Strandkorb kaufen: Tipps dazu, was du beachten solltest
Der Gedanke an laue Sommerabende, die in einem gemütlichen Strandkorb enden, weckt sofort das Fernweh und lässt uns von sandigen Stränden und salziger Meeresbrise träumen. Doch bevor du dir diesen kleinen Luxus nach Hause holst, solltest du wissen, worauf es ankommt. Vom stilvollen Design, das deine Gartenoase verschönert, bis hin zur praktischen Funktionalität für ultimativen Komfort – ein Strandkorb muss viele Anforderungen erfüllen. Entdecke hier, wie du das perfekte Modell für deine Bedürfnisse findest, damit dein Garten zum persönlichen Urlaubsparadies wird.
Welche Aspekte sind für den Kauf wichtig und mit welchen Funktionen darf man rechnen? ► Nutzungsarten ► 2 Arten von Strandkörben ► Sinnvolle Ausstattung ► Ein Hauch von Luxus ► Welche Größe? ► Halblieger versus Vollieger
Kurz zusammengefasst
- Standort: Die Wahl des Standortes ist entscheidend für die Auswahl des Strandkorbs.
- Modell: Es wird zwischen Ostsee- und Nordsee-Modellen unterschieden, wobei die Form (rund für Ostsee, rechtwinklig für Nordsee) und die Nutzung (Ganzlieger für Liegen, Halblieger für Sitzen) berücksichtigt werden sollten. Die Wahl hängt von persönlichen Präferenzen und dem verfügbaren Platz ab.
- Maße: Strandkörbe variieren in ihren Dimensionen (Höhe, Tiefe, Breite), wobei die Größe des Strandkorbs den Komfort und die Anzahl der Sitzplätze bestimmt.
- Materialien: Die Qualität von Holz, Geflecht und Bezug beeinflusst die Langlebigkeit und Wetterfestigkeit des Strandkorbs. Hochwertige Materialien wie Teak oder Mahagoni sind empfehlenswert.
- Bezug: Der Bezug aus Markisenstoff oder PVC sollte pflegeleicht und wetterbeständig sein. Bei einigen Modellen sind die Bezüge abnehmbar und waschbar.
- Polster: Die Dicke der Polster variiert und beeinflusst sowohl den Komfort als auch den Preis des Strandkorbs.
- Lieferung und Aufbau: Strandkörbe können fertig montiert oder als Bausatz geliefert werden. Die Entscheidung sollte auch logistische Aspekte wie den Transportweg berücksichtigen.
- Gewicht: Ein höheres Gewicht deutet oft auf hochwertige Materialien hin und sorgt für Stabilität bei Wind und Wetter.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Beim Kauf sollte das Gesamtpaket aus Qualität, Ausstattung und Kosten bewertet werden. Extras wie Schutzhüllen können den Wert erhöhen, sollten aber ebenfalls qualitativ hochwertig sein.
- Standort und Maße: Vor dem Kauf nicht nur die Breite, sondern auch die Tiefe mit ausgezogenen Fußstützen, den Platzbedarf eines Vollliegers und den Lieferweg bis zum Stellplatz prüfen.
- Sicherheit und Verarbeitung: Stabile Beschläge, sauber verarbeitete Kanten, zuverlässige Verstellmechanismen und nachvollziehbare Angaben zur Belastbarkeit sind wichtiger als dekorative Extras.
- Lieferung und Rückgabe: Bei Onlinekäufen vorab klären, wie geliefert wird, welche Rücksendekosten bei Speditionsware entstehen können und ob ein individuell konfiguriertes Modell vom Widerruf ausgeschlossen ist.
- Reparierbarkeit: Erhältliche Ersatzpolster, Beschläge, Rollen und Schutzhüllen erhöhen die Nutzungsdauer und machen den Kauf langfristig sinnvoller.
- Nachhaltigkeit: Zertifizierte Holzherkunft ist ein guter Anhaltspunkt; ebenso wichtig sind Langlebigkeit, Pflegefähigkeit und austauschbare Verschleißteile.
Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.
Der Charme und die Vielseitigkeit von Strandkörben
Strandkörbe: Maritimer Charme und vielseitiger Komfort
Ein Strandkorb ist weit mehr als nur ein gemütlicher Sitzplatz – er ist ein echtes Stück maritimes Lebensgefühl, das deinen Garten in eine kleine Urlaubsoase verwandelt. Diese robusten Alleskönner versprühen einen Hauch von Ost- und Nordsee und laden mit ihrem unverwechselbaren Design dazu ein, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Sie sind eine Symbiose aus Stil und Funktionalität, und verleihen jedem Platz ein maritimes Flair.
Gemütlichkeit, die ihresgleichen sucht
Mit einem Strandkorb holst du dir einen Ort der Entspannung in deinen Garten, der mehr bietet als nur eine Sitzgelegenheit. Bei Volllieger-Modellen lässt sich die Rückenlehne bis zu einem Winkel von 90° absenken, sodass du dich lang ausstrecken und vielleicht sogar ein kleines Nickerchen halten kannst. Ob bei Sonnenschein oder Regen, Wind oder rauem Wetter – Strandkörbe bieten dir stets einen geschützten Rückzugsort, in dem du die Natur in vollen Zügen genießen kannst.
Praktische Extras für ultimativen Komfort
Sie sind ausgestattet mit Armlehnen für bequeme Stunden, Klapptischen für ein entspanntes Picknick, und Seitenfächern, in denen du Bücher oder Zeitschriften verstauen kannst. Für den Genuss eines erfrischenden Getränks findest du Flaschenhalter, und für den kleinen Snack zwischendurch gibt es Zeitungs- und Bücherablagen. Zusätzlich sorgen Nackenkissen und Kopfpolster für maximalen Komfort, während Regenhauben dafür sorgen, dass dein liebgewonnener Rückzugsort auch bei schlechtem Wetter trocken bleibt.
