht gleich Holz. Gartenmöbel werden in den unterschiedlichsten Holzarten erzeugt.

  • Vor allem Teak ist dabei sehr beliebt, weil es eines der wenigen Hölzer ist, das auch ohne intensive Behandlung sehr beständig gegen die Witterung und darüber hinaus auch noch langlebig ist. Das liegt daran, dass es eine natürliche Resistenz gegen Pilze und Säuren aufweist.
  • Auch Gartenmöbel aus Robinienholz sind in unseren Breitengraden sehr beliebt. Viele schätzen dabei vor allem die hell- bis goldbraune Färbung des Holzes. Ähnlich wie Teak ist auch Robinienholz sehr witterungsbeständig.
  • Wer es lieber etwas dunkler hat, kann zu australischem Eukalyptusholz greifen. Es weist eine sehr feine Maserung auf und ist deshalb besonders dekorativ. Durch die enthaltenen Öle und Harze hält es der Witterung ebenfalls sehr gut Stand. Auch Pilze und Insekten können dieser Holzart wenig anhaben. Lediglich Pandabären könnten zu einer Gefahr werden, die sind in den heimischen Gärten aber ohnehin sehr selten.

Beitrag: Gartenmöbel aus Teakholz – was beachten?

Gartenmöbel aus Teakholz – was beachten?

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Gartenmöbel aus Teakholz – was beachten? Kauf & Pflege

Bei der Auswahl von Gartenmöbeln achten die Deutschen auf Qualität. Sie sind gern bereit, etwas mehr Geld in neue Möbel für den Außenbereich zu investieren. Dafür erwarten sie Gartenmöbel, die Wind und Wetter trotzen und auch in einigen Jahren noch eine gute Figur machen. Teakholz-Gartenmöbel bieten einige Vorteile. Man sollte beim Kauf aber auf unbedingt auf die folgenden Punkte achten, um ökologisch unbedenkliches und qualitativ hochwertiges Teak zu erhalten.

2.2. Pflege der Holzmöbel

Für die regelmäßige Pflege sollten die Holzmöbel lediglich mit einem sauberen feuchten Tuch abgewischt werden. Manche Holzsorte verlangt die jährliche Auffrischung des Holzöles. Wer die Farbe des Holzes über lange Zeit erhalten will, kann vor dem Einwintern noch ein spezielles Pflegeöl auftragen.

Gartenmöbel aus Holz sehen sehr ästhetisch aus und bieten auch einen guten Komfort. Im Vergleich zu anderen Materialien sind sie aber zumeist recht teuer und bei unzureichender Pflege ist auch die Lebensdauer begrenzt. Vor allem, wenn die Tische und Sessel schutzlos im Regen stehen.

Beitrag: Gartenmöbel aus Holz - Materialwahl und Pflege

Gartenmöbel aus Holz - Materialwahl und Pflege

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz sind höchst beliebt und sorgen für einen urigen und naturverbundenen Eindruck. Zudem verleihen sie - ähnlich wie Möbel aus Polyrattan - dem Garten einen exklusiven Touch. Viele Holzarten halten bei fachgerechter Pflege jahrzehntelang und altern würdevoll gemeinsam mit ihren Besitzern. Welches Holz beim Kauf bevorzugt und wie dieses dann gepflegt werden sollte, zeigt dieser Artikel.

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3. Besonders widerstandsfähig: Gartenmöbel aus Metall

Da sind die Gartenmöbel aus Metall schon aus einem anderen Holz geschnitzt. Zumindest sprichwörtlich. In der Praxis kommen dafür vor allem Materialien wie Aluminium, Edelstahl oder Eisen zum Einsatz.

  • Aluminium erfreut sich dabei großer Beliebtheit, weil es zum einen sehr leicht ist und zum anderen nicht rostet. Sind die Möbel an der Oberfläche beschichtet, bleibt ihre schöne Optik auch für lange Zeit erhalten.
  • Edelstahl zeigt sich vor allem im Kampf mit der Sonne als ebenbürtiger Gegner. Die UV-Strahlung kann dem Material nämlich nur wenig anhaben und auch gegen andere Witterungseinflüsse wie etwa Feuchtigkeit zeigt sich Edelstahl sehr robust. Zumeist kommt es hier aber zu einem Materialmix mit Holz oder Kunststoff.
  • Eisen erfreut vor allem die Herzen der Vintage-Fans. Der traditionelle Look ist aber nur dann zu empfehlen, wenn die Möbel mit einer entsprechenden Schutzbeschichtung versehen sind. Denn sonst oxidiert das Material sehr schnell und es kommt zur Bildung von Rost.