Einige Strandkörbe sind so geräumig, dass sie die ganze Familie beherbergen können.
Sinnvolle Extras sind:
- Armlehnen,
- Klapptische zum Picknicken,
- Seitenfächer,
- Flaschenhalter,
- Zeitungs- und Bücherablagen,
- Regenhauben,
- Nackenkissen und
- Kopfpolster
Welches Strandkorb-Modell bevorzugst du für deinen Garten?
Wo und wie Strandkörbe am besten genutzt werden
Einsatzorte für Strandkörbe: Vom Meer in den Garten
Ursprünglich eroberten Strandkörbe im 19. Jahrhundert zunächst die Ostseeküste, bevor sie sich auch an der Nordsee etablierten. Heute sind sie nicht mehr auf die Küstenregionen beschränkt, sondern finden immer häufiger ihren Platz im heimischen Garten. Ein Strandkorb passt perfekt in jeden Außenbereich, sei es auf der Terrasse, im Garten oder sogar auf größeren Balkonen. Er schafft überall eine einladende Wohlfühloase unter freiem Himmel.
In Innenräumen hingegen wirkt ein Strandkorb oft ein wenig fehl am Platz. Er braucht viel Raum und kann seine Schutzfunktionen gegen Wind und Wetter nicht ausspielen. Daher ist er am besten draußen aufgehoben, wo er seine Vorteile voll zur Geltung bringt.
Der Standort entscheidet über Komfort und Lebensdauer
Ein Strandkorb sollte auf einem ebenen, tragfähigen und möglichst trockenen Untergrund stehen. Pflaster, Steinplatten oder eine gut belüftete Holzterrasse sind in der Regel geeigneter als dauerhaft feuchter Rasen oder nackter Boden. Steht der Strandkorb lange in Feuchtigkeit, leiden besonders Holzbauteile, Polster und schlecht belüftete Bereiche am Boden.
Auch die Ausrichtung verdient Aufmerksamkeit. Ein Platz mit etwas Morgen- oder Abendsonne kann angenehm sein, während pralle Mittagssonne Stoffe und Polster stärker belastet. Unter Bäumen ist es oft schattiger, dafür sorgen Blätter, Vogelkot und Blütenstaub für zusätzlichen Reinigungsaufwand. Der vermeintlich perfekte Platz unter der alten Linde hat also durchaus seine kleinen Nebenbedingungen.
Bei windoffenen Standorten sollte außerdem bedacht werden, dass ein Strandkorb zwar Schutz vor Zugluft bietet, aber kein sturmfestes Bauwerk ist. Vor angekündigtem Starkwind oder Sturm sollte er gesichert, geschützt untergestellt oder nach Herstellerangaben vorbereitet werden.
Halb- oder Volllieger: Die Qual der Wahl
Es gibt zwei Hauptvarianten von Strandkörben: Halblieger und Volllieger. Halblieger lassen sich bis etwa 45° neigen, was schon für eine entspannte Sitzposition sorgt. Volllieger bieten hingegen noch mehr Komfort, da sie sich fast waagerecht einstellen lassen, was das Liegegefühl deutlich verbessert. Sie sind also ideal für alle, die gerne mal ein Schläfchen im Freien machen möchten.
Bedenke jedoch, dass ein vollständig ausgefahrener Volllieger mehr Platz benötigt. Während dies im Garten selten ein Problem darstellt, könnte es auf engen Terrassen oder Balkonen schnell zum Hindernis werden. Außerdem kosten Volllieger oft etwas mehr, bieten dafür aber auch eine unvergleichliche Flexibilität.
Wie wichtig ist dir die Wetterbeständigkeit deines Strandkorbs?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Die bisherigen Stimmen:
| Weniger wichtig, ich werde ihn im Winter einlagern. | 5 Stimmen |
| Sehr wichtig, er soll das ganze Jahr über draußen stehen können. | 3 Stimmen |
| Etwas wichtig, ich plane, ihn in der schlechten Jahreszeit abzudecken. | 2 Stimmen |
Welcher Strandkorb passt zum eigenen Alltag?
Nicht der größte oder teuerste Strandkorb ist automatisch der richtige. Sinnvoll ist das Modell, das zur geplanten Nutzung und zum vorhandenen Platz passt.
- Für einen kleinen Balkon oder eine schmale Terrasse eignet sich meist ein kompakter Halblieger, möglichst mit gut nutzbaren Fußstützen und einer Schutzhülle, die sich leicht anbringen lässt.
- Für ausgedehnte Ruhezeiten im Garten kann ein Volllieger die bessere Wahl sein. Er benötigt mehr Stellfläche, bietet dafür aber deutlich mehr Möglichkeiten zum entspannten Zurücklehnen oder Liegen.
- Für Haushalte, in denen der Strandkorb häufig bewegt werden soll, sind stabile Rollen oder geeignete Gleiter wichtig. Dabei sollte nicht nur auf Leichtgängigkeit, sondern auch auf einen sicheren Stand geachtet werden.
- Für eine möglichst lange Nutzung zählen weniger spektakuläre Extras als gute Materialien, stabile Beschläge, trockene Überwinterungsmöglichkeiten und erhältliche Ersatzteile.
- Für sehr hochwertige oder individuell konfigurierte Modelle sollte besonders sorgfältig geprüft werden, welche Lieferbedingungen, Rückgaberegeln und Ersatzteilzusagen gelten. Je persönlicher die Ausstattung, desto wichtiger ist die Entscheidung vor der Bestellung.


Wichtige Kriterien für den Kauf eines Strandkorbs
Strandkorb auswählen: Komfort, Design, Größe und mehr
Beim Kauf eines Strandkorbs gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, die sicherstellen, dass du lange Freude an deinem neuen Lieblingsplatz im Garten hast. Von der Größe über den Komfort bis hin zur Widerstandsfähigkeit – hier sind die entscheidenden Kriterien im Überblick:
Vor dem Kauf messen: Nicht nur die Breite zählt
Ein Strandkorb wirkt im Onlineshop oft kompakter, als er später auf Terrasse oder Balkon tatsächlich ist. Entscheidend ist nicht nur seine Außenbreite. Auch die Tiefe mit ausgezogenen Fußstützen, der Platz für eine abgesenkte Rückenlehne und genügend Bewegungsraum vor dem Korb müssen berücksichtigt werden.
Besonders bei einem Volllieger kann aus einem gemütlichen Sitzmöbel schnell ein erstaunlich raumgreifender Mitbewohner werden. Auf einem großzügigen Gartenplatz ist das meist unproblematisch. Auf einem Balkon oder einer schmalen Terrasse kann es dagegen bedeuten, dass der Durchgang blockiert ist, sobald jemand die Füße hochlegt.
Vor dem Kauf sollten daher mindestens folgende Maße geprüft werden:
- Breite, Höhe und Tiefe des Strandkorbs im aufrechten Zustand,
- Gesamttiefe mit ausgezogenen Fußstützen und abgesenkter Rückenlehne,
- Breite von Türen, Gartentoren, Treppen, Hauseingängen und Terrassenzugängen,
- verfügbare Stellfläche einschließlich eines kleinen Abstands zu Wand, Hecke oder Geländer,
- Tragfähigkeit und Ebenheit des Untergrunds, insbesondere auf Balkonen oder Holzterrassen.
Ein einfacher Praxistipp: Die Außenmaße können vor der Bestellung mit Malerkrepp oder einer Schnur auf dem Boden markiert werden. So zeigt sich in wenigen Minuten, ob der Strandkorb wirklich ein Rückzugsort wird – oder künftig den halben Weg zur Terrassentür bewacht.
Qualitätscheck vor dem Kauf: Auf diese Details kommt es an
Produktbilder zeigen Farben, Kissen und hübsch arrangierte Limonadengläser. Was sie selten zeigen, sind lose Schrauben, splitternde Kanten oder eine Lehne, die beim Verstellen unangenehm ruckelt. Gerade bei einem Möbelstück, das über Jahre im Außenbereich stehen soll, lohnt ein genauer Blick auf die Verarbeitung.
Bei einer Besichtigung vor Ort sollte geprüft werden, ob:
- Holzflächen glatt verarbeitet sind und keine splitternden oder rauen Stellen aufweisen,
- Beschläge, Schrauben und Gelenke stabil sitzen und sauber verarbeitet wirken,
- die Rückenlehne sich kontrolliert verstellen und zuverlässig arretieren lässt,
- Fußstützen leichtgängig, aber nicht wackelig herausgezogen werden können,
- Stoffe, Nähte und Polster gleichmäßig verarbeitet sind,
- das Geflecht straff sitzt und keine auffälligen offenen oder ausgefransten Stellen zeigt,
- keine gefährlichen Quetsch- oder Scherstellen an beweglichen Teilen entstehen.
Für zusätzliche Orientierung können Prüfzeichen und nachvollziehbare Herstellerangaben hilfreich sein. Bei Außenmöbeln sind Hinweise auf eine Prüfung nach den einschlägigen Sicherheitsanforderungen für Außensitzmöbel oder ein GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit ein Pluspunkt. Wichtig bleibt jedoch: Ein Prüfzeichen ersetzt nicht die Prüfung, ob Maße, Komfort und Ausstattung zur eigenen Nutzung passen.
Ebenfalls sinnvoll ist ein Blick auf die angegebene Belastbarkeit. Ein Strandkorb wird oft zu zweit genutzt, gelegentlich mit Kind, Hund oder einer viel zu schweren Picknicktasche dazwischen. Hier ist eine klare Herstellerangabe wertvoller als jede Formulierung über „besonders robuste Premiumqualität“.
Passende Größe: Von Solo bis Familientauglich
Strandkörbe gibt es in unterschiedlichen Größen, die von Einzelmodellen bis zu großzügigen Familienkörben reichen. Je nach deinen Vorlieben kannst du wählen, ob du gemütlich zu zweit kuscheln oder jedem seinen eigenen Rückzugsort bieten möchtest. Kleinere Körbe sind perfekt für Balkone oder Terrassen, während größere Modelle ideal für ausgedehnte Gärten sind.
Komfort: Dein persönlicher Rückzugsort
Beim Komfort kommt es auf mehr an als nur auf die Verstellbarkeit des Strandkorbs. Halblieger lassen sich bis etwa 45° neigen und bieten eine entspannte Sitzposition. Volllieger hingegen ermöglichen eine fast horizontale Liegefläche für maximalen Relax-Faktor. Ausziehbare Fußstützen, weiche Polster, zusätzliche Kissen und praktische Ablagen für Getränke, Bücher oder Handys machen deinen Strandkorb zu einem kleinen Wohlfühlparadies. So hast du alles griffbereit, ohne dass etwas im Weg steht.
Stilvolles Design: Maritimes Flair für deinen Garten
Beim Design orientiert man sich meist an zwei klassischen Typen:
- Nordsee- und
- Ostseestrandkorb.
Der Nordseestrandkorb besticht durch klare, gerade Linien, während der Ostseestrandkorb weiche, geschwungene Formen aufweist. Deine persönliche Vorliebe und der gewünschte maritime Look entscheiden hier. Blaue Farbtöne sind besonders beliebt, da sie das Meer widerspiegeln. Bullaugen an den Seiten sind nicht nur dekorativ, sondern erweitern auch das Blickfeld und verstärken das Meeresfeeling.
Langlebigkeit: Widerstandsfähigkeit ist Trumpf
Ein Strandkorb soll nicht nur schön, sondern auch robust sein. Achte daher auf hochwertige Materialien, die
- witterungsbeständig,
- feuchtigkeitsresistent,
- UV-geschützt und
- strapazierfähig
sind. Mahagoni und Teakholz sind besonders langlebig und widerstandsfähig gegen Schimmel und Pilze.