Der große Vorteil von Gartenmöbeln aus Metall ist, dass sie zumeist feuerfest sind und deshalb auch in der Nähe des Grills aufgestellt werden können. Darüber hinaus lassen sich die Oberflächen sehr einfach mit einem feuchten Tuch ohne Reinigungsmittel pflegen. Bleiben im Laufe der Jahre Abdrücke oder Wasserflecken zurück, können diese mit einer Edelstahlpolitur wieder entfernt werden.

Bei Aluminium ist vor allem dann Vorsicht geboten, wenn die Temperaturen stark ansteigen. Denn das Material kann sich stark erhitzen.

Zudem haben hochwertige Metallmöbel auch ihren Preis.

Punkt 4

4. Stilvoll und bequem: Gartenmöbel aus Polyrattan bzw. Rattan

Vor allem in den letzten Jahren haben Rattan-Möbel in der Beliebtheitsskala der Gartenmöbel einen rasanten Aufschwung erlebt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie zumeist per Hand gefertigt werden und deshalb auch besonders luxuriös aussehen. Zudem sitzt es sich auch noch sehr gut in den Stühlen. Wer eine Lounge auf dem Balkon oder Terrasse haben möchte, der findet diese zumeist nur im Rattan-Bereich.

Rattan und Polyrattan klingt zwar sehr ähnlich, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Denn während Rattan aus hölzernen Naturfasern besteht, handelt es sich bei Polyrattan um ein Geflecht aus Kunststoffen.

Die Eigenschaften dieser beiden Materialien gehen stark auseinander. Polyrattan ist sehr witterungsbeständig. Weder Kälte noch Feuchtigkeit oder übermäßige Sonneneinstrahlung können dem Material etwas anhaben. Der Regen perlt einfach von den Tischen und Sesseln ab. Die hölzernen Rattan-Fasern verwittern hingegen in der freien Natur sehr schnell und eignen sich deshalb vor allem für Innenräume wie etwa den eigenen Wintergarten.

Poylrattan hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Das Material ist sehr leicht. Somit können die Tische nach Belieben verschoben und neu angeordnet werden. Für die Pflege ist ebenfalls kein großer Aufwand erforderlich. Mit den passenden Polstern lässt sich in Windeseile eine ästhetische Outdoor-Landschaft erzeugen.

Bei all der Euphorie muss aber auch mal einer wieder auf die Bremse treten: Besonders umweltfreundlich ist Polyrattan nämlich nicht. Denn es besteht aus Polyethylen. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der aus Erdöl hergestellt wird. Verträgt sich also irgendwie so gar nicht mit dem Elektroauto in der Garage. Zudem steht das Material im Verdacht, zum Mikroplastik-Problem beizutragen.

Punkt 5

5. Praktisch und pflegeleicht: Gartenmöbel aus Kunststoff

So manchem Ästheten dreht sich beim Anblick von Plastiktischen und -sesseln der Magen um. Das gilt aber wirklich nur für die Billigstmöbel vom Diskonter. In allen anderen Fällen haben die Gartenmöbel aus Kunststoff ihr schlechtes Image nämlich schon längst abgelegt.

Die guten Eigenschaften stellt ohnehin niemand in Frage. Dazu gehört vor allem das geringe Gewicht der Möbel, die Möglichkeit zum einfachen Stapeln der Sessel sowie die gute Witterungsbeständigkeit und Pflegeleichtigkeit.

Die Plastikmöbel lassen sich mit etwas Seife oder mildem Reinigungsmittel mit einem Tuch und lauwarmem Wasser schnell wieder auf Hochglanz bringen. Bei starken Verschmutzungen sollte statt einem Scheuermittel lieber ein Essigreiniger verwendet werden. Denn der reinigt nicht nur wesentlich schonender, sondern ist darüber hinaus auch im Sinne der Umwelt die bessere Wahl.

Vor allem Gartenmöbel aus Vollkunststoff sind sehr hitzeempfindlich. Ein heißer Topf, der ohne Untersetzer auf dem Tisch abgestellt wird, kann da schnell eine dauerhafte Narbe hinterlassen.

Zusammengefasst haben Gartenmöbel aus Kunststoff den Vorteil, dass sie besonders günstig und in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich sind. Demgegenüber steht jedoch, dass das Material sehr schnell ausbleicht und im Laufe der Jahre auch spröde wird. Es gibt Gartenmöbel aus 100% recyceltem Kunststoff, doch für die Umweltfreundlichkeit gilt Ähnliches wie bei Polyrattan.