Siehe auch:
Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack?
Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack
Gemeinsame Eigenschaften Holzöl und Holzlasur
- Schützen das Holz vor Witterungseinflüssen, Sonnenstrahlen (UV-Strahlung) und Feuchtigkeit.
- Verlängern die Lebensdauer des beanspruchten Holzes.
- Lasuren und Öle sind beide transparent bzw. halb-transpartent.
- Beide gibt es in unterschiedlichen Farbtönen.
- Beide können für Echtholz eingesetzt werden.
- Beide fördern die optische Hervorhebung der Holzmaserung.
- Lasur und Öl können ohne großen Aufwand (reinigen und leicht anschleifen reicht aus) neu aufgetragen werden.
- Beide sind in bestimmtem Rahmen offenporig und atmungsaktiv, das heißt feuchtigkeitsregulierend, Feuchtigkeit kann aus dem Holz entweichen.
Holzlasur: spezielle Eigenschaften
- Lasuren haben sind in der Regel farbtongebend, aber auch transparent.
- Lassen das Holz natürlicher und haptischer wirken.
- Sogenannte Dünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und schützen so das Holz bis in den Kern. Dünnschichtlasuren werden gerne für Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Hochbeete, Carports und Co. genommen.
- Dickschichtlasuren hingegen bedecken das Holz mit einer lackähnlichen Schicht. Sie können sogar für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen genommen werden.
Wichtig zu wissen: die meisten Holzlasuren sind nicht für einen Schutz von Holzböden (Holzfußboden im Haus oder Holzterrasse) geeignet. Für die dortigen Belastungen sind sie nicht konzipiert, denn sie werden eher „weich“ eingestellt, um Bewitterung und Co. zu trotzen. Bei mechanischer Beanspruchung (wie sie beim Fußboden vorkommt) wird die Schutzschicht schnell abgetragen. Nur wenige Holzlasuren sind auch auf mechanische Beanspruchung ausgelegt.
Holzöl: spezielle Eigenschaften
- Holzöl schützt vor Vergrauung, frischt die Holzfarbe auf und ist lange haltbar.
- Verleiht dem Holz neuen Glanz, es wird gerne genommen, um verwittertes Holz aufzufrischen.
- Manche Öle bilden einen aushärtenden Schutzfilm aus Naturharzen und Pigmenten, der auch trittfest ist.
- Verhindert effektiv die Aufnahme von Feuchtigkeit durch das Holz.
- Gut geeignet für Terrassendielen und zum Öl passende Holzmöbel bzw. Gartenmöbel.
- Gut geeignet auch für Holz mit geriffelten Oberflächen.
- Öl-behandelte Holzoberflächen bleiben angenehm glatt.
- Jede Holzart hat ihre eigenen Ölvorlieben. Die Produktbeschreibung bzw. der Fachberater gibt Auskunft. Letzterer kann auch aus Erfahrung sagen, welches Öl bei der eigenen Holzsorte den gewünschten Farbeffekt hervorruft – hier gibt es zahlreiche Feinheiten und Unterschiede zu beachten.
Holz richtig ölen
Auch beim Ölen gilt es einige Punkte zu beachten:
- Auswahl des richtigen Öls: Es gibt verschiedene Holzöle, jedes mit spezifischen Eigenschaften. Naturöle wie Leinöl und Tungöl sind beliebt für ihre natürliche Ausstrahlung und Umweltfreundlichkeit. Hartöle und Wachsöle bieten zusätzlichen Schutz und sind besonders strapazierfähig.
- Das Holz muss sauber, trocken und frei von alten Lacken oder Ölen sein. Vor dem Ölen sollten glatte Holzoberflächen angeschliffen werden, damit das Öl gut eindringen kann.
- Öl mit einem Auftragspad, einem sauberen Tuch oder einem Pinsel auftragen. Arbeite es sorgfältig in die Holzfasern ein. Achtung: Weniger ist mehr - das Öl sollte keine schwimmende Schicht auf dem Holz bilden, sondern vollständig einziehen. Zu viel Öl hinterlässt für lange Zeit klebrige Oberflächen.
- Warte 10-15 Minuten. Danach wische überschüssiges Öl mit einem sauberen Lappen in Faserrichtung ab.
- Ein zweiter Auftrag kann meist nach 3 bis 6 Stunden erfolgen. Für ein tieferes Finish und zusätzlichen Schutz können mehrere dünne Schichten aufgetragen werden. Zwischen den Aufträgen sollte das Öl trocknen und das Holz kann bei Bedarf leicht angeschliffen werden, um eine noch glattere Oberfläche zu erzielen.
Für die vollständige Durchtrocknung brauchen die meisten Öle einige Tage. Weitere Tipps und tiefergehende Erläuterungen finden sich in folgenden Videos:
Kurzes Video: Holz richtig ölen | Tipps vom Tischlermeister
Länge: 5 Minuten
Mit Klick auf dem Button wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt und die bei Youtube üblichen Daten erhoben und Cookies gesetzt.
Längeres Video: Holz richtig ölen | Profitipps
Länge: 25 Minuten
Mit Klick auf dem Button wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt und die bei Youtube üblichen Daten erhoben und Cookies gesetzt.
Holzschutz mit Lack
- Bildet eine Schutzschicht über dem Holz, das vor äußeren Einflüssen und Abnutzung schützt.
- Lack ist in verschiedenen Farben erhältlich. Diese Buntlacke gibt es auch von seidenmatt bis hochglänzend.
- Lässt in den meisten Fällen die Holzmaserung unter dem Lack verschwinden (Ausnahme: Klarlack).
- Lack ist tendenziell aufwendiger zu erneuern, da die Tragschicht darunter intakt sein muss. Im Zweifel muss die alte Lackschicht weitgehend abgeschliffen werden, bevor ein Neuauftrag erfolgen kann.
- Meist nicht für Fußböden oder Terrassendielen ausgelegt, die mechanische Beanspruchung würde den Lack schnell abtragen.
Welchen Lack soll ich wählen?
- Maßhaltige Holzelemente wie Fenster und Türen brauchen einen robusten Schutz. Hier empfehlen sich lösemittelhaltige Kunstharzlacke.
- Für tolerantere Holzmöbel werden gerne schnell trocknende, wasserbasierte Acryllacke genommen. Diese Lacke sind lösungsmittelarm und gelten schon als umweltfreundlich. Bei guter Qualität sind sie geruchs- und schadstoffarm.
- Darüber hinaus gibt es spezielle, als gesundheitlich unbedenklich ausgewiesene Lacke. Diese kannst du sogar zum Lackieren von Kinderspielzeug nutzen.
Zudem musst du dich für einen Lack auf Öl-, Lösemittel- oder Wasserbasis entscheiden:
- Lacke auf Ölbasis werden heute selten verwendet. Sie sind zwar leicht aufzutragen, aber sehr geruchsintensiv und brauchen zum Aushärten oft Wochen. Zwei bis drei Farbschichten reichen für eine Lackierung aus.
- Lacke auf Wasserbasis trocknen schneller und riechen weniger. Besonders bei Weichhölzern heben diese Lacke in Form von Klarlack zudem die Maserung des Holzes hervor.
- Lacke auf Lösungsmittelbasis trocknen sehr schnell und werden gerne dort verwendet, wo eine schnelle und haltbare Aushärtung erforderlich ist. Diese Lacke haften in der Regel besser als wasserbasierte Lacke, sind einfach zu handhaben und liefern gute Ergebnisse. Aber sie enthalten halt die Lösungsmittel ...
Schutz vor Bläuepilz
Fichte oder Tanne sind draußen vom Bläuepilz bedroht. Hiergegen gibt es speziellen Holzschutzgrund.
Umweltfreundlichkeit, Gesundheit
Egal ob Öl, Lack oder Lasur: wir empfehlen, vor allem im privaten Bereich immer nur umweltfreundliche und auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet Produkte zu verwenden. Achte auf entsprechende Siegel und Testberichte.
Für das Geflecht eignet sich Polyethylen, da es im Gegensatz zu Rattan nicht bricht und extrem wetterbeständig ist. Bei den Polstern sind herausnehmbare Bezüge aus Dralon oder Polyester ideal, da sie waschmaschinengeeignet und sehr langlebig sind.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis
Alle Kriterien müssen natürlich im Hinblick auf das grundlegende Preis-Leistungs-Verhältnis des Strandkorbs betrachtet werden.
Einige Strandkörbe enthalten in ihrem Lieferumfang beispielsweise gleich auch eine passende Schutzhülle. Weist diese jedoch eine minderwertige Qualität auf, ist kaum etwas gewonnen, denn dann ist ein zusätzlicher Kauf einer hochwertigen Hülle nötig, um den Strandkorb wirklich sicher zu schützen.
Ein Faktor, der im Preis-Leistungs-Verhältnis häufig übersehen wird, sind außerdem die Lieferkosten für den Strandkorb. Dieser sollte bei einem Vergleich verschiedener Modelle allerdings keinesfalls außen vor gelassen werden.
Lieferung, Montage und Rückgabe: Vorher klären spart später Ärger
Ein Strandkorb ist kein Gartenkissen, das bei Nichtgefallen unkompliziert in einen Karton zurückwandert. Viele Modelle werden per Spedition geliefert, manche vollständig montiert, andere als Bausatz. Deshalb sollten bereits vor der Bestellung einige nüchterne Fragen beantwortet sein:
- Wird der Strandkorb bis zur Bordsteinkante, bis zum Grundstück oder tatsächlich bis zum gewünschten Stellplatz geliefert?
- Wird das Modell montiert geliefert oder ist ein Aufbau erforderlich?
- Welche Werkzeuge, Personen oder Zeit werden für den Aufbau benötigt?
- Was geschieht mit Verpackungsmaterial und Palette?
- Welche Kosten entstehen bei einer Rücksendung, insbesondere bei einer Speditionslieferung?
- Gibt es Ausschlüsse vom Widerruf, etwa bei individuell zusammengestellten oder speziell angefertigten Modellen?
Bei einem Onlinekauf besteht für reguläre, nicht individualisierte Ware in der Regel ein Widerrufsrecht. Bei einem sperrigen Strandkorb können die Rücktransportkosten jedoch beträchtlich sein. Entscheidend ist daher, die Widerrufsbelehrung und die Angaben zu Rücksendekosten vor dem Kauf zu lesen und zu speichern.
Ebenfalls empfehlenswert: Der Strandkorb sollte bei der Lieferung sofort auf sichtbare Transportschäden kontrolliert werden. Beschädigte Verpackungen, gebrochene Holzteile oder verformte Bauteile lassen sich am besten direkt fotografisch dokumentieren. Maritime Gelassenheit ist schön – bei einer beschädigten Speditionslieferung hilft zunächst jedoch eher ein gut lesbares Foto.
Video: Strandkorb – was beachten?
Das folgende Video enthält viele Tipps zum Kauf eines Strandkorbes und illustriert das Gesagte direkt am praktischen Beispiel:
Länge: 10 Minuten
Mit Klick auf dem Button wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt und die bei Youtube üblichen Daten erhoben und Cookies gesetzt.
Der Zehn-Minuten-Check im Geschäft oder bei der Lieferung
Ein Strandkorb lässt sich nicht allein nach einem Produktfoto beurteilen. Wer Gelegenheit dazu hat, sollte ihn kurz so testen, wie er später genutzt wird. Dafür braucht es keine Fachprüfung und kein Prüfgerät, sondern nur ein wenig Aufmerksamkeit.