Punkt 6

6. Materialmischungen wie Polywood und Textilene sind auf dem Vormarsch

Als Alternative zum preisgünstigen Vollkunststoff haben die Hersteller in der Zwischenzeit kreative Materialmischungen entwickelt. Dazu zählt unter anderem das sogenannte Polywood. Dabei handelt es sich um keine Second-Hand-Möbel von Hollywood-Schauspielern, sondern um ein Holzimitat auf Kunststoff-Basis. Durch die Zugabe von Holzfasern, Baumwolle oder Kokos erhalten die Outdoor-Möbel einen holzähnlichen Look.

Als besonders bequem und vor allem strapazierfähig gelten hingegen Gartenmöbel aus Textilene. Dabei handelt es sich um einen Kunstfasermix aus Polyester und Vinyl. Die Textilene werden zumeist nur für die Oberflächen verwendet, während das Gestell der Tische und Sessel oftmals aus Aluminium besteht.

Punkt 7

7. Allgemeine Tipps zum Kauf von Gartenmöbeln

7.1. Platzbedarf

Wie viel Platz steht für die Möbel zur Verfügung? Man bedenke, dass nicht nur die reine Möbel-Stellfläche benötigt wird, man muss auch an die Möbel gelangen. Es wird also zusätzlich zur Stellfläche ein Weg benötigt.

Zudem müssen Stühle vor- und zurückgeschoben werden können. Rund 75 Zentimeter sind dafür notwendig. Beispielrechnung:

  • 75 Zentimeter Rückefläche
  • Stuhlbreite 50 Zentimeter
  • Tischbreite 200 Zentimeter
  • Breite vom zweiten Stuhl auf der anderen Seite vom Tisch 50 Zentimeter
  • Zweite 75 Zentimeter Rückefläche
  • -> Benötigter Platzbedarf: 4,5 Meter

Tipp: Eine Bank verbraucht weniger Fläche pro Sitzplatz als Einzelstühle.

  • Und: Soll noch eine Liege auf der Terrasse / dem Balkon Platz finden?

7.2.  Was sollen die Gartenmöbel alles können?

Beispiele:

  • Stühle lassen sich in Liegen verwandeln.
  • Tische und Stühle sollten zusammenklappbar sein.
  • Die Stühle sollten nicht zu hart sein, so dass man auch ohne Auflage darauf sitzen kann.
  • Tisch und Stühle sollten auch getragen werden können, wenn man nicht dreimal die Woche ins Fitness-Studio geht (sprich: das Gewicht sollte den Kräften der künftigen Möbelnutzer angepasst sein).

7.3. Der Stil

Die Gartenmöbel sollten auf die Umgebung auf Terrasse oder Balkon abgestimmt sein. Sie sollten zum restlichen Stil von Deko und Co. passen.

7.4. Qualität

Letzter Tipp: Auf Dauer zählt die Qualität der Möbel, hieran sollte möglichst nicht gespart werden. Auch bei Gartenmöbeln gilt: Billig gekauft ist doppelt gekauft.

7.5. Deine Ergänzung?

Hast du eine Frage zum Beitrag oder etwas zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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8. Weiterlesen

Gartenmöbel wie neu

Gartenmöbel

Gartenmöbel wie neu: Tipps zu Holz-, Kunststoff- und Rattan-Möbeln

Stichwort Nachhaltigkeit: Im Zeitalter des Klimawandels und der Rohstoff-Verknappung ist es wichtig, die Lebensdauer von ganz alltäglichen Dingen nach Möglichkeit zu verlängern. Um unseren Nachkommen einen einigermaßen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, geht es vor allem darum, sich Gedanken darüber zu machen, wie es möglich ist, beispielsweise seinen alten Gartenmöbeln wieder neuen Glanz zu verleihen, bevor sie entsorgt und stattdessen einfach neue gekauft werden. In den meisten Fällen funktioniert das mit den richtigen Tipps und Tricks wesentlich einfacher, als man es bei der ersten entsetzten Betrachtung der in die Jahre gekommenen Gartenmöbel vermuten würde.

Inhalt: Wie man die alten Gartenmöbel wie neu aussehen lässt ► Kunststoff-Gartenmöbel auffrischen ► Auflagen richtig reinigen ► Rattan auffrischen ► Holzmöbel richtig reinigen ► Holzmöbel ölen / lasieren / lackieren

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