- Minute 1 bis 2: Platz nehmen
Sitzhöhe, Sitztiefe und Rückenlehne sollten angenehm wirken. Die Polster dürfen weich sein, sollten aber nicht so nachgeben, dass man sofort auf der Konstruktion sitzt. - Minute 3 bis 4: Lehne und Fußstützen bewegen
Die Rückenlehne sollte sich kontrolliert verstellen lassen und in der gewünschten Position sicher halten. Fußstützen sollten ohne großen Kraftaufwand herausziehbar sein, dabei aber stabil bleiben. - Minute 5 bis 6: Verarbeitung ansehen
Ein Blick auf Kanten, Nähte, Schrauben, Beschläge und Geflecht verrät häufig mehr als die Vorderansicht. Splitternde Stellen, schiefe Verschraubungen oder deutlich lockere Bauteile sind keine charmanten Eigenheiten, sondern Warnsignale. - Minute 7 bis 8: Alltag simulieren
Passt ein Getränk tatsächlich sicher auf den Klapptisch? Ist die Ablage erreichbar? Stört das Seitenteil beim Aufstehen? Ein Extra ist nur dann komfortabel, wenn es in der Nutzung funktioniert. - Minute 9 bis 10: Nach den unromantischen Dingen fragen
Gibt es Ersatzpolster? Wie lange sind Ersatzteile erhältlich? Wie wird geliefert? Was kostet eine Rücksendung? Welche Pflege empfiehlt der Hersteller? Diese Fragen klingen weniger nach Urlaub, bewahren aber möglicherweise davor, dass die Urlaubsstimmung bereits bei der ersten Reklamation endet.
Strandkorb-Tipps für langanhaltende Freude
Pflegeleicht und langlebig: So bleibt dein Strandkorb in Schuss
Damit dein Strandkorb lange Zeit ein Schmuckstück in deinem Garten bleibt, braucht er ein wenig Pflege, insbesondere bei den Stoffen. Am besten sind Bezüge, die in der Waschmaschine gewaschen werden können. Ist das nicht möglich, hilft eine manuelle Reinigung mit milder Seifenlauge. Vermeide aggressive Reinigungsmittel und setze lieber auf sanfte Hausmittel wie Essig, Buttermilch oder Spiritus, um Flecken zu entfernen.
Bezüge und Polster reinigen: Erst prüfen, dann putzen
Verschmutzungen auf Stoffen und Polstern sollten möglichst früh entfernt werden. Häufig genügt lauwarmes Wasser mit einer milden Seifenlösung. Bevor ein Reinigungsmittel großflächig eingesetzt wird, empfiehlt sich ein Test an einer unauffälligen Stelle. Aggressive Reiniger, Lösungsmittel oder beliebte Hausmittel sind keine sichere Universalantwort: Was auf einem Stoff funktioniert, kann auf einem anderen Flecken, Farbverlust oder angegriffene Beschichtungen hinterlassen. Maßgeblich bleiben die Pflegehinweise des Herstellers.
Holzpflege: Schutz und Optik sind nicht dasselbe
Wie viel Pflege ein Strandkorb benötigt, hängt von Holzart, Oberflächenbehandlung und Standort ab. Lackierte oder lasierte Hölzer sollten regelmäßig auf Risse und abgeplatzte Stellen kontrolliert werden. Teakholz ist von Natur aus vergleichsweise widerstandsfähig und muss nicht zwingend geölt werden. Ohne Öl vergraut es mit der Zeit – das ist zunächst eine optische Veränderung und kein Beweis für mangelnde Qualität. Wer den warmen Holzton erhalten möchte, kann Teak nach Herstellerangaben reinigen und ölen.
Praktisches Zubehör: Für mehr Komfort und Flexibilität
Ein guter Strandkorb sollte leicht zu transportieren sein. Tragegriffe, Gleiter und Rollen sind hierbei besonders hilfreich. Auch Ablagen für Zeitungen, Snacks und Getränke machen den Aufenthalt im Strandkorb noch angenehmer. Wenn du gerne im Strandkorb picknickst, sind Klapptische ideal. Zusätzliche Kissen erhöhen den Komfort, und eine Kuscheldecke sorgt für wohlige Wärme an kühleren Tagen.
Reparierbarkeit: Gute Strandkörbe dürfen altern, aber nicht sofort aufgeben
Ein Strandkorb steht über Jahre in Sonne, Feuchtigkeit, Pollenflug und Temperaturschwankungen. Dass dabei irgendwann ein Polsterbezug ausbleicht, eine Rolle verschleißt oder ein Beschlag ausgetauscht werden muss, ist kein Drama. Ärgerlich wird es erst, wenn für ein ansonsten intaktes Möbelstück keine Ersatzteile mehr erhältlich sind.
Vor dem Kauf lohnt daher die Frage, ob der Hersteller oder Händler später noch folgende Teile liefern kann:
- Ersatzpolster oder passende Bezüge,
- Fußstützen, Rollen und Gleiter,
- Beschläge, Feststeller und Schraubensätze,
- Schutzhauben in passender Größe,
- gegebenenfalls Ersatzgeflecht oder Reparaturmöglichkeiten für beschädigte Bereiche.
Ein Strandkorb, der repariert und neu bezogen werden kann, ist meist die nachhaltigere und langfristig günstigere Wahl als ein Modell, das nach dem ersten größeren Defekt zum sperrigen Entsorgungsproblem wird. Luxus zeigt sich nicht nur an einem Getränkehalter aus Chrom, sondern manchmal auch ganz unspektakulär an einer nachbestellbaren Schraube.
Nachhaltigkeit: Nicht nur das Material, auch die Nutzungsdauer zählt
Bei Strandkörben aus Holz lohnt ein Blick auf die Herkunft des Materials. Zertifizierungen wie FSC oder PEFC können Hinweise darauf geben, dass das eingesetzte Holz aus nachvollziehbar bewirtschafteten Quellen stammt. Sie sagen allerdings nicht automatisch, wie sauber ein einzelner Strandkorb verarbeitet ist oder wie lange seine Polster, Beschläge und Bezüge halten.
Für die Umweltbilanz ist deshalb nicht allein entscheidend, welches Siegel auf dem Produkt steht. Ebenso wichtig sind eine lange Nutzungsdauer, austauschbare Verschleißteile und eine Konstruktion, die gepflegt und repariert werden kann. Ein langlebiger Strandkorb, dessen Polster nach Jahren erneuert werden können, ist häufig sinnvoller als ein vermeintliches Schnäppchen, das schon nach wenigen Sommern müde wirkt.
Auch beim Geflecht lohnt eine Nachfrage: Kunststoffe sind im Außenbereich oft pflegeleicht und witterungsbeständig, bleiben jedoch Kunststoffe. Wer Wert auf eine bewusste Kaufentscheidung legt, sollte deshalb nicht nur auf Schlagworte wie „wetterfest“ achten, sondern auf nachvollziehbare Angaben zu Material, UV-Beständigkeit, Ersatzteilen und Lebensdauer.
Luxus pur: Strandkörbe der Extraklasse
Für das besondere Extra bieten einige Hersteller Strandkörbe mit Sitz- und Rückenheizung, Sekt- und Champagnerkühler, Soundsystemen und Leselampen. Diese luxuriösen Ausführungen schaffen eine besonders exklusive Wohlfühlatmosphäre, sind allerdings auch entsprechend teuer und bewegen sich oft im Bereich von mehreren Tausend Euro.
Strandkorb überwintern: Trocken lagern statt feucht einpacken
Ein Strandkorb kann lange Freude bereiten, wenn er im Winter nicht einfach seinem Schicksal überlassen wird. Optimal ist ein trockener, geschützter Stellplatz in Garage, Gartenhaus oder unter einem geeigneten Dach. Ist das nicht möglich, sollte der Korb auf einem festen, gut belüfteten Untergrund stehen und mit einer passenden, möglichst atmungsaktiven Schutzhülle versehen werden.
Besonders wichtig ist ein Detail, das leicht übersehen wird: Ein feuchter Strandkorb sollte nicht unmittelbar luftdicht abgedeckt werden. Bleibt Nässe unter der Hülle eingeschlossen, können Stockflecken, muffiger Geruch und Schäden an Holz oder Polstern entstehen. Vor dem Abdecken sollte der Korb daher gut trocknen können.
Herausnehmbare Polster und Kissen werden während längerer Nutzungspausen am besten trocken im Haus, Keller oder in einem geeigneten Schrank aufbewahrt. Auch bewegliche Teile, Schraubverbindungen und Rollen verdienen vor und nach dem Winter einen prüfenden Blick.
Ein einfacher Pflegekalender
- Im Frühjahr: Schutzhülle entfernen, Strandkorb vollständig kontrollieren, Oberflächen reinigen, Beschläge und bewegliche Teile prüfen.
- Im Sommer: Verschmutzungen zeitnah entfernen, nasse Polster trocknen lassen und den Korb bei längerem Regen schützen.
- Im Herbst: Blätter, Pollen und Schmutz gründlich entfernen, Holzoberflächen nach Herstellerangaben kontrollieren und Polster trocken einlagern.
- Im Winter: Für Belüftung sorgen, die Schutzhülle gelegentlich kontrollieren und nach schweren Stürmen prüfen, ob der Strandkorb noch sicher steht.
Videos zur Auswahl des Strandkorbes
Wie finde ich den für mich passenden Strandkorb, worauf muss ich achten? Antworten:
Länge: 4 Minuten
Mit Klick auf dem Button wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt und die bei Youtube üblichen Daten erhoben und Cookies gesetzt.
Video: So wird ein Strandkorb gebaut
Länge: 45 Minuten
Mit Klick auf dem Button wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt und die bei Youtube üblichen Daten erhoben und Cookies gesetzt.
Frage oder Ergänzung von dir
- Holzdeck
Anonym regt an: Bau eines Holzdecks, wie am Anfang bebildert wär schön.
Antwort bauen-und-heimwerken.de: Ja, das sieht fein aus. Das Holzdeck ist ja eigentlich eine kleine Holzterrasse. Dafür haben wir einen Artikel:
Bauanleitung - so baust du dir eine Holzterrasse Hier weiterlesen: Bauanleitung - so baust du dir eine HolzterrasseBeitrag: Bauanleitung - so baust du dir eine Holzterrasse
Eine Terrasse ist die ideale Verbindung zwischen Haus und Garten. Mit einer Terrasse erweitert man seinen Wohnbereich ins Freie und verschafft sich ein schönes Plätzchen zum Grillen oder zum gemütlichen Beisammensein mit der Familie. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Holzterrassen. Sie versprühen einen rustikalen Charme und sind zudem auch relativ einfach selbst zu bauen. Mit den richtigen Materialien, dem geeigneten Werkzeug und etwas handwerklichem Geschick, ist die eigene Holzterrasse im Handumdrehen errichtet.
Wir haben auch noch ein Video rausgesucht, das den Aufbau eines solchen Holzdecks zeigt:
Länge: 45 Minuten
Mit Klick auf dem Button wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt und die bei Youtube üblichen Daten erhoben und Cookies gesetzt.
Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?
Fehlt etwas im Beitrag? Kannst du etwas beisteuern? Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!
FunFacts zum Strandkorb
- Der Ursprung des Strandkorbs: Wusstest du, dass der erste Strandkorb im Jahr 1882 vom Rostocker Korbmacher Wilhelm Bartelmann auf Anfrage einer rheumakranken Kundin gefertigt wurde? Sie wünschte sich einen Sitzplatz am Strand, der sie vor Sonne und Wind schützt. Diese maßgeschneiderte Lösung wurde so populär, dass sie zur Erfindung des Strandkorbs führte, wie wir ihn heute kennen.
- Ein Strandkorb für die Ewigkeit: Im Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom steht ein gigantischer Strandkorb, der als der größte der Welt gilt. Dieses monumentale Modell bietet Platz für bis zu 91 Personen und ist ein beliebtes Fotomotiv. Es unterstreicht auf humorvolle Weise die deutsche Liebe zum Strandkorb und seine kulturelle Bedeutung.
- Strandkörbe als Filmstars: Strandkörbe haben es sogar auf die große Leinwand geschafft. In einigen berühmten Filmen dienen sie als ikonische Kulisse für Szenen der Entspannung und des sommerlichen Flairs. Diese Auftritte unterstreichen ihre Rolle als fester Bestandteil der deutschen Urlaubskultur.
- Strandkorb-Vermietung als Geschäftsmodell: Die Vermietung von Strandkörben entlang der deutschen Küste ist ein etabliertes Geschäft. Schon im frühen 20. Jahrhundert entdeckten Unternehmer das Potenzial und begannen, Strandkörbe saisonal zu vermieten. Heute ist es für viele Urlauber undenkbar, einen Tag am Strand ohne den Komfort eines gemieteten Strandkorbs zu verbringen.
- Der Strandkorb im Wandel der Zeit: Ursprünglich als einfacher Windschutz gedacht, haben moderne Strandkörbe nun Features wie verstellbare Rückenlehnen, ausziehbare Fußstützen und sogar Solarpanels zum Laden von Handys.
Weiterlesen
Warum Fasssauna – was beachten?
Warum Fasssauna – was beachten? Aufbau, Vorteile und Eigenschaften
In den letzten Jahren hat die Beliebtheit von Saunen noch einmal zugenommen, mit ihr aber auch die Vielfalt der zum Einsatz kommenden Typen. Von der klassischen finnischen Sauna über das Dampfbad bis hin zur Erdsauna finden sich unterschiedlichste Arten, die den Benutzer zum Schwitzen bringen sollen. Auch die Fasssauna kann auf eine zunehmende Popularität zählen und wird von immer mehr Heim- und Handwerkern aufgebaut. ,
Wodurch zeichnet sich eine Fasssauna aus, warum wird sie immer beliebter und was ist beim Kauf/Selberbau zu beachten? ►Vorteile Fasssauna ► Wichtige Punkte ► Video ► Tipps ► Umfrage zur Sauna
Hier weiterlesen: Warum Fasssauna – was beachten?
Terrasse im Winter dekorieren: gemütliche Ideen für die kalte Jahreszeit
Der Winter steht vor der Tür und mit ihm die Frage: Wie zaubert man auch in den kalten Monaten eine gemütliche Atmosphäre auf die Terrasse? Die meisten Terrassen fristen in der kalten Jahreszeit ein trostloses Dasein – blätterlos, kahl und oft schlichtweg ungenutzt. Doch das muss nicht sein! Mit ein paar cleveren Ideen lässt sich auch im Winter eine echte Wohlfühloase im Freien schaffen. Von witterungsbeständigen Materialien bis hin zu winterharten Pflanzen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Außenbereich in ein charmantes Winterwunderland zu verwandeln. Doch Vorsicht, nicht alles ist immer so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Beleuchtung, Pflanzenpflege oder das richtige Material – überall lauern kleine Hürden. Ob du Lust hast, deinen Außenbereich mit stimmungsvollen Lichterketten in Szene zu setzen, oder doch lieber ein paar witterungsbeständige Sitzkissen auspackst, eines ist sicher: Es erfordert ein wenig Planung, damit die winterliche Terrassengestaltung nicht zur Frostfalle wird.
Und was ist mit den Nachbarn? Helle Lichterketten, laute Weihnachtsmusik oder Deko-Übertreibungen können schnell zu Diskussionen führen. Wer also seine Terrasse winterlich aufpeppt, sollte nicht nur die Optik, sondern auch die möglichen Stolpersteine im Blick behalten.
Hier weiterlesen: Terrasse im Winter dekorieren
Wellnessgarten gestalten: Tipps und Empfehlungen
Wellness-Oase im eigenen Garten: Planung und Umsetzung
Ein Garten kann weit mehr sein als eine reine Grünfläche oder ein Ort für Nutzpflanzen. Wenn du ihn als Rückzugsort verstehst, als persönlichen Ort der Entspannung und Erholung, entsteht Raum für individuelle Wellnesskonzepte. Die Herausforderung liegt darin, gestalterische Klarheit, funktionale Komponenten und emotionale Qualität in ein schlüssiges Gesamtkonzept zu bringen. Dabei kommt es auf die richtige Planung und eine fein abgestimmte Umsetzung an – sowohl in gestalterischer als auch in technischer Hinsicht.
Hier weiterlesen: Wellnessgarten gestalten: Tipps und Empfehlungen
- Holzterrasse bauen – Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Terrassenplatten aus Stein – Materialien, Formen und Verlegung
- Terrassenüberdachung – verschiedene Möglichkeiten vorgestellt
- Gestaltungsmöglichkeiten für Terrassen
- Terrasse winterfest: 6 Tipps gegen Frost & Schnee
Mehr zum Thema "Terrasse"
- Terrassendielen verlegen – Anleitung
- Wie kann ich eine Terrasse überdachen?
- Terrasse – welcher Belag?
- Terrasse finanzieren – auch eine Möglichkeit
- Gartenterrasse mit Nord-West-Ausrichtung – ein Problem?
- Terrasse im Winter dekorieren

- Sonnenschutz auf der Terrasse: Vorteile und Nachteile von Schirm, Segel, Vorhang, Markise und Co.
- Sonnensegel – was beachten?
- Sonnenschutzsysteme für außen: vielfältige Ausführungen verfügbar
- Zu warm im Haus? Die 13 besten Tipps
- Plissee – worauf achten?
- Was sollte ich bei einem Sonnenschirm beachten? 8 wichtige Punkte

